-
Draisaitls Ziel: "Fliegen da hin, um eine Medaille zu holen"
-
US-Repräsentantenhaus soll am Dienstag über Haushaltsentwurf abstimmen
-
Verdi: Bundesweite Streiks im Nahverkehr beendet
-
Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartungen für Reformprojekte
-
Havanna bestätigt Kontakte mit Washington
-
Tarifverhandlungen in der Chemie- und Pharmaindustrie starten auf Bundesebene
-
Menschenrechtsgericht urteilt über Inhaftierung Nawalnys in Russland
-
Trump empfängt am Dienstag Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Vergewaltigungsprozess gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin beginnt in Oslo
-
Geschäftsträgerin der USA in Venezuela bespricht "Übergang" mit Rodríguez
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe in U-Haft
-
Musk legt Raumfahrtunternehmen SpaceX und KI-Firma xAI zusammen
-
Epstein-Affäre: Ehepaar Clinton erklärt sich zu Aussage vor dem Kongress bereit
-
Nach tödlichen Schüssen: Bundesbedienstete in Minneapolis bekommen Körperkameras
-
Kriminalität: Costa Ricas designierte Präsidentin begrüßt Unterstützung El Salvadors
-
Für 69 Millionen Euro: Liverpool holt Abwehrtalent
-
Teil-Shutdown: Trump ruft US-Repräsentantenhaus zu Bewilligung von Haushaltsentwurf auf
-
Frankreichs Regierung bringt Haushalt 2026 durch die Nationalversammlung
-
Merz pocht auf größere Unabhängigkeit der EU von den USA
-
Medien: Upamecano verlängert beim FC Bayern
-
Frankreichs Regierung übersteht Misstrauensvoten - Haushalt verabschiedet
-
Bahnrad-EM: Teutenberg holt Gold - Silber für Frauen-Vierer
-
Neue Epstein-Akten ziehen immer weitere Kreise - auch Europäer im Fokus
-
Bahnrad-EM: Teutenberg triumphiert im Punkterennen
-
Trump: Indien will auf russisches Öl verzichten - USA verkünden Zollsenkung
-
Selenskyj: "Deeskalation" mit Russland hilft bei Vertrauensbildung für Verhandlungen
-
FIFA: Infantino offen für Aufhebung des Russland-Banns
-
Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an
-
Neuer Spielort: NFL kommt auch nach Paris
-
Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden
-
Zahnarzt-Kosten: Vorstoß von CDU-Wirtschaftsrat stößt auch in Union auf Ablehnung
-
Kreml bestätigt Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA ab Mittwoch in Abu Dhabi
-
Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval
-
Italienische Biathletin kurz vor Olympia positiv getestet
-
Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf
-
Millionen-Einsparung: WDR lässt Fernsehprogramm technisch vom SWR ausspielen
-
Trump setzt auf "Deal" mit Kuba - Verhandlungen nach seinen Angaben im Gange
-
Deutlich mehr Geflüchtete nutzen staatliches Rückkehrprogramm - Syrer weit vorne
-
Geldstrafen für Klimaaktivisten nach Farbanschlag auf Brandenburger Tor
-
Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot
-
Bauverband meldet weiteren Rückgang bei Sanierungsquote im Gebäudebestand
-
Kündigungswelle nach Bekenntnis zu Klimaschutz: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
-
Linke zu Forderungen von Wirtschaftsrat der CDU: "Großangriff auf Menschen im Land"
-
Iran-USA-Konflikt: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen an
-
Muskelverletzung im Oberschenkel: ter Stegen droht lange Pause
-
"Stärker als je zuvor": Fan- und Finanzrekorde in 3. Liga
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen
-
30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg
-
16.000 illegale Russland-Exporte: Kriminelles Netzwerk in Norddeutschland zerschlagen
-
Warken schließt Streichung der Erstattung von Zahnarztleistungen aus
Prinz Reuß gesteht "unverzeihlichen Fehler" im Reichsbürgerprozess
Der als Rädelsführer eines Reichsbürgernetzwerks angeklagte Heinrich XIII. Prinz Reuß hat drei Jahre nach seiner Festnahme gestanden, dass er sich als Adeliger für das Netzwerk habe einspannen lassen. Er habe den "unverzeihlichen Fehler" gemacht sich bereit zu erklären, einen "Friedensvertrag" mit den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs zu unterzeichnen, sagte Reuß am Mittwoch in dem Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Er habe auch Räume zur Verfügung gestellt und als Gastgeber "moderierend" an Sitzungen teilgenommen.
Gleichzeitig bestritt Reuß den Vorwurf der Bundesanwaltschaft gegen die Angeklagten, es habe gewaltsame Umsturzpläne innerhalb der Gruppierung gegeben. Zu einer laut Anklage geplanten Erstürmung des Reichstags habe er keine Informationen gehabt. Dazu habe keine reale Planung bestanden, sagte Reuß.
Es stelle sich durch dieses Nichtwissen für ihn zudem die Frage, wie er Anführer des Netzwerks gewesen sein soll. Er habe zu keinem Zeitpunkt extremistische Ziele verfolgt oder die Bildung einer terroristischen Vereinigung veranlasst.
Reuß und weitere führende Mitglieder des mutmaßlichen Reichsbürgernetzwerks waren vor drei Jahren im Dezember festgenommen worden. Gegen die Verdächtigen laufen Prozesse vor den Oberlandesgerichten in Frankfurt, Stuttgart und München. In dem seit Mai 2024 laufenden Frankfurter Verfahren wollte Reuß nun umfassend zu den Vorwürfen gegen sich aussagen. Er hatte bereits kurz nach Prozessbeginn eine erste Aussage gemacht.
Reuß sagte, er sei 2020 von "sächsischen Patrioten" angesprochen worden. Diese seien der Auffassung gewesen, er allein könne aufgrund seiner adligen Herkunft einen "Friedensvertrag" unterzeichnen.
Dieser "Friedensvertrag" ist einer der zentralen Bausteine der Anklage der Bundesanwaltschaft. Demnach wollte das Netzwerk mit einem Angriff auf den Bundestag und der Festnahme von Abgeordneten einen Umsturz erreichen. Anschließend sollte eine "Übergangsregierung" eingesetzt werden, Reuß dann als Adliger einen "Friedensvertrag" unterzeichnen und provisorisches Staatsoberhaupt werden.
Reuß sagte, fast 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sei ein solcher "Friedensschluss" in der derzeitigen politischen Weltordnung "nicht mehr notwendig und irreal". Einen angeklagten Sturm auf den Reichstag hätte er "für idiotisch" gehalten, er habe aber auch nie von solchen Plänen gehört.
Er selbst habe einen gewaltsamen Umsturz weder vorbereitet noch geplant. Dass er sich dennoch mit der Gruppe in Verbindung gesetzt habe, sei "Neugier" gewesen. Es sei ihm aber schon vor seiner Festnahme klar geworden, dass er und Andere belogen worden seien. "Durch diese Erkenntnisse gingen keine Aktivitäten mehr von mir aus", sagte Reuß.
N.Mitchell--AT