-
Diplomat: USA und Iran führen am Mittwoch indirekte Gespräche in Katar
-
Erneut mehr Kegelrobben in Wattenmeer gezählt
-
Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen
-
Durchsuchungen auch beim DFB: EM 2024 im Visier der Justiz
-
Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse
-
Rekordwert im ersten Halbjahr: Erneuerbare deckten 58 Prozent des Stromverbrauchs
-
Razzien in Deutschland in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau
-
Feuer in Lagerhalle für Holzsärge in Bayern - vier verletzte Einsatzkräfte
-
Nagelsmann zurück in Deutschland - Sky: Klopp bereit
-
AfD-Klage zu Kontrollkommission in Thüringen scheitert aus formalen Gründen
-
Knapp ein Drittel von 25-Jährigen wohnt noch bei Eltern
-
Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten
-
Brandenburg: Sechsjähriger Junge stürzt von Balkon in elftem Stock und stirbt
-
Geburtenrate in Deutschland sinkt mit 1,32 Kindern auf tiefsten Stand seit 1997
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Gebäude in Monschau
-
CDU-Politiker Bilger lehnt Verzicht auf Mütterrenten-Ausweitung ab
-
Wirtschaftsverbände haben großen Erwartungen an Koalitionsausschuss
-
NGO: Mehr als 100.000 Tote seit Putsch in Myanmar
-
Auto prallt gegen Motorrad: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg
-
"Das sitzt": DFB-Stars richten sich an Fans
-
Fraunhofer-Analyse: Mehr Batteriespeicher machen Milliardenentlastung möglich
-
Nagelsmann verlässt USA Richtung München - Sky: Klopp bereit
-
UNO ändert Regeln: Keine Rückerstattungen mehr an säumige Zahler
-
Statement-Sieg: Mexiko stürmt ins Achtelfinale
-
Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"
-
CDU-Politiker Kuban fordert Söder zu Verzicht auf Mütterrenten-Ausweitung auf
-
EU führt neuen Zoll auf Päckchen ein
-
Irland übernimmt rotierende EU-Ratspräsidentschaft von Zypern
-
Umsetzung von US-Zolldeal in der EU tritt in Kraft
-
Kabinett tagt im Verteidigungsministerium - Nato-Generalsekretär Rutte zu Gast
-
Koalitionsausschuss berät über Reihe großer Reformen und Streitthemen
-
Ozeane im vergangenen Monat so warm wie nie zuvor in einem Juni
-
US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für Anthropic-Modelle auf
-
Trump erzielt mit Kryptowährungen 2025 Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar
-
USA haben mit Abschiebung von ungewollten Migranten nach Palau begonnen
-
Reiche will Rechenzentren schneller ans Netz schließen
-
Ungewöhnlicher Schritt: Trump kündigt Republikaner-Parteitag vor Zwischenwahlen an
-
Jubel mit Deschamps: Frankreich lässt Schweden keine Chance
-
Vor Koalitionsausschuss: Kirchen gegen weitere Kürzungen bei Entwicklungshilfe
-
Nach WM-Aus: Koeman tritt als Bondscoach zurück
-
Nachfolge von Bosnien-Beauftragten Schmidt: US-Diplomat geschäftsführend ernannt
-
Hummels: "Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern"
-
Comeback in Wimbledon: Williams kämpft vergeblich
-
NBA: James setzt Karriere fort und verlässt die Lakers
-
Undav findet klare Worte: "Haben Deutschland enttäuscht"
-
Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben in Venezuela gerettet
-
Nusa und Haaland treffen: Norwegen erreicht WM-Achtelfinale
-
Lys, Siegemund und Seidel raus: Schwächste Bilanz seit 2008
-
Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes nach tödlichen Schüssen in Stade
Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land
In Somalia haben Einwohner empört auf die wüste Beschimpfung des ostafrikanischen Landes und seiner Menschen durch US-Präsident Donald Trump reagiert. "Es ist höchste Zeit, dass die somalische Regierung ihr Schweigen bricht und Trump sagt, dass er aufhören soll, Somalia zu beleidigen", sagte etwa der Lebensmittelhändler Daud Bare am Mittwoch in der Hauptstadt Mogadischu der Nachrichtenagentur AFP.
Die somalische Regierung äußerte sich bis Mittwoch nicht zu Trumps Tirade während einer Kabinettssitzung am Dienstag, in der er Migranten aus Somalia als "Müll" bezeichnet hatte. "Ihr Land stinkt, und wir wollen sie nicht in unserem Land", sagte der US-Präsident.
Auf eine AFP-Anfrage nach einer Stellungnahme zu diesen Äußerungen antwortete die Regierung in Mogadischu nicht. Womöglich sorgt sie sich, in den USA einen wichtigen Unterstützer im Militärbereich und bei humanitären Hilfen zu verprellen - auch wenn die US-Unterstützung seit Trumps Amtsantritt im Januar zurückgegangen ist.
Der Lebensmittelhändler Daude Bare nahm hingegen kein Blatt vor den Mund. Dies sei nicht das erste Mal, dass Trump "negativ über Somalia und das somalische Volk spricht, und dieses Mal sind seine Beleidigungen inakzeptabel", sagte er.
Die Studentin Sumaya Hassan Ali nannte Trumps Äußerungen "rüde". Jedes Land habe seine Makel, auch die USA, merkte sie an. "Wir wissen, dass jedes Jahr in den amerikanischen Städten viele Menschen getötet werden, manchmal mehr als in Somalia", sagte die 23-Jährige. Auch sie kritisierte den somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud für sein Schweigen zu Trumps Beschimpfungen.
Der Universitätsdozent Mahdi Ibrahim zeigte hingegen Verständnis für die Zurückhaltung der somalischen Regierung. Wenn sie Trump irritiere, könnte dieser die US-Unterstützung für den Kampf gegen Aufständische einstellen. In Somalia kämpft die islamistische Shebab-Miliz seit 2007 gegen die Regierung in Mogadischu.
Nuradin Abdi, Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation, gab dem US-Präsidenten hingegen recht. "Trump ist vielleicht unhöflich gegenüber Somalia, aber die meisten Dinge, die er sagt, sind wahr", konstatierte er. In Somalia herrschten Krieg und Korruption, und Flüchtlinge aus Somalia gebe es in der ganzen Welt. Wenn Somalia seinen schlechten Ruf ändern wolle, "müssen wir unser Land verändern und unsere Regierungssyteme verbessern", sagte Abdi.
Trump hatte sich allerdings vor dem Hintergrund einer mutmaßlichen Affäre um Sozialbetrug im US-Bundesstaat Minnesota geäußert. Die Ermittler werfen gebürtigen Somaliern vor, mehr als eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) für nicht existierende Sozialdienste abgezweigt zu haben.
Der US-Präsident hatte am Freitag den vorübergehenden Schutzstatus für Menschen aus Somalia in Minnesota "mit sofortiger Wirkung" für beendet erklärt. Er warf "somalischen Banden" vor, US-Bürgern Schaden zuzufügen. In Minnesota im Mittleren Westen der USA lebt eine der größten somalischen Bevölkerungsgruppen außerhalb des ostafrikanischen Landes.
Der Schutzstatus TPS (Temporary Protected Status) bewahrt seine Inhaber vor Abschiebung und gibt ihnen eine Arbeitserlaubnis. Er wird Menschen gewährt, die etwa angesichts von Kriegen oder Naturkatastrophen bei einer Rückkehr in ihre Heimatländer gefährdet wären. Erstmals wurde er Somaliern in den USA 1991 gewährt.
M.Robinson--AT