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Tresoldi treffsicher: U21 löst Pflichtaufgabe vor Topduell
Pflichtaufgabe gelöst und warmgeschossen für das Spitzenspiel: Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat die direkte Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr weiter fest im Blick. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo setzte sich am Freitag in Braunschweig souverän mit 3:0 (2:0) gegen Nordirland durch und zeigte sich bereit für das Topduell bei Tabellenführer Griechenland.
Nicolò Tresoldi vom FC Brügge per selbst herausgeholtem Foulelfmeter (11.) und mit einem Kopfballtreffer (41.) brachte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) schon in der ersten Halbzeit auf Kurs. Der Mainzer Nelson Weiper (90.) setzte vor 10.391 Zuschauern den Schlusspunkt.
Das Team mit dem Kölner Shootingstar Said El Mala bleibt Zweiter in der Qualigruppe F und fährt mit Selbstvertrauen zum womöglich entscheidenden Spiel um den Gruppensieg am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben MAXX) in Athen.
Das Ziel ist weiter die direkte Qualifikation für das Turnier im kommenden Jahr in Serbien und Albanien, wo auch die Olympiatickets vergeben werden. Nur die Gruppenersten fahren sicher zur Endrunde. Das Hinspiel gegen die Griechen hatte die deutsche Mannschaft in Jena im Oktober (2:3) verloren, die Hellenen sind weiter verlustpunktfrei.
Vor dem Spiel hatte sich viel um El Mala gedreht, der lange auf eine Nachnominierung durch Julian Nagelsmann hoffen durfte. Doch der Bundestrainer entschied sich trotz Ausfällen gegen eine Berufung des Außenstürmers, den Di Salvo nur allzu gern in seinem Kreis begrüßte.
Der 19-Jährige schnappte sich gegen die Nordiren, die im Hinspiel von der DFB-Elf 2:1 besiegt wurden, schnell den Ball für ein erstes Dribbling, kam aber zunächst noch nicht durch. Dann profitierte Tresoldi (FC Brügge) von einem krassen Abwehrfehler und war von Torwart Fraser Barnsley nur noch per Foul zu stoppen.
Auch nach der frühen Führung blieb Di Salvos Mannschaft angeführt von Bayern Münchens Tom Bischof klar tonangebend, die spielerisch limitierten Nordiren wurden kaum gefährlich. Dem zweiten Treffer ging eine feine Flanke von Brajan Gruda von RB Leipzig, der dann zur zweiten Hälfte nicht mehr auflief.
Stattdessen kam Augsburgs Mert Kömür herein und führte sich mit einem Schlenzer an die Latte ein (49.). Das DFB-Team zeigte sich in der Folge zwar nicht immer sattelfest, brachte den Sieg aber ins Ziel und kam kurz vor Schluss sogar noch zum dritten Tor.
A.Moore--AT