-
Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen
-
Trump bestätigt: Waffenruhe im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi
-
International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe
-
Sterbender Wal vor der Ostseeküste: Sperrungen werden aufrecht erhalten
-
Nach Feuerpausen-Einigung: Sofortige Preissenkungen an Tankstellen bleiben aus
-
Zehn Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
-
Nach tödlichem Autorennen: Kosovare darf ausgewiesen werden
-
FC Bayern: Dreesen kritisiert spanische Polizei
-
Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter
-
"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort
-
Allianz-Handelsexperten: Deutsche Exporteure vergleichsweise optimistisch
-
Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit
-
25-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Hessen - Jugendlicher verdächtig
-
Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"
-
Vance: Europäer offenbar nicht sonderlich interessiert an Lösung des Ukraine-Konflikts
-
Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar
-
Zwei Franzosen nach jahrelanger Haft im Iran wieder zuhause
-
Feuerpause im Iran-Krieg: Washington und Teheran verkünden "Sieg" - neue Angriffe
-
Baden-Württemberg: Falke fliegt durch Fenster in fahrenden Transporter und stirbt
-
Unbekannte stehlen Gedenkkranz für von NSU ermordeten Halit Yozgat in Kassel
-
"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter
-
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
-
Airline-Verband: Erholung der Treibstoffversorgung und -preise wird Monate dauern
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz nehmen Koalitionsverhandlungen auf
-
Linken-Politiker Pellmann: Deutschland muss alle US-Stützpunkte schließen
-
Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen 2025 stabil
-
Erleicherung an den Märkten nach Waffenruhe-Einigung von USA und Iran
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Urteil gegen "Ketamin-Queen" erwartet
-
Deutsche Bahn: Bessere Pünktlichkeit im März trotz mehr Baustellen
-
Weltkriegsbombe in Koblenz entschärft: Mehr als 1000 Menschen betroffen
-
KSC und Eichner trennen sich im Sommer
-
Spritpreise: ADAC kritisiert Kartellamt scharf
-
Zwei im Iran freigelassene Franzosen nach Frankreich zurückgekehrt
-
Artemis-Astronauten telefonieren mit Insassen der ISS
-
Haftstrafen für vier Beschuldigte wegen illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf
-
Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"
-
Rubio: Im Irak verschleppte US-Journalistin ist wieder frei
-
NBA: Hartenstein mit Kantersieg im deutschen Duell
-
NHL: Oilers verlieren Overtime-Krimi, Stützle glänzt für Ottawa
-
Vizekanzler Klingbeil lädt Wirtschaft und Gewerkschaften zum Krisengipfel
-
Zahl der von Armut bedrohten Mieter weiter angestiegen
-
Matchwinner Havertz: "Große Wende für uns"
-
Trump: Einigung mit dem Iran ist "totaler und vollständiger Sieg" für die USA
-
Ost-Regierungschefs fordern sofortiges Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin
-
"Haben immer Vertrauen": Real glaubt an Coup in München
-
Israel: Feuerpause im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Elfmeter für Bayern? Experten uneins
-
Kartellamt ermittelt wegen erster Verstöße gegen neue Spritpreisregel
Republikaner schließen ihre Reihen - Entscheidendes Votum über Trumps Steuergesetz angesetzt
Nach mehrstündigen Verzögerungen ist am Donnerstag im US-Repräsentantenhaus die entscheidende Abstimmung über das umstrittene Steuergesetz von US-Präsident Donald Trump angesetzt worden. Nachdem mehrere Abweichler in den Reihen der Republikanischen Partei ihren Widerstand aufgaben, soll gegen 14.30 Uhr (MESZ) nun das abschließende Votum stattfinden. Trump hatte zuvor den Druck auf die parteiinternen Kritiker seines Gesetzespakets erhöht.
"Wir haben ein sehr gutes Gefühl (...) und wir kommen voran", sagte der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, zu Reportern am Kapitol. Die Kongresskammer werde das Gesetz verabschieden und damit Trumps "America First"-Agenda voranbringen.
Das Abstimmungsverfahren im Repräsentantenhaus war am Mittwoch wegen des Widerstands mehrerer republikanischer Abgeordneter ins Stocken geraten. Der Führung der Republikaner in der Kongresskammer gelang es in der Nacht aber, die Reihen zu schließen. Vier der fünf Abweichler änderten schließlich in einer letzten Verfahrensabstimmung ihr Votum, so dass das abschließende Votum über das Gesetzespaket angesetzt werden konnte.
Trump hatte zuvor den Druck auf die parteiinternen Abweichler erhöht. "Worauf warten die Republikaner?", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. "Was versucht ihr zu beweisen? Maga ist nicht glücklich und das kostet euch Stimmen", fügte er mit Blick auf seine Maga-Bewegung ("Make America Great Again") hinzu. Trump will das Gesetz möglichst bis zum Unabhängigkeitstag am Freitag mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.
Das von Trump "Big Beautiful Bill" (großes schönes Gesetz) genannte Paket ist insbesondere wegen der hohen Schuldenaufnahme auch in der republikanischen Partei umstritten. Angesichts ihrer knappen Mehrheit im Repräsentantenhaus kann sich die Präsidentenpartei nicht mehr als drei Gegenstimmen aus dem eigenen Lager leisten. Im Senat hatte das Gesetz am Dienstag nur mit der Stimme von US-Vizepräsident JD Vance eine Mehrheit bekommen.
Trump will mit dem Steuergesetz zentrale Wahlversprechen umsetzen. So sollen Steuererleichterungen aus seiner ersten Amtszeit im Umfang von 4,5 Billionen Dollar (rund 3,8 Billionen Euro) verlängert werden. Zudem sollen Steuern auf Trinkgelder und Überstunden gestrichen und zusätzliche Milliarden für die Verteidigung sowie den Grenzschutz freigegeben werden. Zur Gegenfinanzierung sind neue Schulden sowie Einschnitte bei der Gesundheitsversicherung für einkommensschwache US-Bürger vorgesehen.
Scharfe Kritik kam von den oppositionellen Demokraten. Sie verweisen auf Studien, wonach das Gesetz zu einer historische Umverteilung zugunsten der reichsten US-Bürger führen würde. Es sei eine Schande, dass die Republikaner im Senat "diese ekelhafte Abscheulichkeit verabschiedet haben", sagte der Minderheitsführer der Demokraten im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries.
Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hatte den Republikanern am Dienstag vorgeworfen, "das amerikanische Volk verraten" zu haben und ein "Steuergeschenk für Milliardäre" zu ermöglichen. Darunter würden Millionen Menschen leiden, die ihre Sozialversicherung oder ihr Schulessen verlören.
Durch das Gesetz brach zudem die Fehde zwischen Trump und seinem früheren Sonderberater Elon Musk wieder auf. Der Tech-Milliardär kündigte die Gründung einer "Amerika-Partei" in Konkurrenz zu Trump an, sollte der Kongress das Steuergesetz verabschieden. Zumindest theoretisch könnte eine solche Partei die Republikaner bei den Zwischenwahlen zum Kongress im nächsten Jahr wichtige Stimmen kosten. Musk stößt sich an den Rekordschulden, zu denen das Gesetz führen dürfte.
Mit der Vorlage soll die vom Kongress erlaubte Schuldenobergrenze der USA um fünf Billionen Dollar erhöht werden, um einen Zahlungsausfall des Landes zu verhindern. Allein die im Gesetz vorgesehenen Mehrausgaben dürften die Staatsverschuldung nach Kongressangaben binnen zehn Jahren um 3,4 Billionen Dollar (knapp 2,9 Billionen Euro) aufblähen. Die US-Staatsverschuldung liegt laut Finanzministerium bereits jetzt bei rund 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - rund doppelt so hoch wie die Deutschlands.
W.Moreno--AT