-
BJK-Cup: Deutschland verpasst Wiederaufstieg - Abstieg droht
-
Cannes: Deutsche Regisseurin Grisebach im Wettbewerb um Goldene Palme
-
Merz bereitet offenbar Entlastungen vor - höhere Pendlerpauschale im Gespräch
-
Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern
-
Spritpreise: Bundeskartellamt fordert von Raffinerien Infos zur Preissetzung
-
Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage
-
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
-
Ministerin Warken will bei Einsparungen für Gesundheitsreform "alle" beteiligen
-
Weltnaturschutzorganisation stuft Kaiserpinguin als gefährdete Art ein
-
Frankreich wirft Ungarn wegen Weitergabe vertraulicher EU-Infos "Verrat" vor
-
Wirtschaftsforscher: Höchste Zahl an Insolvenzen im ersten Quartal seit 20 Jahren
-
Mann stiehlt mehr als 300 Einkaufswagen in Baden-Württemberg
-
Bei Techniker Krankenkasse nutzen gut acht Prozent der Versicherten E-Akte
-
Vier Migranten im Ärmelkanal tödlich verunglückt
-
Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn
-
Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig
-
Dallmann wieder zurück bei den DFB-Frauen
-
Preise an den Zapfsäulen sinken leicht
-
Kartellamtspräsident pocht auf schnell sinkende Spritpreise
-
Frankreich bezeichnet Irans Maut für Straße von Hormus als "inakzeptabel"
-
Argentinien erleichtert Abbau von Metallen in Gletschergebieten
-
Deutsche Reeder: Durchfahrt der Straße von Hormus nur mit Sicherheitsgarantien
-
Schauspieler Mario Adorf im Alter von 95 Jahren gestorben
-
Merz ruft zu Reformbereitschaft auf: "Wir müssen uns alle zusammen anstrengen"
-
Öffentliche Schulden im vierten Quartal um über 50 Milliarden Euro gestiegen
-
Identität von in Rheinland-Pfalz gefundenem Schädel aufgeklärt
-
Industrieproduktion im Februar stabil - Einbußen im Baugewerbe
-
Reform von "Demokratie leben": Thierse warnt vor Schwächung der Förderung
-
Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen
-
Deutsche Exporte im Februar gestiegen - Starkes Plus bei Ausfuhren in EU-Länder
-
Bauarbeiter bei Arbeitsunfall in Hessen tödlich von Lastwagen erfasst
-
Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an
-
NBA: Wagners feiern nächsten Sieg - Auch Schröder erfolgreich
-
NHL: Überragender McDavid bringt Oilers auf Playoff-Kurs
-
NBA: Wagners feiern nächsten Sieg - Auch Schröders erfolgreich
-
Guterres: Israelische Angriffe im Libanon gefährden Waffenruhe im Iran-Krieg
-
Flick kämpferisch: "Wir glauben an uns"
-
Wirtschaftsweiser Felbermayr erwartet dauerhaft hohe Benzin- und Dieselpreise
-
Beendigung des Iran-Krieges: Nouripour fordert "eigenständige Rolle" Deutschlands
-
Trump wiederholt nach Treffen mit Rutte Kritik an Nato
-
Bericht: Merz offen für höhere Pendlerpauschale und Senkung der Stromsteuer
-
Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet
-
Beirut: Mehr als 180 Tote und 890 Verletzte bei israelischen Angriffen im Libanon
-
Trump berät mit Rutte: USA prüfen laut Bericht "Bestrafung" der Nato
-
Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"
-
Vance warnt den Iran: USA haben nie Waffenruhe im Libanon zugesagt
-
In Unterzahl: Flicks Barcelona unterliegt Atletico
-
PSG zu stark für Reds: Liverpool droht Aus
-
DEL: Berlin mit Ausrufezeichen gegen Köln
-
USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus
Sorgen wegen drohender Eskalation nach US-Kriegseintritt gegen den Iran
Der US-Kriegseintritt gegen den Iran an der Seite Israels hat international Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten genährt. Deutschland, Frankreich und Großbritannien riefen den Iran am Sonntagabend "dringend auf, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, die die Region destabilisieren könnten". US-Präsident Donald Trump hatte Teheran nach den Luftangriffen gegen die wichtigsten iranischen Atomanlagen mit weiteren Militäreinsätzen gedroht, sollte Teheran Vergeltung üben.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer riefen den Iran in einer gemeinsamen Erklärung auf, "Verhandlungen über ein Abkommen aufzunehmen, das alle Bedenken zu seinem Atomprogramm ausräumt". Dazu ist der Iran nach bisherigen Angaben jedoch nicht bereit.
Irans Präsident Massud Peseschkian drohte den USA in einem Telefonat mit Macron mit "Vergeltung", wie die Nachrichtenagentur Irna berichtete. Peseschkian nahm an einer Demonstration in Teheran teil, bei der die Teilnehmer mit erhobenen Fäusten "Rache, Rache!" riefen.
In New York wollte der UN-Sicherheitsrat noch am Sonntag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) kündigte für Montag eine Krisensitzung in Wien an. Die USA zogen vorsorglich weitere diplomatische Mitarbeiter aus dem Irak und Libanon ab.
Mit den Angriffen auf den Iran hatte US-Präsident Trump tagelange Spekulationen über seinen Eingreifwillen beendet. Nach Pentagon-Angaben bombardierten die US-Streitkräfte die iranischen Anreicherungsanlagen Fordo, Natans und Isfahan mit bunkerbrechenden Bomben und Tomahawk-Marschflugkörpern.
Trump sagte in einer Fernsehansprache an die Nation, die Anlagen seien "vollständig zerstört". Dies sei ein "spektakulärer militärischer Erfolg". Zugleich drohte er der Führung in Teheran im Fall einer Vergeltung mit einer Ausweitung der Luftangriffe: "Es wird entweder Frieden geben oder eine Tragödie für den Iran, die weitaus größer ist als das, was wir in den vergangenen acht Tagen erlebt haben", sagte Trump. Israel hatte vor gut einer Woche seinen Großangriff auf den Iran begonnen, Teheran reagierte mit Luftangriffen auf Israel.
Die US-Streitkräfte setzten bei ihrer Militäroperation "Midnight Hammer" (etwa: Mitternachtshammer oder -schlag) in der Nacht zu Sonntag Tarnkappenbomber und erstmals auch bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57 ein. Israel hatte Trump nach US-Medienberichten um diese strategischen Waffen gebeten, um die teils unterirdischen Atomanlagen zu zerstören.
Das Ausmaß der Verwüstung im Iran blieb zunächst unklar. Pentagonchef Pete Hegseth sagte wie Trump, die Nuklearanlagen seien "ausgelöscht". US-Generalstabschef Dan Caine äußerte sich zurückhaltender und sprach von "äußerst schweren Schäden und Zerstörungen" in Fordo, Isfahan und Natans.
Der Iran erklärte, das angereicherte Uran sei intakt. Der "politische Wille" zur Anreicherung bestehe weiter, betonte der Berater von Irans oberstem Geistlichen Ayatollah Ali Chamenei, Ali Schamchani, im Onlinedienst X. US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte hingegen, die USA seien bereit zu Verhandlungen mit Teheran über ein rein ziviles Atomprogramm.
Das iranische Gesundheitsministerium sprach erstmals von "Verletzten" durch die US-Angriffe, ohne genaue Zahlen zu nennen. Anzeichen auf radioaktive Strahlung gebe es nicht.
Der Iran setzte seine Raketenangriffe auf Israel unterdessen fort. Nach Angaben der israelischen Polizei schlug eine Rakete im Stadtzentrum von Tel Aviv ein. Bei den iranischen Angriffen gab es mehr als 20 Verletzte in Israel.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gratulierte Trump in einer Videobotschaft zu dem "mutigen" Angriff. Dieser werde "den Lauf der Geschichte ändern". Trump erklärte, er habe mit Netanjahu "als Team zusammengearbeitet".
Mit dem Kriegseintritt der USA droht sich der Konflikt gefährlich auszuweiten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas rief alle beteiligten Parteien zur Zurückhaltung und einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Am Montag beraten die EU-Außenminister in Brüssel über den Krieg. UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einer "Spirale des Chaos'".
Russland und China kritisierten die US-Angriffe scharf. Das russische Außenministerium erklärte, die USA verletzten "das Völkerrecht auf eklatante Art und Weise". In Moskau soll es am Montag ein Gespräch von Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi geben. China warf den USA vor, mit ihrem Handeln den Konflikt im Nahen Osten anzuheizen.
R.Garcia--AT