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Kaschmir: Pakistan rechnet mit unmittelbar bevorstehendem Angriff Indiens
Die Regierung in Pakistan rechnet nach eigenen Angaben im Konflikt um die Himalaya-Region Kaschmir mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff seines Nachbarlandes Indien. Die Regierung verfüge über "glaubwürdige Geheimdienstinformationen", die besagten, "dass Indien innerhalb der nächsten 24 bis 36 Stunden einen Militärschlag ausführen will", erklärte der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar am Mittwoch in Islamabad. Die indische Regierung wolle den tödlichen Angriff im Urlaubsort Pahalgam im von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs in der vergangenen Woche als "Vorwand" dafür nutzen, fügte Tarar hinzu.
Zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakisten haben sich die Spannungen verschärft, nachdem Angreifer am 22. März in Pahalgam 26 Touristen erschossen hatten. Nach Angaben der indischen Polizei waren unter den flüchtigen Tätern zwei pakistanische Staatsbürger. Indien warf Pakistan nach dem Angriff die Unterstützung von "grenzüberschreitendem Terror" vor, Pakistan wies dies zurück.
Tarar warnte das Nachbarland vor einem pakistanischen Gegenschlag. "Jeder Akt der Aggression wird mit einer entschlossenen Reaktion beantwortet werden", erklärte er. Für alle "schlimmen Konsequenzen in der Region" werde Indien "vollständig verantwortlich sein". Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar betonte, sein Land werde nicht zuerst angreifen.
Die indische Armee meldete indes am Mittwochmorgen die sechste Nacht in Folge Schusswechsel zwischen pakistanischen und indischen Soldaten an der Demarkationslinie in Kaschmir. Das pakistanische Militär bestätigte die Angaben nicht. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen hieß es jedoch, zwei in den pakistanischen Luftraum eingedrungene Drohnen aus Indien seien abgeschossen worden.
Auf der pakistanischen Seite der Demarkationslinie leben rund 1,5 Millionen Menschen. Dort bereiteten Einwohner einfache Bunker aus Lehm und Beton zum Schutz vor möglichen Angriffen vor. "Wir reinigen den Bunker, damit wir nicht unvorbereitet sind, wenn der Feind angreift, und unsere Kinder in Sicherheit bringen können", sagte der 42-jährige Muhammad Javed aus dem Dorf Chakothi.
Indiens Premierminister Narendra Modi hatte seiner Armee nach Angaben aus Regierungskreisen "operative Freiheit" in der umstrittenen Region Kaschmir erteilt. Modi habe bei einem Treffen mit Armeechefs gesagt, die Armee habe "vollkommene operative Freiheit bei der Entscheidung über die Art und Weise, die Ziele und den Zeitpunkt unserer Antwort auf den Terrorangriff auf Zivilisten in Kaschmir", hieß es in Regierungskreisen in Neu Delhi. Modi betonte demnach die Entschlossenheit seiner Regierung, "dem Terrorismus einen vernichtenden Schlag zu versetzen".
Nach dem tödlichen Angriff auf die Touristen in der vergangenen Woche verhängten beide Staaten gegenseitig Strafmaßnahmen. Indien ordnete die Ausweisung aller pakistanischen Staatsbürger an, der wichtigste Grenzübergang wurde geschlossen. Indien drohte damit, Pakistan die Wasserzufuhr durch den Indus abzuschneiden, was die Regierung in Islamabad als "Kriegsakt" auffassen würde. Angesichts der gefährlichen Lage rief die UNO beide Seiten zu "größtmöglicher Zurückhaltung" auf.
Die Region Kaschmir im nördlichen Himalaya mit rund 15 Millionen mehrheitlich muslimischen Einwohnern ist seit der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans im Jahr 1947 geteilt. Beide Länder beanspruchen das Gebiet vollständig für sich und haben bereits zwei Kriege um die Kontrolle der Bergregion geführt.
O.Ortiz--AT