-
Datenschutzaktivist Schrems will erneut gegen EU-USA-Abkommen klagen
-
US-Armee meldet Angriffe auf mehr als 80 iranische Ziele
-
IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor
-
EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Apple
-
Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin
-
Bundestag berät über digitale Ermittlungsbefugnisse für Polizei
-
Nato-Gipfel in Ankara geht nach Trump-Kritik weiter
-
Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne wollen Abstimmung im Bundestag stoppen
-
Kritik aus SPD-Fraktion an Elterngeld-Plänen von Prien
-
Kiew von Serie von Explosionen erschüttert
-
Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien
-
USA melden neue "massive Angriffe" auf den Iran - Teheran droht mit Vergeltung
-
Bericht: Bundesbürger klagen über gefühlten Kaufkraftverlust
-
Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt
-
US-Armee meldet neue "massive Angriffe" auf den Iran
-
Vorwürfe gegen Reform-UK-Chef: Farage will Abgeordnetenmandat niederlegen und erneut antreten
-
Frankreich: Rechtspopulistin Le Pen hält an Präsidentschaftskandidatur fest
-
Einsturz befürchtet: Instabiler New Yorker Wolkenkratzer löst Großalarm aus
-
Verurteilte Rechtspopulistin Le Pen hält an Präsidentschaftskandidatur fest
-
"Schockierend": Prinz Harry und andere Promis scheitern mit Klage gegen Boulevardmedien
-
IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge
-
"Drohende Gefahr" und lange Präventivhaft: Karlsruhe prüft Bayerns Polizeigesetz
-
IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert
-
Nach 0:2-Rückstand: Messis Argentinier kämpfen sich zum Sieg
-
Trump schimpft in Ankara auf die Nato - Verbündete kündigen Rüstungsgeschäfte an
-
Skandal um Beleidigung von Fußballstar Mbappé: Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt
-
Rätselraten um Mitch McConnell: Republikaner-Urgestein seit Wochen im Krankenhaus
-
Mit Verspätung: Oberstdorf erhält Zuschlag für Ski-WM 2031
-
Drei Tanker in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe angegriffen
-
Zverev erstmals im Viertelfinale - Struff verpasst Sensation
-
Pogacar gibt Gelb ab - Pedersen sprintet zum Sieg
-
Regierung spart beim Elterngeld - Kritik an Prien
-
Hitzealarm in Südeuropa - Schwieriger Kampf gegen Waldbrände in Frankreich
-
Algerischer Präsident kommt nach Berlin - Hoffnung für inhaftierten französischen Journalisten
-
Magyar: Orban-nahes staatliches Radio und Fernsehen in Ungarn stellen Sendebetrieb ein
-
Bundeskanzler Merz zu Nato-Gipfel in Ankara eingetroffen
-
Völler: Rio-Weltmeister müssen "Verantwortung übernehmen"
-
Auch neben Klopp: Völler macht weiter
-
IOC lässt Russland wieder zu
-
Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien
-
Le Pen in Paris verurteilt: Präsidentschaftskandidatur mit Fußfessel möglich
-
Aus gegen Sinner: Struff verpasst Sensation
-
Bombenanschläge mit Verletzten bei Macrons Besuch in Damaskus
-
"Drohende Gefahr" in Bayerns Polizeigesetz wird von Verfassungsgericht geprüft
-
Tschechisches Gericht bestätigt Auslieferung von Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland
-
Nordische Kombination fliegt aus dem olympischen Programm
-
Trump kritisiert Verbündete bei Ankunft zum Nato-Gipfel in Ankara erneut scharf
-
US-Handelsdefizit steigt im Mai auf Ein-Jahres-Hoch
-
Industrieemissionen 2025 vor allem wegen schwacher Wirtschaft gesunken
Mützenich kritisiert Merz: Ultimaten "überhaupt nicht hilfreich"
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat deutliche Kritik am Vorgehen von CDU-Chef Friedrich Merz beim Thema Migration geübt - besonders an dessen Ultimatum für Ergebnisse der weiteren Gespräche. "Ich bin etwas verwundert, dass unter Demokratinnen und Demokraten Ultimaten gestellt werden", sagte Mützenich am Donnerstag zum Auftakt der Klausurtagung der SPD-Fraktion im brandenburgischen Groß Behnitz. "Das ist überhaupt nicht hilfreich und dient auch nicht der Sache."
Merz hat der Bundesregierung eine Frist bis zum Dienstag gestellt, um auf die Forderungen der Union nach Zurückweisungen von Flüchtlingen bereits an den deutschen Grenzen einzugehen. Andernfalls seien weitere Gespräche zwischen der Union und der Regierung zur Migrationspolitik sinnlos, sagte er.
Mützenich wies darauf hin, dass diese Forderung derzeit rechtlich geprüft werde. Auch Merz "sollte daran interessiert sein, dass das rechtssicher ausgestaltet werden kann". Es müsse geklärt werden, ob solche Zurückweisungen mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und mit europarechtlichen Vorgaben vereinbar seien. Daran gibt es bei SPD und Grünen erhebliche Zweifel.
Zum Vorgehen von Merz sagte der SPD-Fraktionschef, es sei von der Regierung mit den Koalitionsparteien und den Ländern, aber auch mit der Opposition darüber gesprochen worden, was im Bereich Migration noch getan werden könne. Dazu habe die Regierung etwas vorgelegt und vielleicht ließe sich darüber hinaus "noch etwas hinbekommen". Es gehe bei dem Thema darum, "die Sorgen der Menschen zu beantworten"
Mützenich verwies mit Blick auf das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) aber auch auf auf europäischer Ebene bereits getroffene Vereinbarungen. Diese gelte es jetzt umzusetzen, vielleicht könne da in Deutschland auch schon "im Vorgriff" etwas getan werden. Über all diese Fragen solle zudem kommende Woche auch im Bundestag debattiert werden. "Ich wundere mich, dass Herrn Merz das nicht reicht", sagte er. Vielleicht habe "sein Wahlkampf ihn durcheinander gebracht".
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte zu den Forderungen von Merz: "Es gibt jetzt sehr ernsthafte juristische Prüfungen und die gilt es abzuwarten." Sie sei hier "sehr offen für alles". Wenn weitere Möglichkeiten für Zurückweisungen gefunden würden, sei dies gut, wenn andere Möglichkeiten gefunden würden, um "irreguläre Migration zurückzudrängen", sei dies ebenfalls gut.
Faeser wandte sich gegen den von Merz erzeugten Eindruck, bislang würde gegen illegale Einreisen nichts getan. "Wir haben viele Maßnahmen ergriffen, um irreguläre Migration zurückzudrängen", sagte sie in Berlin. Auch habe die Regierung "ein großes Rückführungspaket" beschlossen, das seit April umgesetzt werde.
W.Morales--AT