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Meloni preist China als "wichtigen Gesprächspartner" bei globalen Problemen
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat erstmals seit ihrem Amtsantritt Peking besucht und dabei China als "wichtigen Gesprächspartner" bei der Bewältigung von Spannungen in der Welt gelobt. "Die Unsicherheit auf internationaler Ebene nimmt zu, und ich denke, dass China zwangsläufig ein sehr wichtiger Gesprächspartner ist, um all diese Dynamiken anzugehen", sagte Meloni am Montag bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
Italien und China müssten "gemeinsam darüber nachdenken, wie sie Stabilität und Frieden garantieren" könnten, sagte Meloni. Es brauche "vor allem ein stabiles Regelwerk". Staatschef Xi pries seinerzeit die "seit langem bestehenden freundschaftlichen" Beziehungen zwischen Peking und Rom. "Beide Seiten halten Toleranz, gegenseitiges Vertrauen und gegenseitigen Respekt aufrecht, wobei jede Seite ihren eigenen Entwicklungsweg wählt."
Es ist Melonis erster Besuch in China seit ihrem Amtsantritt vor fast zwei Jahren. Meloni hatte den von der Vorgängerregierung beschlossenen Beitritt zu Chinas Investitionsoffensive Neue Seidenstraße vor ihrem Amtsantritt als "schweren Fehler" bezeichnet. Seit Italiens Ausstieg aus dem Projekt ist Rom darum bemüht, die Beziehungen zum wichtigen Handelspartner China zu verbessern.
Bei einem Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang am Sonntag hatte Meloni gesagt, ihr Besuch werde "unsere bilaterale Zusammenarbeit wieder auflegen". Die beiden unterzeichneten einen gemeinsamen Aktionsplan, in dem die Bedeutung von "ausgewogenen und für beide Seiten vorteilhaften Handelsbeziehungen" betont wird.
Y.Baker--AT