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Boris Palmer bleibt Tübinger Oberbürgermeister
Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister von Tübingen. Der umstrittene Politiker, der diesmal nicht für die Grünen, sondern als unabhängiger Kandidat angetreten war, wurde am Sonntag für eine dritte Amtszeit gewählt. Nach dem amtlichen Endergebnis erhielt er 52,4 Prozent. Seine beiden Herausforderinnen Ulrike Baumgärtner (Grüne) und Sofie Geisel (SPD) kamen auf 22,0 Prozent beziehungsweise 21,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 62,6 Prozent ungewöhnlich hoch.
Tübinger Oberbürgermeister Palmer mit 52,4 Prozent wiedergewählt
Im baden-württembergischen Tübingen ist Oberbürgermeister Boris Palmer im ersten Wahlgang wiedergewählt worden. Der bundesweit bekannte Politiker erhielt mit 52,4 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit, wie das Rathaus am Sonntagabend mitteilte. Der 50-Jährige war wegen eines Parteiordnungsverfahrens der Grünen diesmal als unabhängiger Kandidat angetreten.
Schriftsteller Salman Rushdie seit Angriff auf einem Auge blind
Der Schriftsteller Salman Rushdie ist seit dem Angriff vom August auf einem Auge blind und kann eine Hand nicht mehr bewegen. Dies sagte sein Agent Andrew Wylie in einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der spanischen Zeitung "El Pais". Darüber hinaus habe der 75-Jährige drei schwere Verletzungen am Hals und ungefähr 15 weitere Verletzungen an Brust und Oberkörper erlitten.
Ultrarechte Meloni übernimmt die Regierungsgeschäfte in Italien
Historische Zäsur in Italien: Seit dem Wochenende wird das EU-Gründungsland von der am weitesten rechts stehenden Regierung seit 1946 geführt. Am Sonntag übernahm die neue Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia (FDI) formell die Regierungsgeschäfte von ihrem pro-europäischen Vorgänger Mario Draghi. Spitzenvertreter der EU und Nato gratulierten der 45-Jährigen und boten ihr eine konstruktive Zusammenarbeit an.
Erste Runde der Präsidentenwahl in Slowenien
In Slowenien ist am Sonntag die erste Runde der Präsidentenwahl abgehalten worden. Rund 1,7 Millionen Stimmberechtigte waren in dem EU-Land aufgerufen, sich zwischen sieben Kandidaten für die Nachfolge von Amtsinhaber Borut Pahor zu entscheiden. Allgemein wird damit gerechnet, dass der Nachfolger erst nach einer Stichwahl am 13. November feststeht.
Ex-Finanzminister Sunak bewirbt sich um Nachfolge von Truss
Der ehemalige britische Finanzminister Rishi Sunak hat seine Bewerbung um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Liz Truss bekannt gegeben. "Ich möchte unsere Wirtschaft in Ordnung bringen, unsere Partei einen und etwas für unser Land tun", erklärte Sunak am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Deshalb kandidiere er für den Vorsitz der konservativen Regierungspartei und das Amt des Regierungschefs.
Meloni übernimmt in Italien die Regierungsgeschäfte von Vorgänger Draghi
Die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat am Sonntag formell die Regierungsgeschäfte von ihrem Vorgänger Mario Draghi übernommen. Beide sprachen rund 90 Minuten miteinander, ehe Draghi ihr ein silbernes Glöckchen überreichte, welches der Regierungschef bei Debatten im Kabinett benutzt.
SPD-Chef Klingbeil sieht keinen Ausverkauf des Hamburger Hafens an China
Mit Blick auf die geplante Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco am Hamburger Hafen hat SPD-Chef Lars Klingbeil davor gewarnt, voreilige Schlüsse zu ziehen. Die Debatte werde teilweise sehr verkürzt geführt, wenn etwa vom Ausverkauf des Hamburger Hafens die Rede sei, sagte Klingbeil am Sonntag im Deutschlandfunk. Es gehe "um eine Minderheitenbeteiligung an einem Terminal" und "nicht darum, dass man die Chinesen in die kritische Infrastruktur reinlässt".
Ukrainischer Autor Schadan mit Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt
Zum Abschluss der Buchmesse in Frankfurt am Main ist am Sonntag der ukrainische Schriftsteller, Dichter und Musiker Serhij Schadan in der Paulskirche mit den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Er wurde für "sein herausragendes künstlerisches Werk sowie für seine humanitäre Haltung, mit der er sich den Menschen im Krieg zuwendet", geehrt, wie der Stiftungsrat des Friedenspreises zur Begründung mitteilte.
Giffey sieht Kapazitäten für Geflüchtete "nahezu ausgeschöpft"
Berlins Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey (SPD), hat vor einer Überforderung der Hauptstadt durch hohe Zahlen von Geflüchteten gewarnt. "Gerade wir Stadtstaaten und besonders Berlin als Hauptanziehungspunkt haben unsere Kapazitäten aber mittlerweile nahezu ausgeschöpft", sagte Giffey der "Bild am Sonntag". So seien 340.000 Ukrainer in Berlin erstversorgt worden, 100.000 hätten ihren Wohnsitz inzwischen in der Hauptstadt. Giffey forderte mehr Hilfe vom Bund.
SPD will Entlastung von Gaskunden auch im Januar und Februar prüfen
In der SPD werden die Forderungen lauter, die Pläne für die ab März geplante Gaspreisbremse nachzubessern. SPD-Chef Lars Klingbeil sagte am Wochenende, die Sozialdemokraten prüften Wege, um schon im Januar und Februar Unternehmen und Bürgern "noch mal stärker unter die Arme zu greifen". Ähnlich äußerte sich der SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch.
Xi sichert sich dritte Amtszeit als Chinas KP- und damit auch als Staatschef
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat seine Position als mächtigster Führer seines Landes seit Staatsgründer Mao Zedong gefestigt: In einem Bruch mit den Regeln nach Maos Tod ernannte das Zentralkomitee der KP den 69-Jährigen am Sonntag für eine dritte Amtszeit zum Generalsekretär und ebnete ihm damit den Weg für ein drittes Mandat an der Staatsspitze. Im mächtigen Ständigen Ausschuss sitzen künftig nur noch enge Verbündete Xis.
Giffey sieht Kapazitäten für Geflüchtete "nahezug ausgeschöpft"
Berlins Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey (SPD), hat vor einer Überforderung der Hauptstadt durch hohe Zahlen von Geflüchteten gewarnt. "Gerade wir Stadtstaaten und besonders Berlin als Hauptanziehungspunkt haben unsere Kapazitäten aber mittlerweile nahezu ausgeschöpft", sagte Giffey der "Bild am Sonntag". So seien 340.000 Ukrainer in Berlin erstversorgt worden, 100.000 hätten ihren Wohnsitz inzwischen in der Hauptstadt. Giffey forderte mehr Hilfe vom Bund.
Xi Jinping holt engste Verbündete in mächtigen Ständigen Ausschuss der KP
Chinas Staats- und Parteichef hat am Sonntag wie erwartet seine engsten Verbündeten in den Ständigen Ausschuss des Politbüros geholt und damit seine Macht auf dem Weg in eine historische dritte Amtszeit als Präsident weiter gefestigt. Zu den vier neuen Mitgliedern der siebenköpfigen Machtzentrale der KP gehört unter anderem Shanghais Parteichef Li Qiang, der den harten Lockdown Anfang des Jahres in seiner Megametropole leitete.
Chinas Staatschef Xi für dritte Amtszeit als Generalsekretär bestätigt
Chinas Staatschef Xi Jinping ist für eine historische dritte Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei bestätigt worden. Das Zentralkomitee der Partei wählte ihn am Sonntag bei einer nicht öffentlichen Abstimmung für weitere fünf Jahre in das Amt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dies ebnet ihm den Weg, um im März auch für eine dritte Amtszeit als Präsident anzutreten.
Chinas KP-Zentralkomitee wird Xi voraussichtlich als Generalsekretär bestätigen
Die kommunistische Führung in China wird am Sonntag weitere Schritte zum Ausbau der Machtposition von Staatschef Xi Jinping ergreifen. Das am Samstag neugewählte Zentralkomitee der Kommunistischen Partei kommt in Peking zu seiner ersten Plenumssitzung zusammen. Dabei dürfte Xi für eine dritte Amtszeit als Generalsekretär bestätigt werden. Dies wiederum wird ihm weiter den Weg ebnen, um im März für eine dritte Amtszeit als Präsident anzutreten.
Oberbürgermeisterwahl in Tübingen entscheidet über politische Zukunft Palmers
Im baden-württembergischen Tübingen wird am Sonntag (08.00 Uhr) ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Der bundesweit bekannte Amtsinhaber Boris Palmer (Grüne) steht nach 16 Jahren zum dritten Mal zur Wahl. Der 50-Jährige tritt wegen eines Parteiordnungsverfahrens diesmal als unabhängiger Kandidat an. Für die Grünen möchte die Kommunalpolitikerin Ulrike Baumgärtner an die Spitze der Stadtverwaltung. Die SPD schickt Sofie Geisel ins Rennen, die in den vergangenen Jahren in leitender Position beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin arbeitete.
Meloni übernimmt formell die Regierungsgeschäfte Italiens von Vorgänger Draghi
Die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni übernimmt am Sonntag formell die Regierungsgeschäfte von ihrem Vorgänger Mario Draghi. Die Zeremonie der Amtsübergabe findet am Regierungssitz, dem Palazzo Chigi in Rom, statt (10.30 Uhr). Die Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FDI) war am Samstag als Ministerpräsidentin vereidigt worden.
Schulze fordert globale Kraftanstrengung für Wiederaufbau der Ukraine
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat vor der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine zu einer weltweiten Kraftanstrengung aufgerufen. Es gehe "um eine Generationenaufgabe, bei der so viele Länder wie möglich ihre Kräfte bündeln müssen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Das geht weit über Europa hinaus, wir brauchen im Grunde die gesamte zivilisierte Staatengemeinschaft."
Kretschmer fordert Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach dem Krieg
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine Wiederaufnahme der russischen Gaslieferungen nach dem Ukraine-Krieg ausgesprochen. "Wir brauchen langfristige Verträge für Flüssiggaslieferungen aus den USA, Katar und anderen arabischen Ländern. Außerdem müssen wir endlich eigenes Erdgas in der Nordsee erschließen. Und wenn der Krieg vorbei ist, sollten wir auch wieder Gas aus Russland nutzen", sagte Kretschmer der "Bild am Sonntag".
Meloni und ihre Rechtsaußen-Regierung sind im Amt
In Italien ist die am weitesten rechts stehende Regierung seit Gründung der Republik im Jahr 1946 angetreten. Die neue Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia (FDI) legte am Samstag ihren Amtseid ab. Spitzenvertreter der EU und Nato gratulierten der 45-Jährigen und boten ihr die Zusammenarbeit ein.
Scholz gratuliert Meloni zu Amtsantritt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der neuen italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu ihrem Amtsantritt gratuliert. "Congratulazioni, Giorgia Meloni", schrieb Scholz am Samstagabend unter Verwendung des italienischen Worts für "Glückwünsche" im Onlinedienst Twitter. Er freue sich darauf, "weiterhin eng mit Italien in der EU, Nato und G7 zusammenzuarbeiten", fügte der Kanzler hinzu.
Nato-Generalsekretär bietet Meloni die Zusammenarbeit an
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der neuen italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni die Zusammenarbeit angeboten. Stoltenberg gratulierte der Rechtsaußenpolitikerin am Samstag in einer Botschaft im Onlinedienst Twitter zu ihrem Amtsantritt und fügte hinzu: "Italien ist ein Gründungsmitglied der Nato, bekennt sich zu der transatlantischen Verbindung und leistet starke Beiträge zu unserer Sicherheit in einer gefährlicher gewordenen Welt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten."
Ski-Weltverband FIS hält an Russen-Ausschluss fest
Russische und belarussische Sportler und Sportlerinnen bleiben von allen Wettbewerben des Ski- und Snowboard-Weltverbandes FIS ausgeschlossen. Dies gab das FIS-Council nach seinem Herbst-Meeting am Samstag in Sölden bekannt.
Rund 80.000 Menschen demonstrieren für Solidarität mit Protestierenden im Iran
In Berlin haben zehntausende Menschen am Samstag für Solidarität mit der Protestbewegung im Iran demonstriert. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, beteiligten sich bis zum späten Nachmittag rund 80.000 Menschen an der Kundgebung. Ein Frauenkollektiv hatte die Großkundgebung angemeldet.
Ukraine meldet erneute russische Raketenangriffe im Westen des Landes
Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Samstag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten erneut mit "massiven" Raketenangriffen überzogen. "Der Aggressor terrorisiert unser Land weiter", erklärte Wolodymyr Selenskyj am Samstag in den Online-Netzwerken. Russland habe 35 Raketen abgefeuert, von denen die meisten abgeschossen worden seien. Mehr als eine Million Haushalte hatten laut Präsididalamt keinen Strom mehr. Im Süden des Landes forderten die pro-russischen Behörden alle Zivilisten auf, "sofort" die Stadt Cherson zu verlassen.
Rund 37.000 Menschen demonstrieren für Solidarität mit Protestierenden im Iran
In Berlin haben zehntausende Menschen am Samstag für Solidarität mit der Protestbewegung im Iran demonstriert. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, beteiligten sich am Nachmittag rund 37.000 Menschen an der Kundgebung. Ein Frauenkollektiv hatte die Großkundgebung angemeldet.
Ultrarechte Meloni als erste Ministerpräsidentin in Italien vereidigt
In Italien ist seit Samstag die am weitesten rechts stehende Regierung seit 1946 im Amt. Die Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FDI), Giorgia Meloni, legte bei einer Zeremonie im Beisein von Präsident Sergio Mattarella im Quirinalspalast in Rom ihren Eid ab. Die Rechtsaußenpolitikerin ist die erste Frau an der Spitze einer italienischen Regierung. Die EU äußerte die Hoffnung auf eine "konstruktive Zusammenarbeit", Glückwünsche kamen von rechtspopulistischen Parteien in EU-Partnerländern.
Chinas KP baut Machtposition von Staats- und Parteichef Xi Jingping aus
Chinas Kommunistische Partei hat die Machtposition von Staats- und Parteichef Xi Jinping weiter ausgebaut und ihm den Weg für eine historische dritte Amtszeit als Präsident geebnet. Zum Abschluss ihres einwöchigen Kongresses billigten die 2300 Delegierten am Samstag einen umfassenden Umbau des Zentralkomitees und verankerten Xis "zentrale Rolle" für die KP tiefer als bisher in der Parteiverfassung. Die Schlagzeilen dominierte allerdings der unfreiwillige Abgang seines Vorgängers Hu Jintao aus dem Saal.
Ultrarechte Meloni als Ministerpräsidentin Italiens vereidigt
Die Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FDI), Giorgia Meloni, ist am Samstag als Ministerpräsidentin Italiens vereidigt worden. Bei der Zeremonie in Anwesenheit von Präsident Sergio Mattarella im Präsidentenpalast in Rom legten auch ihre beiden Stellvertreter von den Koalitionspartnern, Matteo Salvini und Antonio Tajani, ihren Amtseid ab.
Japan und Australien einigen sich auf engere Sicherheitszusammenarbeit
Angesichts der wachsenden militärischen Spannungen mit China und Nordkorea wollen Japan und Australien ihre Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vertiefen. Ein am Samstag von Japans Regierungschef Fumio Kishida und seinem australischen Kollegen Anthony Albanese unterzeichneter Sicherheitspakt sieht eine engere Kooperation bei der Verteidigung und beim Austausch von Geheimdienstinformationen vor. Geplant sind nach Angaben eines australischen Vertreters unter anderem gemeinsame Militärübungen in Nordaustralien.
Scholz will mit Wiederaufbaukonferenz für Ukraine "Zeichen der Hoffnung" setzen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will mit der am Dienstag in Berlin stattfindenden Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine "ein Zeichen der Hoffnung" für das Land setzen. Es gehe darum, "mitten in dem Grauen des Krieges" zu zeigen, dass die Weltgemeinschaft bereit sei, die Ukraine langfristig zu unterstützen, sagte Scholz am Samstag in seinem wöchentlichen Internet-Format "Kanzler kompakt". Denn der Wiederaufbau werde wahrscheinlich Jahrzehnte in Anspruch nehmen und müsse jetzt schon geplant werden.