-
Aicher verpasst Gesamtsieg - Shiffrin mit Rekord
-
Sportfördergesetz im Bundeskabinett beschlossen
-
Frankreichs Parlamentspräsidentin bereut Schweigeminute für getöteten Ultrarechten
-
Nach Mord mit 120 Messerstichen: Keine Sicherungsverwahrung für 30-Jährigen
-
Eine Tonne ungekühltes Hähnchenfleisch in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
-
Book will keine "großen Ziele rausposaunen"
-
Telefonbetrüger erbeuten 200.000 Euro von 61-Jährigem aus Nordrhein-Westfalen
-
Löhne für Beschäftigte in der Landwirtschaft sollen um rund zehn Prozent steigen
-
Iranisches Militär: Raketen in Richtung von US-Flugzeugträger abgefeuert
-
Acht Milliarden Euro mehr für Klimaschutz - Bundeskabinett verabschiedet Programm
-
Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln
-
Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Betrugs mit wertvollen Büchern
-
Früherer Kindertagesbetreuer wegen dutzendfachen sexuellen Missbrauchs angeklagt
-
Tödliche Messerattacke auf Kind in Bayern: Strafe für Jugendlichen wird neu verhandelt
-
DFB-Elf: "10" bleibt für Musiala reserviert
-
Maybach zwischen Glanz und Zäsur
-
EU will Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien mit 115 Millionen Euro fördern
-
Bundesregierung verabschiedet "Recht auf Reparatur" für Verbraucher
-
Iran-Krieg verschlechtert Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich
-
Heftige Kritik aus der SPD am Umbau des Förderprogramms "Demokratie leben"
-
Dröge kritisiert neues Klimaschutzprogramm als "dreiste Täuschung"
-
Bund fördert Bau von E-Autoladesäulen für Mehrparteienhäuser
-
Mehrjährige Haftstrafen für Mitglieder von Hamas-Untergrundzelle in Berlin
-
Deutlicher Dämpfer für Bauhauptgewerbe - weniger Aufträge im Januar
-
34-Jähriger soll in Hessen 76-Jährigen ermordet und ausgeraubt haben - Anklage
-
McGrath vor Gewinn der Slalom-Kugel
-
Gestrandeter Wal vor Schleswig-Holstein: Hoffnungen ruhen auf Schwimmbagger
-
Studie: Psychische Belastung bei jungen Menschen auf Höchststand
-
Frau und Kind in Baden-Württemberg von Lastwagen erfasst und getötet
-
Kliniken kommen mit Einführung elektronischer Patientenakte nur schleppend voran
-
Abschied von Sora: ChatGPT-Entwickler OpenAI stampft Videoapp ein
-
Tödliches Unglück bei Pinkelpause in Wald gilt nicht als Arbeitsunfall
-
Beschäftigte in Ausbildungsberufen im Handwerk verdienen oft unterdurchschnittlich
-
Gütertransport in der Binnenschifffahrt 2025 gesunken
-
Weltcup-Finale: Aicher mit Siegchance
-
Skirennläufer Sander tritt zurück
-
Bericht: Klingbeil plant Abschaffung des Ehegattensplittings
-
Ein Toter nach Auseinandersetzung in Flüchtlingsunterkunft in Hessen
-
Geheimdienst: Aus Russland kommende Drohne trifft Kraftwerk in Estland
-
US-Demokraten gewinnen in Wahlbezirk mit Trumps Residenz Mar-a-Lago
-
Kind von umstürzendem Tor erschlagen: Erste Erkenntnisse zu Unfall in Erlangen
-
Chinesischer Reederei-Konzern Cosco nimmt wieder Aufträge in Golfstaaten an
-
Urteil wegen Beleidigung nach Zeigen polizeifeindlicher Zahlen rechtskräftig
-
Suizidhilfe für psychisch Kranken: Arzt in Essen erneut wegen Totschlags verurteilt
-
Söder gegen Abschaffung von kostenloser Krankenversicherung für Ehepartner
-
Unesco prangert mangelnde Bildungsgerechtigkeit in Deutschland an
-
Geheimdienst: Russische Drohne trifft Kraftwerk in Estland
-
Preise für Wohnimmobilien steigen fünftes Quartal in Folge
-
Verkehrsminister Schnieder: Bundesregierung wird Klimaziele einhalten
-
Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein
Weltalzheimertag: Experten fordern mehr Prävention von Demenzerkrankungen
Zum Weltalzeimertag haben Experten auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam gemacht. Es sei "wichtig, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und Wirksamkeit von Demenzprävention in der Bevölkerung zu schaffen - und zwar nicht erst im höheren Alter", erklärte der Vorsitzende der Deutschen Alzheimergesellschaft, Swen Staack, am Freitag in Berlin. Die meisten Risikofaktoren seien bereits im mittleren Erwachsenenalter relevant.
In Deutschland leben heute mehr als 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Ungefähr zwei Drittel davon, etwa 1,2 Millionen, haben Alzheimer. Im Jahr 2023 erkrankten etwa 445.000 Menschen im Alter von über 65 Jahren neu an einer Demenz. Wegen der älter werdenden Bevölkerung wächst die Zahl der Betroffenen - das Alter ist der größte Risikofaktor für Demenz.
Forscher benannten aber auch 14 beeinflussbare Risikofaktoren. Dazu zählen unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Übergewicht, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum sowie Vitamin- und Hormonmangelzustände.
Auch bei einer schon bestehenden Demenzerkrankung können Experten zufolge gesunde Ernährung, körperliche und geistige Aktivität sowie vielfältige soziale Kontakte den Verlauf deutlich positiv beeinflussen. "Leider wird dieses Potential auch von Ärztinnen und Ärzten häufig unterschätzt", erklärte Staack.
Angesichts der gerade alternden geburtenstarken Jahrgänge komme auch der frühen Diagnostik, bei der eine spezifische Demenzursache identifiziert wird, eine zentrale Bedeutung zu. erklärte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geronotpsychiatrie und –psychotherapie, Michael Rapp.
Sieben bis 15 Prozent der Demenzursachen seien "reversibel, also können ursächlich behandelt werden". Bei den aktuellen Fallzahlen könnte dies bis zu 30.000 Erkrankungsfälle pro Jahr betreffen, die bei flächendeckender Diagnostik jedes Jahr vermeidbar wären. Zudem könnten Medikamenten eine Demenzerkrankung "spürbar" verzögern, betonte der Chef der Alterspsychiater.
Mittlerweile wurde in der Europäischen Union das Alzheimermedikament Leqembi für bestimmte Patientengruppen zugelassen. Mit Lecanemab gibt es erstmals einen Wirkstoff, der die Krankheit in der Anfangsphase bekämpft, statt die Symptome zu behandeln.
Seit Anfang September ist das Medikament auch in Deutschland auf dem Markt. Zugelassen ist es für Patienten mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz, die aufgrund genetischer Veranlagung kein erhöhtes Risiko für Hirnblutungen haben. Dies kann eine schwere Nebenwirkung des Mittels sein.
Nach Angaben von Deutscher Alzheimergesellschaft und Hirnliga, Deutschlands Alzheimerforschern, wird die Zahl der Erkrankten, die potenziell für eine Behandlung mit Lequembi in Frage kommen, auf 30.000 bis 60.000 geschätzt. Die Therapiekosten belaufen sich auf etwa 40.000 Euro pro Jahr und Patient.
Der Weltalzheimertag soll alljährlich am 21. September mit zahlreichen Aktionen auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam machen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Demenz - Mensch sein und bleiben".
P.Smith--AT