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San Francisco knöpft sich Hersteller hochverarbeiteter Lebensmittel vor
Ob Fertiggerichte, Chips oder Frühstücksflocken: Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA werden nach Auffassung der kalifornischen Stadt San Francisco mit hochverarbeiteten Lebensmitteln "überschwemmt". Deshalb klagt die als liberal geltende US-Westküstenmetropole nun gegen die Hersteller solcher Lebensmittel - darunter Schwergewichte der Branche wie Kraft Heinz, Coca-Cola oder Kellogg.
Die beklagten Unternehmen hätten mit der Entwicklung und Vermarktung hochverarbeiteter Lebensmittel "eine Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgelöst", kritisierte der Rechtsvertreter der Stadt, David Chiu, am Dienstag. Damit hätten sie "enorme Gewinne" erzielt, nun müssten sie auch "die Verantwortung für den angerichteten Schaden übernehmen".
Hochverarbeitete Lebensmittel, auch Ultra Processed Food (UPF) genannt, bestehen meist aus Zutaten, die industriell in einzelne Bestandteile zerlegt, chemisch verändert und mit künstlichen Zusatzstoffen kombiniert werden. Häufig enthalten sie beispielsweise Geschmacksverstärker, Süßungsmittel oder etwa Schaummittel und andere Hilfsstoffe.
Chiu kritisierte, dass die Hersteller die Lebensmittel so verändert hätten, dass diese "nicht mehr wiederzuerkennen und schädlich für den menschlichen Körper" seien. "Die Amerikaner wollen hochverarbeitete Lebensmittel meiden, aber wir werden damit überschwemmt", fügte er hinzu.
Laut der am Dienstag vor dem Obersten Gericht San Franciscos eingereichten Klage machen hochverarbeitete Lebensmittel "mehr als 70 Prozent der Produkte in Supermärkten" in den USA und "mehr als die Hälfte" der Ernährung der US-Bürgerinnen und US-Bürger aus. Die Allgegenwärtigkeit in den Regalen habe zu einem "dramatischen Anstieg der Häufigkeit von Fettleibigkeit, Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und anderen chronischen Krankheiten" geführt, argumentierte die Stadt.
Offiziellen Zahlen zufolge gelten rund 40 Prozent der Amerikaner als fettleibig, während knapp 16 Prozent Diabetiker sind. San Francisco fordert in der Klage Schadenersatz in nicht näher bezifferter Höhe für die Gesundheitskosten, die der Allgemeinheit entstanden seien.
Vorgeworfen wird den Herstellern in der Klage zudem, eine ähnliche Strategie wie Tabakkonzerne verfolgt zu haben, indem Produkte mit Martketingmaßnahmen beworben würden, die Risiken ignorierten oder verschleierten. Zudem überschütte die Lebensmittelindustrie weiterhin Kinder mit gezielten Marketingmaßnahmen.
Sarah Gallo von der Consumer Brands Association (CBA), einem Dachverband vieler in der Klage aufgeführten Unternehmen, verwies hingegen darauf, dass es keine einheitliche wissenschaftliche Definition für hochverarbeitete Lebensmittel gebe. Der Versuch, Lebensmittel allein aufgrund ihrer Verarbeitung als ungesund einzustufen oder zu dämonisieren, führe Verbraucher in die Irre und verschärfe gesundheitliche Ungleichheiten. Die Unternehmen hielten sich an die "strengen, evidenzbasierten Sicherheitsstandards", die von der Regierung festgelegt worden seien, "um sichere, erschwingliche und praktische Produkte anzubieten, auf die sich die Verbraucher täglich verlassen".
E.Hall--AT