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Leipzig überrollt Hoffenheim im Kampf um die Königsklasse
Im engen Rennen um die Champions-League-Plätze hat RB Leipzig einen großen Schritt nach vorne gemacht. Angeführt von den Doppeltorschützen Brajan Gruda und Christoph Baumgartner überrollte die Mannschaft von Trainer Ole Werner den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim und gewann mit 5:0 (4:0). Damit zogen die Sachsen zumindest über Nacht mit Hoffenheim und dem VfB Stuttgart nach Punkten gleich und kletterten vorübergehend auf Rang drei der Fußball-Bundesliga.
Dank der deutlich verbesserten Tordifferenz hat Leipzig Hoffenheim vorerst aus den Top vier verdrängt, Stuttgart könnte am Sonntag aber wieder vorbeiziehen. Für die TSG setzte sich mit dem desaströsen Ergebnis eine Negativserie fort: Bei keinem anderen Verein warten die Kraichgauer aktuell länger auf einen Sieg. Der einzige Erfolg in Leipzig gelang am 31. Spieltag 2017/18 (5:2).
Gruda (17., 44.) und Baumgartner (21., 30.) sorgten bereits in der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse. Benjamin Henrichs (78.) erhöhte in der zweiten Halbzeit.
In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe, ohne zunächst zwingend zu werden. Das änderte sich nach einem gefährlichen Ball von Nicolas Seiwald: Über Romulo landete der Ball bei Gruda, der einen durch TSG-Torhüter Oliver Baumann zunächst nicht gesicherten Abschluss zur Führung verwertete.
Die Leipziger blieben gnadenlos effizient – ein Aspekt, den Werner vor der Partie noch bemängelt hatte. Leipzigs Trainer hatte kritisiert, es sei "einfach ärgerlich, dass wir in der Effizienz in letzter Zeit viel liegen gelassen haben". Damit konnte er in dieser Partie nicht hadern, denn binnen weniger Minuten folgte der Doppelschlag. Eine präzise Flanke von Kapitän David Raum fand Baumgartner, der per Kopf auf 2:0 erhöhte. Hoffenheim wirkte danach sichtlich verunsichert – und kassierte prompt das dritte Gegentor. Gruda bediente Baumgartner, der mit einem sehenswerten Volley sein Saisontor Nummer zwölf erzielte.
Die Gäste fanden in dieser Phase überhaupt keinen Zugriff, während Leipzig nahezu jeder Angriff gelang. Noch vor der Pause krönte Gruda seine Leistung nach Vorarbeit von Yan Diomande mit seinem zweiten Treffer und dritten Scorerpunkt des Spiels.
Mit der klaren Führung im Rücken starteten die Gastgeber etwas nachlässig in die zweite Hälfte. Hoffenheim kam in dieser Phase zur ersten nennenswerten Chance, doch Maarten Vandevoordt parierte einen Distanzschuss von Grischa Prömel (53.) souverän. Eine Belohnung blieb den Gästen jedoch verwehrt – stattdessen setzte Leipzig sein Offensivspektakel fort: Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Henrichs und schraubte die Tordifferenz der Sachsen weiter nach oben.
H.Romero--AT