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Gedenkfeier für getöteten Polizisten im Saarland
Im Saarland ist bei einer Gedenkfeier am Freitag des vor rund zwei Wochen in Völklingen erschossenen Polizisten gedacht worden. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sagte, das ganze Saarland sei "immer noch fassungslos" von dem gewaltsamen Tod des 34-jährigen Polizisten. Auch nach zwei Wochen sei das "Entsetzen über die sinnlose, scheußliche Tat" nicht geringer geworden.
Rehlinger zeigte sich sichtlich berührt von der Anteilnahme der Menschen im Saarland an dem Tod des jungen Beamten. Sie sei "persönlich tief beeindruckt" gewesen von den vielen Menschen bei der Beisetzungsfeier in Saarlouis vor knapp einer Woche, betonte Rehlinger. Das Saarland wolle dem getöteten Polizisten ein "ehrendes Andenken bewahren", ergänzte sie.
Rehlinger nahm ebenso wie Landesinnenminister Reinhold Jost (SPD) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) an der Trauerfeier in der Saarlandhalle in Saarbrücken teil. Auch Luxemburgs Innenminister Léon Gloden war anwesend.
Der 34-jährige Polizist war am 21. August von einem 18-jährigen Mann erschossen worden, als mehrere Beamten versuchten, diesen nach einem Raubüberfall zu stellen. Der Täter entwendete dabei in einem Handgemenge die Dienstwaffe eines weiteren Polizisten und schoss dann damit auf die Beamten.
Der 34-Jährige wurde von sechs Schüssen tödlich getroffen. Bei einem folgenden Schusswechsel wurde auch der Täter angeschossen und dann festgenommen. Der Beamte, dessen Waffe entwendet wurde, erlitt leichte Verletzungen.
O.Brown--AT