-
Tennis: Zverev im Viertelfinale von Miami
-
Kimmich über Musiala: "Sehr besonders im Weltfußball"
-
Medien: US-Regierung legt Teheran Plan für Beendigung des Iran-Krieges vor
-
Berlin: Urteil gegen mutmaßliche Mitglieder von Hamas-Untergrundzelle erwartet
-
Bundesregierung legt Klimaschutzprogamm vor
-
Klingbeil hält Grundsatzrede zu Modernisierung Deutschlands
-
Merz bei Regierungsbefragung im Bundestag
-
Dänemark: Frederiksens linkes Bündnis gewinnt Parlamentswahl - Mehrheit verfehlt
-
Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden
-
Oppositionsführerin Machado: Trump hat sozialistische Strukturen in Venezuela zerstört
-
Trumps neuer Heimatschutzminister Mullin legt Amtseid ab
-
0:3 nach 117 Sekunden: Playoff-Fehlstart für Berlin
-
Macron fordert Israel zur Nutzung von "Gelegenheit" für Gespräche mit dem Libanon auf
-
Gericht gestattet vorübergehenden Hausarrest für Brasiliens inhaftierten Ex-Präsidenten Bolsonaro
-
Prognosen: Sozialdemokraten stärkste Kraft bei Wahl in Dänemark - aber keine Mehrheit
-
Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor
-
Nach neun Jahren: Salah verlässt Liverpool im Sommer
-
Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran
-
Luftwaffe: Russland greift die Ukraine binnen 24 Stunden mit fast 1000 Drohnen an
-
UNO: Mehr als 5500 Tote durch Gewalt in Haiti in weniger als einem Jahr
-
Nasa will Mondbasis bauen und stoppt Pläne für Raumstation mit ESA-Beteiligung
-
Iran-Krieg: Angriffe gehen weiter - Israel meldet eine Tote und sieben Verletzte
-
Polizei startet Großeinsatz zu Castortransport durch Nordrhein-Westfalen
-
Medien: Justiziar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
-
Chile entzieht Bachelet Unterstützung für Kandidatur als UN-Generalsekretärin
-
Armee: Russland greift Ukraine tagsüber mit über 400 Drohnen an - Mindestens zwei Tote
-
Reiche: Bei längerem Iran-Krieg könnte Treibstoff knapp werden
-
"Terror"-Ermittlungen nach Autobrand in jüdischem Viertel von Antwerpen
-
Katalonien: Cort Nielsen siegt - Lipowitz und Co. schonen Kräfte
-
CDU in Rheinland-Pfalz lädt SPD zu erstem Sondierungsgespräch für Donnerstag ein
-
Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor
-
Pistorius: Deutschland übernimmt Führung von Nato-Marineverband im Nordatlantik
-
Unternehmer ausgespäht: Zwei mutmaßliche Russland-Spione festgenommen
-
Grüne und CDU führen nach Landtagswahl in Baden-Württemberg Sondierungsgespräche
-
"Doppelspitze klappt nicht": Jusos zweifeln an Klingbeil und Bas
-
Niedersachsen: 13-Jährige nach Angriff durch Vater weiterhin in Lebensgefahr
-
Zwei mutmaßliche Russland-Spione in Deutschland und Spanien festgenommen
-
Afghanistan lässt inhaftierten US-Bürger frei
-
Ermittler entdecken Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen in Brandenburg
-
Posttraumatische Belastungsstörung von Leichenumbetter kann Berufskrankheit sein
-
Koalition einigt sich auf neue private Altersvorsorge
-
Ifo: Deutscher Pass bei Geburt senkt Kriminalität migrantischer Jugendlicher
-
Spitzen der Unionsfraktion auf Distanz zu Steinmeiers Äußerungen zu Iran-Krieg
-
Nasa setzt Pläne für Mond-Raumstation Gateway aus
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Tatverdächtiger stellt sich
-
In Italien anerkannter Flüchtling bekommt nicht automatisch Aufenthaltstitel
-
36-Jähriger tot in Berliner Kleingarten entdeckt - Verbrechen nicht ausgeschlossen
-
Tödlicher Arbeitsunfall in Sachsen-Anhalt: 52-Jähriger erleidet Stromschlag
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet am 18. April 2027 statt
-
Brigitte Macron nimmt an Kinderschutz-Podium von Melania Trump teil
Regierung in Kolumbien führt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
Die Regierung in Kolumbien hat Gespräche mit dem mächtigsten Drogenkartell des Landes, dem Clan del Golfo, aufgenommen. Die Gespräche seien außerhalb Kolumbiens gestartet worden, sagte Präsident Gustavo Petro am Freitag bei einem Besuch in der kolumbianischen Stadt Córdoba. Am Samstag teilten die behandelnden Ärzte des im Juni angeschossenen Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe mit, dass sich dessen Gesundheitszustand lebensbedrohlich verschlechtert habe. Uribe ist ein entschiedener Gegner der Drogenkartelle sowie der Guerilleros im Land.
Präsident Petro nannte keine Details zum Ort und Inhalt der Gespräche mit dem Clan del Golfo. Die aus früheren paramilitärischen Verbänden hervorgegangene Drogenbande betrachtet sich selbst als politische Organisation und will als solche von der Regierung anerkannt werden. Die US-Regierung hatte den Clan del Golfo allerdings im Februar auf eine Liste "terroristischer" Organisationen gesetzt.
Der Clan del Golfo hat mehr als 7500 Mitglieder und ist das mächtigste Drogenkartell Kolumbiens sowie der größte Kokain-Produzent der Welt. Mit der Anerkennung als politische Organisation will das Kartell unter anderem erreichen, dass seine Mitglieder ähnliche juristische Begünstigungen erhalten wie entwaffnete Guerilleros und Paramilitärs.
Im Juli hatte Petros Regierung einen umstrittenen Antrag ins Parlament eingebracht, wonach Mitglieder krimineller Banden im Gegenzug für ihre freiwillige Selbstentwaffnung unter anderem von Straferlassen profitieren und nicht in die USA ausgeliefert werden sollen.
Seit dem Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2022 hat sich der linksgerichtete Präsident Petro - selber ein früherer Guerillero - vergeblich um Vereinbarungen mit mehreren bewaffneten Gruppen bemüht, die weiterhin in dem südamerikanischen Land aktiv sind.
Der im Juni bei einem Wahlkampfauftritt angeschossene, konservative Präsidentschaftskandidat Uribe ist ein dezidierter Kritiker von Petros Regierung. Ob Uribe bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten kann, ist aufgrund seiner schweren Verletzung höchst ungewiss.
Die Ärzte im Santa-Fe-Krankenhaus in der Hauptstadt Bogotá teilten am Samstag mit, infolge einer Hirnblutung benötige Uribe "neurochirurgische Eingriffe", sein Zustand sei "kritisch". Er befinde sich weiterhin auf der Intensivstation.
Auf Uribe war während eines Wahlkampfauftritts in Bogotá mehrfach angeschossen worden. Zwei Schüsse trafen ihn im Kopf, ein weiterer im Knie. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelt es sich der Polizei zufolge um einen etwa 15 Jahre alten Jugendlichen.
Nach Behördenangaben wurden sechs Verdächtige im Zusammenhang mit dem Anschlag festgenommen. Sie gehen davon aus, dass der Schütze mutmaßlich von Ex-Mitgliedern der vor einigen Jahren aufgelösten Guerilla-Organisation Farc angeheuert wurde.
Das Attentat auf Uribe löste Befürchtungen bei vielen Menschen in dem südamerikanischen Land aus, dass es zu einer Gewaltspirale wie in den 80er und 90er Jahren kommen könnte, als bewaffnete Angriffe der Drogenkartelle und Morde an Politikern zum Alltag gehört hatten.
Kolumbien leidet seit sechs Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten. Diese endeten auch nicht, nachdem 2016 die größte Guerillaorganisation Farc ein Friedensabkommen mit der damaligen Regierung unterzeichnet hatte.
Ch.Campbell--AT