-
Woltemade statt Undav? Nagelsmann als Anti-Psychologe
-
Formel 1: Antonelli schnappt sich nächste Pole Position
-
Autounfall in Florida: Golfstar Woods freigelassen
-
Im 400. NHL-Spiel: Seider mit zwei Assists
-
"Ein Genuss": Künstler Wirtz verzückt alle
-
NBA: Siege für Schröder und Hartenstein
-
Linke fordert Vermögenssteuer für Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit
-
IAEA: Atomkraftwerk Buschehr im Iran erneut angegriffen
-
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 28. März
-
Formel 1: Mercedes im dritten Training wieder vorne
-
Siebte Niederlage in Serie: Zverev scheitert wieder an Sinner
-
USA: Dritte landesweite "No Kings"-Proteste gegen Trump
-
Nepals Ex-Regierungschef wegen Vorwurfs der Protestniederschlagung festgenommen
-
Golflegende Tiger Woods nach verursachtem Autounfall in Florida festgenommen
-
Mindestens ein Toter und vier Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel
-
Verkehrsminister Schnieder: Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"
-
Trump warnt wegen fehlender Unterstützung der Nato-Partner vor möglichen Konsequenzen
-
Mindestens ein Toter und zwei Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Israel
-
Wunder-Wirtz übertüncht wilde Wackler
-
Golflegende Tiger Woods nach Autounfall in Florida festgenommen
-
Eishockey: Haie auf Kurs - Eisbären gleichen aus
-
Medien: Golfstar Woods in Autounfall verwickelt
-
Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Mitarbeiter bleiben blockiert
-
Wanner und Chukwuemeka debütieren: Österreich schlägt Ghana
-
Für Schutz von Jill Biden zuständiger Secret-Service-Beamter schießt sich ins Bein
-
Tresoldi treffsicher: U21 löst Pflichtaufgabe vor Topduell
-
Rubio äußert sich nach G7-Treffen nur verhalten zur US-Strategie
-
Iran-Krieg: Teheran droht mit Angriffen auf Hotels von US-Soldaten
-
Start ins WM-Jahr in Basel: Nagelsmann bringt Sané
-
SPD sucht Profil: Entlastung bei Spritpreisen und Stärkung der Kommunen
-
Wahl in Baden-Württemberg: Amtliches Ergebnis bringt keine Änderungen mehr
-
Merz dringt auf Reformen: "Wir brauchen eine höhere Leistung in diesem Land"
-
US-Außenminister warnt vor iranischen Plänen einer Maut in der Hormus-Meerenge
-
Gegen "Abzockerei" der Ölkonerze: SPD will Bürger bei Spritpreisen entlasten
-
Israel greift erneut Süden des Libanon an - Hisbollah meldet Kämpfe im Grenzgebiet
-
Iran-nahe Gruppe soll Mails von FBI-Chef Patel gehackt haben
-
US-Küstenwache: Zwei vermisste Boote von Hilfsflotte für Kuba sicher angekommen
-
Energieminister der Länder drängen auf Senkung der Stromsteuer
-
Iran meldet Angriff auf Schwerwasserreaktor und Uran-Aufbereitungsanlage
-
"Wir machen's aus": Earth Hour soll für Klimaschutz werben
-
G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg
-
Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd
-
Wadephul fordert Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA auf
-
Lipowitz hängt Evenepoel ab - Vingegaard siegt
-
Rucksäcke und Trauerflor: Irans Fußballer senden Botschaft
-
Russisches Kulturzentrum in Prag mit Molotow-Cocktails attackiert
-
Bas: Sozialreformen werden "nicht SPD pur sein" können
-
Indien kürzt Steuern auf Diesel und Benzin - Vietnam setzt Umweltsteuer aus
-
Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen
-
Trump: Keine Staatsaufträge für Firmen mit Gleichstellungsprogrammen mehr
Missbrauchsskandal: Linkspopulisten fordern Bayrous Rücktritt
Nach einer fünfeinhalb Stunden langen Anhörung des französischen Premierministers François Bayrou zu einem Missbrauchsskandal an einer katholischen Schule hat die linkspopulistische Opposition seinen Rücktritt gefordert. "Bayrou hat unter Eid anerkannt, dass seine früheren Aussagen vor Abgeordneten und Opfern unehrlich waren", sagte der linkspopulistische Abgeordnete Paul Vannier, Ko-Vorsitzender der Untersuchungskommission, am Donnerstag dem Sender France Info.
"Kann man einen Premierminister akzeptieren, der vor Abgeordneten lügt? (...) Für uns lautet die Antwort: Nein", schrieb der Chef der linkspopulistichen Partei La France Insoumise (LFI) Manuel Bompard im Onlinedienst X. Die rechtspopulistische Opposition warf ihrerseits dem Untersuchungsausschuss vor, einen "stalinistischen Prozess" zu inszenieren.
Bayrou hatte am Vorabend erneut versichert, in seinen früheren politischen Ämtern nichts von sexueller Gewalt an der Schule gewusst zu haben. "Ich habe von Ohrfeigen gehört (...), aber niemals von schlimmer Gewalt und niemals von sexueller Gewalt", sagte er. Er habe lediglich gewusst, "was in den Medien berichtet wurde", fügte er hinzu.
Den Vorwurf, er habe 1998 einen Untersuchungsrichter aufgesucht, um sich über Ermittlungen gegen einen der Vergewaltigung angeklagten Priester zu informieren, konnte Bayrou nicht entkräften. "Ich erinnere mich nicht daran", sagte er dazu.
Der Premierminister steht unter Verdacht, in seinen früheren Funktionen als Abgeordneter der Region und als Bildungsminister in den 90er Jahren von den Gewalttaten an der Schule gewusst, aber nicht eingegriffen zu haben. Bayrou ist auch privat mit der Schule eng verbunden, die drei seiner sechs Kinder besuchten. Seine Frau gab an der Schule zeitweise Religionsunterricht.
Die Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss entwickelte sich zu einem politischen Duell zwischen dem zunehmend aggressiv reagierenden Premierminister und Vannier. "Man will mich nur in die Ecke drängen und zum Rücktritt bewegen", sagte Bayrou, der die Objektivität des Ausschusses anzweifelte.
Der Premierminister äußerte sich zudem abfällig über eine ehemalige Lehrerin der Schule, die unter Eid ausgesagt hatte, dass sie Bayrou 1995 über Gewalttaten an der Schule informiert hatte. "Sie fabuliert sich etwas zusammen", sagte Bayrou und ließ anklingen, dass sie psychische Probleme habe.
Während der Anhörung ging es auch um eine Ohrfeige, die Bayrou als Präsidentschaftkandidat einem Elfjährigen gegeben hatte, der ihn im Gedränge hatte bestehlen wollen. "Das war bloß ein väterlicher Klaps", sagte Bayrou. "Es war keine Gewalt, bloß eine erzieherische Geste", fügte er hinzu. Diese Formulierung löste heftige Kritik aus. "Bayrou zeigt, dass er von der Kultur der Gewalt durchdrungen ist", sagte der Ausschussvorsitzende.
Die Affäre war im vergangenen Jahr landesweit bekannt geworden, nachdem sich immer mehr Betroffene öffentlich äußerten. Seitdem sind mehr als 200 Klagen wegen körperlicher und sexueller Gewalt von Lehrern und Betreuern eingegangen. Die meisten von ihnen sind verjährt.
T.Perez--AT