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Auto fährt in Gewerkschaftsdemonstration: Etwa 20 Verletzte in München
In München ist am Donnerstag ein Mann mit einem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gefahren und hat etwa 20 Menschen verletzt. Nach Angaben eines Sprechers der Münchner Feuerwehr wurden mehrere Betroffene schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr. Die Polizei in der bayerischen Hauptstadt Stadt sprach dagegen zunächst von "zwei Schwerverletzten".
Die Beamten nahmen den Fahrer des Wagens in Gewahrsam, die Hintergründe des Geschehens waren zunächst unklar. "Der Fahrzeugführer konnte vor Ort gesichert werden, von ihm geht derzeit keine weitere Gefahr aus", erklärte die Polizei. Weitere Angaben zu dem Fahrer machte sie zunächst noch nicht.
Einer Polizeisprecherin zufolge fuhr das Auto am Vormittag in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi. In München und andernorts finden am Donnerstag Warnstreiks im Zusammenhang mit Tarifgesprächen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen statt. Außerdem gilt in der bayerischen Hauptstadt eine erhöhte Alarmbereitschaft wegen der bis zum Wochenende dauernden Münchner Sicherheitskonferenz, zu der ranghohe Politiker aus aller Welt anreisen.
Der Zwischenfall ereignete sich demnach im Bereich der Kreuzung zwischen Dachauer Straße und Seidlstraße im Innenstadtbereich unweit des Münchner Hauptbahnhofs. Rund um den Einsatzort komme es zu Verkehrsbehinderungen. "Umfahren Sie den Bereich weiträumig, damit die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können", erklärte die Polizei. Ihren Angaben nach wurden "circa 20" verletzte Menschen versorgt. Auch Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
H.Thompson--AT