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Bei Fortnite verloren, Mädchen erstochen: Mann gesteht Tötung Elfjähriger bei Paris
Bei Fortnite verloren, ein Mädchen erstochen: Ein 23 Jahre alter Mann hat gestanden, eine Elfjährige nach einem Wutanfall wegen einer Niederlage im Videospiel Fortnite erstochen zu haben. "Er war sehr wütend nach einem Streit mit einem anderen Gamer", sagte der Staatsanwalt Grégoire Dulin am Mittwoch in Evry im Großraum Paris. "Er wollte etwas stehlen oder jemanden erpressen, um sich zu beruhigen", fügte er hinzu.
Er habe das Mädchen in ein Waldstück gelockt und sie mit einem Messer bedroht, um sie zu bestehlen. Als das Mädchen angefangen habe zu schreien, sei er jedoch in Panik geraten und habe zugestochen, sagte der Staatsanwalt.
Der Mann, der eine Informatik-Ausbildung mache, habe eingeräumt, dass er den größten Teil seiner freien Zeit mit Videospielen verbringe und regelmäßig Wutanfälle bekomme. "Es kommt vor, dass er das Haus zu Fuß oder im Auto verlässt, um sich wieder zu beruhigen", sagte der Staatsanwalt. Seine Schwester beschrieb ihn als nervös und aggressiv.
An den Händen des Mädchens waren DNA-Spuren des Täters gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Seine Eltern, die ebenfalls in Polizeigewahrsam waren, wurden freigelassen. Seine Freundin wurde unter Auflagen freigelassen. Sie steht weiter im Verdacht, das Verbrechen nicht angezeigt zu haben.
Die elfjährige Louise war nach Angaben der Staatsanwaltschaft an Stichverletzungen gestorben. Sie war seit Schulschluss am Freitag vermisst worden. In der Nacht zum Samstag fanden Polizisten mit Hilfe von Spürhunden seine Leiche in einem Waldstück wenige hundert Meter von der Schule entfernt.
N.Walker--AT