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Mann wegen Zahlungen an Dschihadistenmiliz IS zu Geldstrafe verurteilt
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat einen 31-Jährigen wegen finanzieller Unterstützung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verurteilt. Der Angeklagte soll eine Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro zahlen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Verurteilt wurde der Mann wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Staatsschutzsenat sah es als erwiesen an, dass der 31-jährige Deutsch-Russe im April 2014 zwei Überweisungen von insgesamt rund 750 Euro tätigte. Die Zahlungen gingen demnach an einen Finanzagenten, der für den IS tätig war. Mit den Zahlungen habe der Angeklagte beabsichtigt, den IS in Syrien zu unterstützen.
Der Angeklagte habe sich während der Tatzeit in einer krisenhaften Lebenssituation befunden und sich der salafistischen Szene genähert, hieß es. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter Anfang 2015 distanzierte er sich jedoch von der radikalislamischen Gruppierung.
Laut der Sprecherin gab es in dem Verfahren eine sogenannte Verständigung zwischen dem Gericht und den Verfahrensbeteiligten. Im Gegenzug für ein glaubhaftes Geständnis wurde der Strafrahmen abgesenkt und auf eine Geldstrafe entschieden. Das Urteil erging bereits am Mittwoch.
R.Lee--AT