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Zahl der Todesopfer bei Erdrutsch in Georgien steigt auf mindestens 16
Nach dem Erdrutsch im Nordwesten Georgiens sind mittlerweile 16 Todesopfer geborgen worden. Die Identifizierung der bislang 16 Todesopfer sei noch nicht abgeschlossen, teilte Teimuras Mghebrischwili vom georgischen Innenministerium am Samstag mit. Dutzende weitere Menschen wurden nach dem Unglück noch vermisst. Auf Bildern vom Unglücksort war zu sehen, dass Einsatzkräfte unter von Erde bedeckten Trümmerteilen nach Verschütteten suchen.
Der Erdrutsch hatte sich am Donnerstag in der Bergregion Ratscha in dem kleinen Urlaubsort Schowi ereignet. In der Umgebung wurden mehr als 200 Menschen in Sicherheit gebracht. Nach Angaben des Roten Kreuzes waren Brücken und Straßen zerstört.
Bei der Suche nach den Verschütteten kamen auch Hubschrauber und Rettungshunde zum Einsatz. Innenministeriumsvertreter Mghebrischwili sagte, es werde eine Eisenbrücke aufgebaut, "um alle notwendige Ausrüstung in das Katastrophengebiet zu bringen".
Schowi liegt in einem entlegenen Tal rund 140 Kilometer nordwestlich der georgischen Hauptstadt Tiflis, in dem zwei Flüsse zusammenfließen. Dem Unglück waren mehrtägige heftige Regenfälle vorangegangen.
Schwere Regenfälle und Überflutungen sind in Georgien keine Seltenheit. Wegen vieler Steilhänge ist auch die Erdrutsch-Gefahr in dem Kaukasusland groß. 2008 waren bei einem Erdrutsch in der südgeorgischen Schwarzmeerregion Adschara sechs Menschen ums Leben gekommen.
D.Lopez--AT