-
Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2500
-
Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger
-
Jeder Zweite auf dem Dorf hält Landleben für sehr gesund
-
"Bin kein Favorit": Zverev übt sich in Zurückhaltung
-
Kurz vor Nato-Gipfel: Trump teilt erneut gegen Alliierte aus
-
KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller
-
Merz empfängt Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin
-
250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore
-
Popsängerin Swift und Football-Profi Kelce heiraten laut US-Medien in New York
-
Hitzewelle in den USA: Temperatur-Rekorde in Washington und New York
-
CR7 trifft: Ronaldo triumphiert im Showdown der Altstars
-
Online-Medien: Chef von AfD-Nachwuchs fordert mehr inhaltliche Tiefe seiner Partei
-
Parlamentswahl in Algerien: Beteiligung offenbar auf historischem Tief
-
Hochzeits-Feierlichkeiten von Taylor Swift und Travis Kelce offenbar begonnen
-
Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten
-
Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher
-
43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet
-
Vor erwarteter Hochzeit: Taylor Swift und Travis Kelce spenden 26 Millionen Dollar
-
Merz zur AfD im Osten: Wahlentscheidung nicht getroffen
-
Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
-
Merz: Nehmen Reformpläne ernst und setzen sie um
-
Mordfall Caruana Galizia: Mutmaßlicher Auftraggeber soll 150.000 Euro gezahlt haben
-
Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro
-
Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz
-
21 Tote bei bislang schwersten russischen Angriffen auf Kiew
-
"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf
-
Vor 250-Jahr-Feiern: USA ächzen unter Hitzewelle
-
Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
-
AfD vergrößert Abstand zur Union im "Deutschlandtrend" - CDU/CSU bei 22 Prozent
-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
-
"What a ride": Struff in Runde drei
-
USA schaffen im Juni weniger Jobs als erwartet
-
Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei
-
Die Koalition versucht mit umfangreichem Reformpaket den Befreiungsschlag
-
Kritik von Linken und Verbänden: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Reichsbürger soll in Hessen Waffen gehortet haben: 59-Jähriger festgenommen
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang - Bund hält an Einstiegsplan fest
-
1090 Fragen an die Regierung sind zu viel: Linke in Sachsen verliert Rechtsstreit
-
Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung
-
Weitere Beratungen zwischen USA und Iran nach Trauerfeier für Chamenei geplant
-
Brandanschlag auf linke Projekte im brandenburgischen Cottbus
-
Entenfamilie sorgt in Rheinland-Pfalz für kurzzeitige Sperrung auf Bundesstraße
-
Elektrotechniker für Hisbollah: Bewährungsstrafe für 51-Jährigen in Niedersachsen
-
Königspython auf Bauernhof in Niedersachsen entdeckt
Einsatzkräfte retten fast eine Woche nach Erdbeben in Türkei und Syrien Überlebende
Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien ist es den Einsatzkräften gelungen, noch weitere Überlebende zu retten. Die Helfern schafften es türkischen Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag, ein Kleinkind und eine Jugendliche aus den Trümmern zu befreien. Die Zahl der bei dem Beben getöteten Menschen stieg derweil auf mehr als 28.000 an. Die Bundesregierung beschloss, überlebenden Erdbebenopfern mit Angehörigen in Deutschland unbürokratisch die Einreise zu ermöglichen.
Auf einem von der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu im Kurzbotschaftendienst Twitter verbreiteten Video war zu sehen, wie Helfer in der Nacht eine 13-Jährige in der Großstadt Gaziantep aus den Trümmern retteten. In der Provinz Hatay wurde der Agentur IHA zufolge zur gleichen Zeit ein sieben Monate alter Junge aus den Trümmern geborgen.
In Hatay war laut türkischen Medienberichten zuvor auch eine Zweijährige gerettet worden. In der Provinz Kahramanmaras hatten Rettungskräfte demnach eine 70-jährige Frau lebend aus den Trümmern geborgen. Anadolu berichtete am Samstag überdies von der Rettung der 35-jährigen Özlem Yilmaz und ihrer sechsjährigen Tochter Hatice aus einem eingestürzten Gebäude in der Provinz Adiyaman.
Eine Frau, die ein deutsches Rettungsteam der Hilfsorganisation ISAR Germany am Freitag aus den Trümmern befreit hatte, starb in der Nacht zum Samstag in einem Krankenhaus. Die Angehörigen der 40-jährigen Zeynep hatten die Rettungskräfte über ihren Tod informiert.
Die Chancen, noch Überlebende zu bergen, wurden mit fortschreitender Zeit immer geringer. Die türkischen Behörden richteten provisorische Leichenhallen in Parkhäusern, Stadien und Turnhallen ein, wo verzweifelte Familien nach ihren toten Angehörigen suchten.
Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg unterdessen auf mehr als 28.000 an. In der Türkei wurden nach Behördenangaben bis Samstag 24.617 Todesopfer geborgen. Mindestens 3574 Menschen starben nach offiziellen Angaben auf der anderen Seite der Grenze in Syrien.
Schätzungen der UNO zufolge wird die Zahl der Todesopfer möglicherweise noch auf mehr als 50.000 ansteigen. UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths sagte am Samstag bei einem Besuch im Erdbebengebiet in der Türkei dem Sender Sky News, die Opferzahl werde sich noch "verdoppeln oder mehr".
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass 26 Millionen Menschen in der Türkei und Syrien von der Katastrophe betroffen sein könnten, darunter etwa fünf Millionen Menschen, die ohnehin als besonders schutzbedürftig gelten. Mindestens 870.000 Menschen in beiden Ländern müssen nach Angaben der UNO mit warmen Mahlzeiten versorgt werden, bis zu 5,3 Millionen Menschen könnten allein in Syrien obdachlos geworden sein.
Nach Angaben des türkischen Katastrophenschutzes Afad sind mehr als 32.000 Menschen aus der Türkei an Such- und Rettungseinsätzen beteiligt. Hinzu kommen mehr als 8200 internationale Helfer.
Wegen einer Verschlechterung der Sicherheitslage im Erdbebengebiet in der Provinz Hatay setzten ISAR Germany und das Technische Hilfswerk (THW) in Abstimmung mit Afad am Samstag ihren Einsatz aus. Beide Organisationen wollten ihre Arbeiten wieder aufnehmen, sobald die Lage wieder als sicher eingestuft wird. Auch das österreichische Bundesheer hatte seinen Rettungseinsatz ausgesetzt.
Die Bundesregierung beschloss am Samstag, überlebenden Erdbebenopfern aus der Türkei und Syrien mit Verwandten und Angehörigen in Deutschland die Einreise zu erleichtern. Bundesinnenministerium und Auswärtiges Amt würden für betroffene Menschen "reguläre Visa, die schnell erteilt werden und drei Monate gültig sind" möglich machen, erklärte das Innenministerium.
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte auf Twitter, gemeinsam mit dem Innenministerium habe das Auswärtige Amt eine Task Force gebildet, die jetzt die Arbeit aufnehme. Ziel sei es, "Visaverfahren für Betroffene so unbürokratisch wie möglich zu machen". Das Auswärtige Amt habe hierfür an den deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei Personal "verstärkt und Kapazitäten umgeschichtet".
N.Mitchell--AT