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Mercosur-Abkommen: Sondertreffen der EU-Landwirtschaftsminister am Mittwoch
Die EU-Landwirtschaftsminister kommen am Mittwoch in Brüssel zu einem Sondertreffen zusammen, um das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten sowie die gemeinsame Agrarpolitik zu diskutieren. Das teilte die EU-Kommission am Montag der Nachrichtenagentur AFP mit. EU-Diplomaten zufolge könnten die Gespräche eine Abstimmung der Mitgliedstaaten über das umstrittene Handelsabkommen am Freitag vorbereiten.
Louvre-Museum in Paris wegen Streiks nur teilweise geöffnet
Das wegen eines spektakulären Diebstahls in die Kritik geratene Louvre-Museum in Paris kann wegen eines Streiks erneut nur teilweise öffnen. Etwa 350 Beschäftigte stimmten nach Gewerkschaftsangaben am Montag einstimmig für eine Fortsetzung des kurz vor Weihnachten begonnenen Streiks, um gegen die Arbeitsbedingungen zu protestieren. Die Museumsleitung erklärte, dass die Meisterwerke des Museums weiterhin zu besuchen seien, unter ihnen die Mona Lisa und die Venus von Milo. Teile des Museums blieben jedoch geschlossen.
Ebnoutalib vor Debüt in der Heimat: "Werden Tränen fließen"
"Heimkehrer" Younes Ebnoutalib erwartet eine emotionale Premiere in der Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, da werden schon Tränen fließen", sagte der Neuzugang von Eintracht Frankfurt, der gebürtig aus der Mainmetropole stammt. Am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) könnte der von Zweitligist SV Elversberg verpflichtete Stürmer gegen Borussia Dortmund debütieren. Er wolle sich dabei auf sich fokussieren und "die Zeit genießen, Emotionen gehören aber dazu", sagte der 22-Jährige bei seiner Vorstellung.
Ein Drittel der Versicherten unzufrieden mit Wartezeit auf Facharzttermin
Rund ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten ist unzufrieden mit der Wartezeit auf einen Facharzttermin. Wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des GKV-Spitzenverbands ergab, sind für 30 Prozent der Versicherten die Wartezeiten bei der Fachärzteschaft "zu lang" oder "viel zu lang". Demnach muss jeder und jede vierte gesetzlich Versicherte länger als einen Monat auf einen Facharzttermin warten, jeder Zehnte über drei Monate.
Polizist im Saarland nach Überfall erschossen: Prozess beginnt am 12. Februar
Nach tödlichen Schüssen auf einen Polizisten im Saarland beginnt am 12. Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der zur Tatzeit 18-Jährige muss sich unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes vor einer Jugendkammer des Landgerichts in der Landeshauptstadt Saarbrücken verantworten, wie dieses am Montag bekanntgab. Für das Verfahren sind demnach zunächst zehn weitere Termine bis zum 14. April eingeplant.
Anschlag auf Berliner Stromnetz: Behörden fordern Prüfung durch Karlsruhe
Nach dem Anschlag auf das Stromnetz in der Bundeshauptstadt hat die Berliner Senatsverwaltung eine Prüfung der Übernahme der Ermittlungen durch die zentrale Strafverfolgungsbehörde in Karlsruhe gefordert. "Jetzt ist es wichtig, dass auch der Generalbundesanwalt die Übernahme des Verfahrens prüft", sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag. Sowohl Spranger als auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) rückten den Anschlag in die Nähe von Terrorismus.
Wadephul fordert Erklärung der USA zu Venezuela - Opposition kritisiert Merz
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat von den USA eine rechtliche Begründung für ihre Militärintervention in Venezuela gefordert. Die US-Regierung müsse "der Weltöffentlichkeit erklären, auf welcher rechtlichen Basis das geschehen ist", sagte Wadephul am Montag im Deutschlandfunk. "Das ist bisher nicht geschehen." Die Bundesregierung hielt derweil an ihrer Weigerung fest, die US-Intervention als Verstoß gegen das Völkerrecht zu kritisieren. Die Opposition warf ihr deshalb Duckmäusertum vor.
Nach 26 Jahren Studium: Kein Wohngeld für 50-jährigen Dauerstudenten
Nach 26 Jahren Studium hat ein 50-jähriger Langzeitstudent einer Gerichtsentscheidung aus Rheinland-Pfalz zufolge keinen Anspruch auf Wohngeld. Das Verwaltungsgericht Mainz wies die Klage ab, nachdem der Dauerstudent im März 2024 Leistungen beantragt hatte, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die zuständige Behörde lehnte den Wohngeldantrag als rechtsmissbräuchlich ab, weil der Mann sein Studium nicht ernsthaft und nicht zielstrebig betreibe.
Alle Opfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert
Vier Tage nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sind nun alle 40 Todesopfer und alle 116 Verletzten identifiziert. Die Hälfte der Todesopfer war minderjährig; das jüngste Todesopfer war erst 14, das älteste 39 Jahre alt. Auch alle Verletzten wurden bis Montagmittag identifiziert, wie die Polizei mitteilte.
Macron zur Entmachtung Maduros: Methode war "nicht gebilligt"
Nach seiner anfangs zurückhaltenden Reaktion auf die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron leichte Kritik am Vorgehen der USA geübt. Frankreich habe "die angewandte Methode weder unterstützt noch gebilligt", sagte Macron nach den Worten der Regierungssprecherin Maud Bregeon am Montag in Paris. "Wir verteidigen das Völkerrecht und die Freiheit der Völker", habe Macron während der Kabinettssitzung hinzugefügt.
Koalitionskrise in Brandenburg: Finanzminister Crumbach verlässt BSW
Angesichts des parteiinternen Streits über die Rolle des BSW in der Brandenburger Regierungskoalition hat der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident von Brandenburg, Robert Crumbach, seinen Austritt aus der Partei erklärt. Dieser Schritt sei unausweichlich, um weiteren Schaden vom Land und seinen Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden, teilte Crumbach am Montag in Potsdam mit. Auch aus der BSW-Fraktion werde er austreten, erklärte Crumbach.
ADAC erwartet am Wochenende nur wenige Staus auf Autobahnen
Auf den deutschen Autobahnen sind am Wochenende laut ADAC keine größeren Staus zu erwarten. Zwar enden die Ferien in Hessen, insgesamt sei aber nur mit "mäßigem Reiseverkehr" zu rechnen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Auch die Baustellentätigkeit sei derzeit jahreszeitenbedingt bundesweit geringer.
Erstochener 70-Jähriger in Gelsenkirchen: Ehefrau in Untersuchungshaft
Nach dem gewaltsamen Tod eines 70-Jährigen in Gelsenkirchen ist dessen Ehefrau in Untersuchungshaft genommen worden. Das zuständige Gericht erließ am Freitag Haftbefehl, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten. Eine Obduktion ergab, dass der Mann aufgrund seiner Stichverletzungen verblutet war.
Koalitionskrise in Brandenburg: Finanzminister Crumbach tritt aus BSW aus
Der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident von Brandenburg, Robert Crumbach, hat seinen Austritt aus dem BSW erklärt. Dieser Schritt sei unausweichlich, um weiteren Schaden vom Land und seinen Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden, teilte Crumbach am Montag in Potsdam mit. Seit Wochen gibt es BSW-internen Streit über die Rolle der Partei in der Regierungskoalition mit der SPD.
Umwelthilfe übergibt Unterschriften für Böllerverbot
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Montag in Berlin mehr als eine Million Unterschriften für ein Böllerverbot an das Bundesinnenministerium übergeben. "Wir wollen ein Verkaufs- und Anwendungsverbot", sagte die DUH-Expertin für Luftreinhaltung, Hanna Rhein, der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Petition der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für ein Böllerverbot wurde bis Montagmittag sogar von 3,25 Millionen Menschen unterstützt, ein später gestarteter Aufruf des Netzwerks Campact von 439.000 Menschen.
BVB: Keine Zugänge geplant - Schlotterbeck-Wahl "muss reifen"
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund plant im Winter-Transferfenster aktuell keine Zugänge - mit kleinen Einschränkungen. "Wir haben in den letzten Jahren häufig im Winter zugegriffen. Aber auch, weil wir vielleicht sportlich nicht die Erwartungen erfüllt haben und vielleicht auch mit Verletzungen zu kämpfen hatten", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl am Montag im Trainingslager im spanischen Marbella: "Das ist in diesem Jahr dann doch anders."
Cybermobbing gegen Brigitte Macron: Bis zu sechs Monate Haft für Täter
Weil sie online Beleidigungen und Gerüchte über die sexuelle Identität von Brigitte Macron verbreitet hatten, hat ein französisches Gericht zehn Angeklagte zu bis zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Die Angeklagten hätten die Ehefrau von Präsident Emmanuel Macron mit "böswilligen und herabwürdigenden Formulierungen angegriffen", sagte der Vorsitzende Richter Thierry Donard bei der Urteilsverkündung am Montag.
Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet
Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela sind dutzende Menschen getötet worden. "Infolge des kriminellen Angriffs der US-Regierung" auf Venezuela seien "32 Kubaner bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen", erklärte die Regierung in Havanna am Sonntag (Ortszeit) im Staatsfernsehen. Caracas zufolge wurden zudem Armeeangehörige und Zivilisten getötet, eine Ärzteorganisation in Venezuela berichtete der Nachrichtenagentur AFP von rund 70 Toten und 90 Verletzten. Der von den US-Streitkräften gefangen genommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, sollte am Montag einem Bundesgericht in New York vorgeführt werden. Ebenfalls in New York befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit dem US-Militäreinsatz in Venezuela.
Vietnam meldet acht Prozent Wirtschaftswachstum 2025 trotz US-Zöllen
Die vietnamesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um voraussichtlich acht Prozent gewachsen. Das Statistikamt in Hanoi veröffentlichte am Montag eine erste Schätzung des Bruttoinlandsproduktes. Das erwartete Wachstum wäre das stärkste seit 2022 - und dies trotz hoher Zölle von US-Präsident Donald Trump, die das südostasiatische Land besonders hart treffen. 2023 hatte das vietnamesische BIP um 5,1 Prozent und 2024 um 7,1 Prozent zugelegt.
United Cup: Deutsches Team unterliegt Polen mit 0:3
Das deutsche Tennis-Team hat beim United Cup eine klare Niederlage gegen Polen kassiert. Die Mannschaft um Alexander Zverev unterlag am Montag mit 0:3 und musste einen deutlichen Dämpfer mit Blick auf eine mögliche Viertelfinal-Qualifikation hinnehmen.
Anschlag in Berlin: Generalbundesanwalt soll Übernahme der Ermittlungen prüfen
Nach dem Anschlag auf das Stromnetz in Teilen der Bundeshauptstadt hat die Berliner Senatsverwaltung vom Generalbundesanwalt eine Prüfung der Übernahme der Ermittlungen gefordert. "Jetzt ist es wichtig, dass auch der Generalbundesanwalt die Übernahme des Verfahrens prüft", sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag vor Journalisten.
Venezuela: Linken-Chef van Aken kritisiert "Wegducken" von Kanzler Merz
Linken-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für dessen Zurückhaltung nach der US-Militärintervention in Venezuela scharf kritisiert. Merz ducke sich weg: Wenn er sage, das sei komplex und könne nicht so schnell bewertet werden, "dann ist das gelogen", sagte van Aken am Montag in Berlin. Merz sei Jurist und wisse genau, dass Völkerrecht gebrochen worden sei. "Das muss er auch laut sagen."
Kommt die nächste Tech‑Blase?
6 Billionen drohen Bankflucht
Kriselnde Waffenruhe im Golf
Gefährliche Falle für Amerika
Trump befeuert Angst vor möglicher Annexion Grönlands durch die USA
US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Äußerungen die Angst vor einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA befeuert. "Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern", sagte Trump am Sonntag an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. Die neuen Drohungen riefen am Montag die europäischen Verbündeten Grönlands auf den Plan.
Innenministerium warnt nach Berliner Brandanschlag vor weiteren Taten
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat das Bundesinnenministerium vor weiteren derartigen Taten gewarnt. Das Ministerium beobachte "vermehrt Angriffe gegen kritische Infrastrukturen", sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin. "Insbesondere Brandstiftungen gehören generell zum Repertoire der linksextremistischen Szene", fügte sie hinzu. "Wir sehen auch, dass zuletzt die Qualität der Angriffe angestiegen ist und sich eben auch gegen Einrichtungen der Stromversorgung richtet."
Ein Patient bei russischem Angriff auf Krankenhaus in Kiew getötet
Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew ist in der Nacht zum Montag ein Krankenhaus getroffen worden. Ein Patient sei getötet worden, teilten die Behörden mit. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien 26 Patienten in dem Krankenhaus gewesen, sagte die Leiterin der Privatklinik, Margaryta Maliowana, der Nachrichenagentur AFP. Die Rettungsdienste veröffentlichten Bilder von Einsatzkräften, die Patienten mit Tragen aus dem zerstörten Gebäude holen.
Deutsche Flughäfen erwarten 2026 gut vier Prozent mehr Fluggäste
Die deutschen Flughäfen blicken optimistisch in das anlaufende Jahr und erwarten eine Zunahme des Fluggastaufkommens um 4,2 Prozent auf 225 Millionen Passagiere. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass "die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Entlastungen tatsächlich umgesetzt werden und weitere Standortnachteile angegangen werden", erklärte der Flughafenverband ADV am Montag.
SPD im Bundestag hält CSU-Steuerpläne für "nicht finanzierbar"
Die SPD im Bundestag hat die Forderungen der CSU nach deutlichen Steuersenkungen als "nicht finanzierbar" zurückgewiesen. Die Pläne der CDU-Schwesterpartei würden "beim Bund und vor allem auch bei den Ländern zu Fehlbeträgen im jeweils zweistelligen Milliardenbereich führen", sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Wiebke Esdar am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Sie sprach von "Forderungen aus dem Wolkenkuckucksheim", die "mit Mehrbelastungen der arbeitenden Familien einhergehen würden".
Gericht: Mädchen darf Nachnamen von neuem Ehemann von Mutter annehmen
Ein Kind darf einer Gerichtsentscheidung zufolge den Nachnamen des neuen Ehemanns seiner Mutter annehmen - obwohl der leibliche Vater dagegen war. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main laut Mitteilung vom Montag. Das Gericht wandte dabei eine neue, großzügigere Gesetzeslage im Namensrecht an. Der Antrag war noch vor Gesetzesänderung eingereicht worden. Die Anwendung des neuen Gesetzes verstoße aber nicht gegen das Rückwirkungsverbot.
Umwelthilfe übergibt Unterschriften gegen Böllerverbot
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Montag in Berlin mehr als eine Million Unterschriften für ein Böllerverbot an das Bundesinnenministerium übergeben. "Wir wollen ein Verkaufs- und Anwendungsverbot", sagte die DUH-Expertin für Luftreinhaltung, Hanna Rhein, der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Petition der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für ein Böllerverbot wurde bis Montagmittag sogar von 3,25 Millionen Menschen unterstützt, ein später gestarteter Aufruf des Netzwerks Campact von 439.000 Menschen.
Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Toten durch Flugzeugabstürze weltweit erneut zugenommen. 2025 starben insgesamt 418 Passagiere, Crew-Mitglieder und Menschen am Boden bei zehn Unglücken mit zivilen Maschinen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin am Montag mitteilte. 2024 waren 334 Menschen ums Leben gekommen, 2023 nur 80. Langfristig sinke "die geringe Zahl der Verunglückten" jedoch tendenziell weiter, erklärte der Verband.
Grönland: Wadephul für Gespräche innerhalb der Nato über Stärkung der Verteidigung
Angesichts der wiederholten Androhung einer Annexion Grönlands durch US-Präsident Donald Trump hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) auf die Zugehörigkeit der Insel zur Nato verwiesen und Gespräche innerhalb der Allianz über eine Stärkung der Verteidigung angemahnt. Grönland sei Bestandteil des dänischen Königreiches, und da Dänemark der Nato angehöre, "wird auch Grönland prinzipiell von der Nato zu verteidigen sein", sagte Wadephul am Montag bei einem Besuch in Litauen.
Cybermobbing gegen Brigitte Macron: Bis sechs Monate Haft für Täter
Wegen Cybermobbings gegen die Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat ein Gericht in Paris neun Angeklagte zu bis zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Die Angeklagten hätten Brigitte Macron mit "böswilligen und herabwürdigenden Formulierungen angegriffen", betonte der Vorsitzende Richter Thierry Donnard bei der Urteilsverkündung am Montag. Insgesamt zehn Menschen waren angeklagt, weil sie online Gerüchte über eine angebliche Trans-Identität der Präsidenten-Ehefrau verbreitet hatten.