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Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
Naturschützer haben in den vergangenen Wochen dutzende Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten in Indonesien in Sicherheit gebracht. Ein Team habe seit dem 6. August mehr als 50 der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen vor Rauch und Flammen gerettet, teilten die Naturschutzbehörde der indonesischen Provinz West-Kalimantan und die Umweltschutzorganisation YIARI am Sonntag mit.
Daten des indonesischen Forstministeriums deuten darauf hin, dass in den vergangenen Wochen in West-Kalimantan sogar bis zu 96 Orang-Utans gerettet worden sein könnten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür aber zunächst nicht.
Am Samstag gelang es drei Tierschutzorganisationen nach eigenen Angaben, einen 20 Jahre alten Affen im Dorf Hampangen auf Borneo in Sicherheit zu bringen. "Nachdem der Orang-Utan betäubt worden war, nahm das medizinische Team umgehend eine Untersuchung vor, bevor das Tier in ein Rehabilitationszentrum gebracht wurde", erklärten die Umweltschützer. Nur wenige Affen seien noch vor Ort.
Indonesien kämpft seit Monaten gegen riesige Wald- und Buschbrände, die bereits hunderttausende Hektar Vegetation vernichtet haben. Die Feuer führen zu starker Luftverschmutzung, die gefährlich für Menschen und Tiere ist. Die Behörden in Indonesien sowie in den Nachbarstaaten Singapur und Malaysia berichten deshalb über mehr Fälle an Atemwegserkrankungen.
N.Mitchell--AT