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Weltkriegsbombe in Berlin entschärft: Über zwölftausend Betroffene können zurück
Mehr als zwölftausend Menschen sind am Freitag wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Berliner Bezirk Spandau von Evakuierungen betroffen gewesen. Neben zahlreichen Wohnhäusern mussten nach Polizeiangaben auch ein Krankenhaus, ein Pflegeheim, eine Grundschule und Kitas geräumt werden. Entschärfer machten den bei Bauarbeiten gefundenen hundert Kilogramm schweren russischen Sprengkörper unschädlich.
Die Spezialisten der Berliner Polizei entfernten den Zünder der Bombe mit einem Hochdruckwasserschneiden. Etwa sieben Stunden nach Evakuierungsbeginn war der Einsatz beendet, alle rund 12.400 Betroffenen konnten zurückkehren.
Ab Donnerstagabend hatte es im Berliner Bezirk Mitte außerdem eine weitere Evakuierung wegen einer in der Spree gefundenen Weltkriegsbombe gegeben, die sich nach einer Überprüfung aber als ungefährlich herausstellte. Dort waren es laut Behörden etwa 7500 Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten. Nach der Untersuchung wurde die Evakuierung aufgehoben.
E.Hall--AT