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Krönungsfeierlichkeiten gehen mit Straßenfesten und großem Konzert weiter
Nach der Krönung des britischen Königs Charles III. in der Londoner Westminster Abbey am Samstag werden die Krönungsfeierlichkeiten am Sonntag mit Nachbarschaftsfesten und einem großen Pop-Konzert fortgesetzt. Unter dem Motto "The Big Coronation Lunch" (Das große Krönungs-Mittagessen) wollen sich im ganzen Land Menschen versammeln und zusammen essen und feiern.
Nach den Entbehrungen der Nachkriegszeit waren Straßenfeste ein wichtiger Bestandteil der Krönung von Königin Elizabeth II. im Jahr 1953. Das "Big Lunch" soll diese Tradition am Leben erhalten und die Gemeinden zusammenbringen.
Am Abend werden etwa 20.000 Zuschauer zu einem Konzert auf dem Gelände von Schloss Windsor erwartet. Dort treten unter anderem die US-Popstars Katy Perry und Lionel Richie sowie der italienische Tenor Andrea Bocelli auf. Die Filmstars Tom Cruise und Joan Collins sowie Sänger Tom Jones werden per Video zugeschaltet. Einer der Höhepunkte wird das "Lighting up the Nation" sein, bei dem Orte in ganz Großbritannien mit Projektionen und Laserstrahlen beleuchtet werden.
Auch das frisch gekrönte Königspaar wird - nach einem privaten Empfang - das Konzert besuchen. Wie der Buckingham Palast erklärte, hofften Charles und Camilla, an dem langen Wochenende nach dem offiziellen Programm auch "Zeit mit Freunden, Familie und Gemeinden zu verbringen und mit ihnen zu feiern".
Charles III. und seine Frau Camilla waren am Samstag feierlich gekrönt worden. Zu der ersten Krönung im Vereinigten Königreich seit 70 Jahren hatten sich zehntausende Menschen zwischen Buckingham-Palast und Westminster Abbey versammelt. An der Zeremonie in der Kirche nahmen etwa 2300 Gäste aus aller Welt teil, darunter Mitglieder anderer Königshäuser, Staats- und Regierungschefs und verdiente Bürger. Der kommende Montag wurde wegen der Krönung zum Feiertag erklärt, die Briten sind aufgerufen, die freie Zeit für gemeinnützige Arbeit zu nutzen.
Die Krönungsfeierlichkeiten sollen insgesamt mehr als 100 Millionen Pfund (rund 114 Millionen Euro) gekostet haben. In einer Zeit, in der viele Briten mit der Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, hatte dies für massive Kritik gesorgt.
T.Wright--AT