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Staatsmedien: Iran hat den USA neuen Vorschlag übermittelt - Washington schweigt
Der Iran hat nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den USA vorgelegt. Der Vorschlag sei an den Vermittler Pakistan übermittelt worden, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Freitag. Das Weiße Haus wollte diese Angaben auf Nachfrage nicht kommentieren.
"Wir geben keine Details zu vertraulichen diplomatischen Gesprächen bekannt", hieß es in einer Stellungnahme der stellvertretenden US-Pressesprecherin Anna Kelly an die Nachrichtenagentur AFP. Der Iran dürfe "niemals" Atomwaffen besitzen - "und die Verhandlungen werden fortgesetzt, um die kurz- und langfristige nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu gewährleisten".
Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass ein neuer Vorschlag Teherans am Donnerstagabend an den Vermittler Pakistan übermittelt worden sei. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
Anfang April trat eine Waffenruhe in Kraft, seitdem kommen die Bemühungen zur Beendigung des Konflikts jedoch nicht voran. Am 11. April fand in Pakistan eine Verhandlungsrunde statt, die jedoch ergebnislos blieb. Die strategisch wichtige Straße von Hormus wird weiterhin weitgehend vom iranischen Militär blockiert, während die USA ihre Blockade iranischer Häfen fortsetzen.
Teheran hatte in dieser Woche bereits einen Vorschlag unterbreitet, den US-Präsident Donald Trump ablehnte. Einer Meldung des US-Nachrichtenportals Axios zufolge, über die Irna berichtete, wollte Teheran die Gespräche über das iranische Atomprogramm auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Das iranische Atomprogramm ist ein zentrales Thema für die USA und Israel. Sie werfen dem Iran vor, nach der Atombombe zu streben - Teheran bestreitet das.
P.Hernandez--AT