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NGG fordert zehn Prozent plus X mehr Lohn für Lebensmittelindustrie und Gastgewerbe
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat für die Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie und im Gastgewerbe kräftige Lohnerhöhungen von zehn Prozent "plus X" gefordert. In besonderen Zeiten müssten auch die Löhne "besonders stark steigen", erklärte die Gewerkschaft am Mittwoch. Sie verwies auf die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten.
Die Inflation werde auch 2023 hoch sein, erklärte die NGG. Einheitlich für alle Branchen sollen demnach in der Tarifrunde 2023 Lohnerhöhungen von zehn bis zwölf Prozent bei einer Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten gefordert werden. Alle Einstiegsentgelte müssten bei "mindestens 13 Euro und damit über dem gesetzlichen Mindestlohnniveau liegen".
Die NGG verhandelt für Beschäftigte der Lebensmittelindustrie, im Gastgewerbe, der Süßwarenindustrie, der Brauereien und des Lebensmittelhandwerks. In der deutschen Lebensmittelindustrie arbeiten demnach mehr als 600.000 Menschen. Im Gastgewerbe, also in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen, sind es knapp zwei Millionen Beschäftigte.
B.Torres--AT