-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
-
Digitalminister Wildberger: Weitere 600 Millionen Euro Bürokratiekostensenkung
-
Steinmeier und Wüst fordern mehr Klimaschutz: 5. Jahrestag von Hochwasser
-
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
-
Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
-
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
-
Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen
-
SCANDIC TRADE und SNC SCANDIC COIN:
KI trifft Non-Custodial
-
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
-
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
-
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
-
Popstar Dua Lipa unterstützt Protestbewegung in Albanien
-
Star aus "Der Exorzist": US-Schauspielerin Burstyn erhält in Venedig Preis für Lebenswerk
-
Umfrage in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün ohne Mehrheit
-
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
-
Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"
-
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
-
Ukrainische Ministerpräsidentin im Zuge von Regierungsumbildung zurückgetreten
-
"Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" unterliegt in Rechtsstreit um kritischen Artikel
-
100 Euro pro Liter Saft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
FC Bayern: Karl wieder am Ball
-
Nach WM-Skandal: Balogun beklagt "unheimlich viel Lärm"
-
USA greifen wieder Ziele im Iran an - Mehrere Tanker vor der Küste des Oman attackiert
-
Nach Zwischenhoch: US-Inflation sinkt im Juni auf 3,5 Prozent
-
Bundespräsident legt Kranz für Opfer von Flutkatastrophe in Ahrtal nieder
-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Haftbefehl für Berliner Reinigungsunternehmer
-
Merz und Selenskyj in Paris bei bislang größter Militärparade zum französischen Nationalfeiertag
-
Wegen WM: Mourinhos Liga-Comeback mit Real verschoben
-
Kinder ganz fest in den Arm nehmen: Prinz Harry nimmt sich Mutter Diana zum Vorbild
-
100 Euro pro Liter Fruchtsaft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
Rekordablöse: Baum wechselt aus Leipzig zu Arsenal
-
Gewalttat an Gymnasium in Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht
-
Ricken: Klopp als "Rundum-Problemlöser-Qualitäts-Paket"
-
Eigenanteile für Pflege im Heim erneut gestiegen - Kritik an Reformplänen
-
Nach Gewalttat an Gymnasium in Bayern Hinweise auf extremistisches Motiv
-
Verivox: Langsame Internettarife kosten im Schnitt ähnlich viel wie schnellere
-
Misereor kritisiert Kürzung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitig mehr Rüstung
-
Studie erwartet Rückgang der EU-Bevölkerung ab 2029 - Sorge wegen alternder Gesellschaften
-
Reeder warnen vor Auswirkungen des Konflikts in Straße von Hormus auf Lieferketten
-
Justizbeamte in Nordrhein-Westfalen sollen Häftlinge mit Drogen versorgt haben
-
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit nach Lungen-OP aus Krankenhaus entlassen
-
Prien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss - Kritik hält an
-
Neue Runde von israelisch-libanesischen Gesprächen in Rom begonnen
-
Zwei Monate nach Angriff durch entlaufenen Tiger in Sachsen: 72-Jähriger gestorben
-
Schäden durch Hagel und Starkregen im Norden - weitere Unwetter erwartet
-
Umfrage: Düstere Stimmung bei Einzelhändlern
-
Gedenken in Nizza am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags mit 86 Toten
Sozialverbände sehen arme Menschen durch Bund-Länder-Beschlüsse benachteiligt
Nach dem Bund-Länder-Gipfel zur Energiekrise äußern sich Sozialverbände enttäuscht. "Es schadet der Demokratie, wenn die Ärmsten - und das sind rund 15 Millionen Menschen in Deutschland - die geringste Entlastung erfahren", erklärte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie am Donnerstag. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband urteilte, es fehle an "bedarfsgerechten Hilfen für ärmere Menschen". Aus der Opposition kam die Kritik, dass die geplante Gaspreisbremse weiter zu spät komme.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten hatten sich am Mittwoch unter anderem auf die Finanzierung einer Gas- und einer Strompreisbremse sowie der Wohngeldreform verständigt. Die Gaspreisbremse soll ab März gelten; eine Rückwirkung zum 1. Februar wird laut dem Beschlusspapier "angestrebt". Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, zahlt der Staat im Dezember die Abschlagszahlungen für Haushalte, die mit Gas oder Fernwärme heizen.
Die Diakonie erklärte, nun sei zwar der Weg frei, um "die Bürgerinnen und Bürger von den enormen Preissteigerungen zu entlasten". Jedoch sei das Vorgehen nicht zielgenau genug. "Die Regierungschefs müssen ihren Kompass deutlich stärker auf diejenigen ausrichten, die am stärksten unter der Inflation leiden und in ihrer Existenz bedroht sind: Einkommensarme und Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen", forderte Diakonie-Präsident Lilie.
"Es ist frustrierend und wirklich bitter: Ausgerechnet für arme Menschen, die unter den steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten offenkundig besonders leiden, fehlt es noch immer an bedarfsgerechter Unterstützung", erklärte der Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Werner Hesse. "Direkthilfen für die Ärmsten" seien dringend notwendig.
Die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, erklärte, sie sei "enttäuscht, dass keine Einigung für eine generelle Energiepreisbremse erzielt werden konnte, die weitere Heizformen wie Öl mit einschließt". Die Einmalzahlung im Dezember nannte Engelmeier eine "echte Entlastung", die Gaspreisbremse komme im März aber zu spät, selbst bei einer Rückwirkung ab Februar.
"Der Februar ist für die Gaspreisbremse zu spät", befand auch VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Die Menschen müssen jetzt schon heizen und haben hohe Kosten, die sie nicht bezahlen können." Die staatliche Übernahme des Dezember-Abschlags sei "eine Hilfe, reicht aber für Menschen mit sehr wenig Geld nicht".
Ähnliche Kritik kam aus der Opposition. "Es ist sehr bedauerlich, dass die Winterlücke bei der Gaspreisbremse nicht geschlossen wurde", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), der "Rheinischen Post". "Die Zögerlichkeit der Ampel bezahlen die Bürger nun mit großem Wohlstandsverlust, und viele Unternehmen sind von der Insolvenz bedroht."
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Leye, erklärte ebenfalls: "Die Gaspreisbremse droht zu spät zu kommen." Es sei absehbar, "dass die Zeit zwischen Dezemberabschlag und Einsetzen der Gaspreisbremse für viele zu einer existenziellen Herausforderung werden könnte".
SPD-Chefin Saskia Esken verteidigte die Bund-Länder-Beschlüsse. "Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen werden wir gut durch den Winter kommen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Einigung der Bund-Länder-Konferenz sei "ein deutliches Signal an alle Bürgerinnen und Bürger. Wir lassen niemanden alleine".
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann sprach in einer Erklärung ebenfalls von einem "guten Signal für die Menschen in unserem Land". Bund und Länder zögen an einem Strang und machten den Weg frei für Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft.
J.Gomez--AT