-
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
-
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
-
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
-
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Deutsche Autohersteller in der Krise: VW, Mercedes und BMW kämpfen mit massiven Verlusten in China
-
Parkgebühren für GP von São Paulo erreichen bis zu 500 Real pro Tag
-
Mistral stellt KI-Modell ML4 mit einer Billion Parametern vor
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Streit um Ökologie und Mieterschutz
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit
Dutzende frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihre Nachfolger in einem offenen Brief zur Eindämmung extremer Ungleichheit aufgerufen. "Die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ist schlicht zu groß geworden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, und zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gehört.
Die 37 früheren Spitzenpolitiker fordern ihre Nachfolger darin auf, Bemühungen zur Schaffung eines neuen Internationalen Gremiums zu Ungleichheit zu unterstützen.
Die Unterzeichner des offenen Briefs sprachen von einer "Ungleichheitskrise". Diese habe "in einem Land nach dem anderen auf der ganzen Welt Rekordwerte erreicht". "Während die ärmere Hälfte der Menschheit seit dem Jahr 2000 nur einen Cent von jedem Dollar Wachstum erhalten hat, hat das reichste eine Prozent 41 Cent abgefangen", erklärten die ehemaligen Staats- und Regierungschefs.
Die Spitzenpolitiker äußerten zudem die Sorge, dass "zunehmende Ungleichheit demokratische Freiheiten aushöhlt und damit die Gewaltenteilung untergräbt, auf die Gesellschaften angewiesen sind". Studien zeigten, dass "die ungleichsten Länder inzwischen siebenmal häufiger einen demokratischen Rückbau erleben als Länder, in denen die Verteilung ausgewogener ist", heißt es in dem Schreiben.
Neben Ex-Bundeskanzler Scholz gehörten auch der frühere französische Regierungschef Jean-Pierre Raffarin, der ehemalige Präsident von Malawi, Joyce Banda, und der frühere südkoreanische Regierungschef Han Seung Soo zu den Unterzeichnern des offenen Briefes. Sie fordern die Einrichtung eines Gremiums zu dem Thema nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC. Das war in einem G20-Bericht des Nobelpreisträgers und Ökonomen Joseph Stiglitz empfohlen worden.
Die Schaffung eines solchen Gremiums würde eine "äußerst wichtige institutionelle Antwort" auf die Herausforderungen der Ungleichheit darstellen, heißt es in dem offenen Brief. Es wäre in der Lage, Trends, Auswirkungen und Ursachen zu verfolgen und die Evidenzlage für politische Maßnahmen zu bewerten.
O.Gutierrez--AT