-
"Teilweise faschistische Regierung": Göttlich prangert USA an
-
Zeitung: Steigende Gefangenenzahlen führen zu Engpass im Strafvollzug
-
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
-
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
-
Vier Jahre Haft für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen Vergewaltigungen
-
Baden-Württemberg: Radrennfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Katze
-
Argentinische Menschenrechtsaktivistin Taty Almeida mit 95 Jahren gestorben
-
Ukrainische Regierung: Neun Tote und Kathedralenbrand in Kiew bei russischen Angriffen
-
Rahmenabkommen zwischen Iran und USA vereinbart - Unterzeichnung für Freitag geplant
-
Arbeitszeitgesetz: SPD-Parlamentsgeschäftsführer erwartet Einigung mit der Union
-
Millionen-Duo sticht: Schweden startet erfolgreich
-
Carolina Hurricanes gewinnen den Stanley Cup
-
"Tut einfach weh": Enttäuschte Berliner wollen wiederkommen
-
"Haben schon gesprochen": Zverev winkt Wiedersehen mit Cobolli
-
Nach Torparty: Nagelsmann beschwört Teamgeist
-
Trump feiert 80. Geburtstag mit Käfigkampf und Iran-Einigung
-
Justizministerin Hubig will Unterwanderung von Gerichten durch rechtsextreme Schöffen verhindern
-
G7-Gipfel beginnt mit Beratungen zu internationalen Krisen
-
EU nimmt Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldau wieder auf
-
EU-Außenminister beraten in Luxemburg über Ukraine-Hilfen und Nahost
-
Urteilsverkündung gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit
-
Ukrainische Regierung: Fünf Tote bei russischen Angriffen in Charkiw
-
Weißes Haus: Käfigkampf-Veranstaltung zu Trumps 80. Geburtstag hat begonnen
-
Last-Minute-Tor: Elfenbeinküste gewinnt Duell der DFB-Gegner
-
UN-Generalsekretär Guterres nennt Iran-Abkommen "entscheidenden Schritt"
-
BioNxt beauftragt Berater für Geschäftsentwicklung und Lizenzierung zur Vermarktung des patentierten sublingualen Cladribin-ODF
-
Trump: Straße von Hormus soll Freitag zur Minenräumung öffnen
-
Merz begrüßt Einigung auf Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA
-
Macron: G7-Staaten werden über dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus beraten
-
Zwei Führungen verspielt: Niederlande nur mit Remis gegen Japan
-
Trump und Vermittler Pakistan verkünden Einigung auf Abkommen zu Iran-Kriegsende
-
Irans Nationalmannschaft in den USA gelandet
-
Medien: Khedira wird bei Real Co-Trainer unter Mourinho
-
Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"
-
"Den Zwerg überrollt": Pressestimmen zum deutschen WM-Auftakt
-
Kein Problem in Houston: DFB-Raketenstart gegen Curacao
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Proteste und Ausschreitungen in Genf vor G7-Gipfel in Evian
-
Selenskyj will bei G7-Gipfel mit Trump über Ukraine-Krieg sprechen
-
Unterzeichnung von Abkommen zu Iran-Krieg weiter ungewiss - Israel greift Beirut erneut an
-
Ausschreitungen bei Anti-G7-Protesten in Genf: Gebäude beschädigt
-
Gidsel entzaubert: Berlin verliert Königsklassen-Finale erneut
-
Deutscher Rekord: Neuer jetzt ältester Nationalspieler
-
Rückkehrer Neuer startet gegen Curacao
-
BBL: Alba gleicht im Finale aus
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Team-WM: Schindler und Pietreczko scheitern im Viertelfinale
-
"Grazie a tutti": Hamilton siegt im Ferrari - Antonelli raus
-
Erlösung für Hamilton und Ferrari - Drama um Antonelli
-
Final Four: Magdeburg gewinnt Spiel um Platz drei
Westliche Energieriesen ziehen sich aus Myanmar zurück
Knapp ein Jahr nach dem Militärputsch in Myanmar ziehen sich der französische Energieriese Total Energies und der US-Ölkonzern Chevron aus dem südostasiatischen Land zurück. Total begründete den Schritt am Freitag mit einer "Verschlechterung" der Menschenrechtslage und Rechtsstaatlichkeit in dem südostasiatischen Land. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch begrüßte die Ankündigung.
Angesichts der Menschenrechtslage könne Total keinen "hinreichend positiven Beitrag" mehr in Myanmar leisten, teilte das französische Unternehmen mit. Chevron erklärte, das Unternehmen habe sich entschieden, Myanmar "im Lichte der Umstände" zu verlassen.
Beide Unternehmen kündigten den Rückzug aus dem Yadana-Gasfeld in der Andamanensee an. Total erklärte, es sehe keine Möglichkeit, die Militärjunta auf andere Weise zu sanktionieren als durch einen Stopp der Gasproduktion sowie der sich daraus ergebenden Zahlungen an das vom Militär kontrollierte myanmarische Energieunternehmen MOGE.
Total betreibt das Yadana-Gasfeld seit 1992, fast ein Drittel davon befindet sich in seinem Besitz. Chevron hält eine Minderheitsbeteiligung an dem Gasprojekt. Seine Tochterfirma Unocal Myanmar Offshore ist seit den frühen 90er Jahren in Myanmar aktiv.
Total zufolge werden rund 30 Prozent des im Yadana-Feld produzierten Gases an MOGE verkauft. Dieser Anteil deckt demnach rund die Hälfte des Strombedarfs der Wirtschaftsmetropole Yangon. Die übrigen 70 Prozent des in Yadana produzierten Gases werden nach Thailand exportiert.
Aus Unterlagen von Total geht hervor, dass das Unternehmen im Jahr 2019 rund 230 Millionen Dollar (202 Millionen Euro) an Steuern und "Produktionsrechten" an myanmarische Behörden zahlte. Im vergangenen Jahr waren es demnach noch 176 Millionen Dollar.
Nach Angaben von Human Rights Watch sind Deviseneinnahmen aus der Gasproduktion eine zentrale Geldquelle der myanmarischen Militärjunta. Die Einnahmen belaufen sich demnach auf mehr als eine Milliarde Dollar jährlich.
Den Rückzug von Total aus Myanmar begrüßte die Menschenrechtsorganisation. "Die Ankündigung von Total unterstreicht, dass Druck von Investoren und Unternehmen mit Blick auf die Menschenrechte wirkt", sagte die HRW-Expertin Manny Maung der Nachrichtenagentur AFP. Internationale Regierungen hätten nun "keinen Vorwand mehr", die Einführung gezielter Sanktionen im Bereich Öl und Gas zu verzögern.
Seit dem Putsch in Myanmar am 1. Februar 2021 hat die internationale Gemeinschaft eine Reihe harter Sanktionen gegen die Militärjunta verhängt. Gegen ihre Gegner geht die Junta brutal vor. Bei Protesten gegen den Putsch wurden nach Angaben myanmarischer Menschenrechtler mehr als 1400 Zivilisten getötet. Gegen die im Zuge des Putsches entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi laufen mehrere Prozesse, unter anderem wegen angeblicher Korruption. Anfang des Jahres wurde sie in einem Verfahren zu vier Jahren Haft verurteilt.
O.Ortiz--AT