-
Kein Pünktchen Hoffnung: Gladbach-Krise immer schlimmer
-
Ruhe nach dem Skandalspiel: Hertha siegt 2:1 in Dresden
-
Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt
-
Trainer-Ikone Peter Hermann ist tot
-
US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf
-
Huthis melden Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt und Ölanlagen am Roten Meer
-
Volleyball-EM: Deutschland siegt im Drama gegen Bulgarien
-
Nach 1212 Tagen: BVB zurück an Tabellenspitze
-
Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus
-
Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt
-
Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses
-
Trotz Zverevs Sieg: Deutschland muss gegen Kroatien zittern
-
Vierte Pleite: Gladbach-Krise immer schlimmer
-
Bann gebrochen: HSV feiert ersten Dreier
-
Die Nationalspieler glänzen: Frankfurt stoppt Freiburgs Lauf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag
-
Neuer Hoffnungsträger: Wagner unterschreibt in Hannover
-
Naomi Watts erhält bei Filmfestival in San Sebastián Preis für ihr Lebenswerk
-
Zverev müht sich zum deutschen Auftaktsieg beim Davis Cup
-
Bayern-Frauen schießen sich für Champions League warm
-
US-Abkommen mit Dänemark zu Grönland wird von jeder Seite als Erfolg verbucht
-
Trump setzt neues Sanktionspaket gegen Russland in Kraft
-
Joker Yardimci sticht: FCK siegt gegen Braunschweig
-
Der Club bleibt oben dran, Karlsruhe taumelt
-
Parlamentswahl: Russland meldet Cyberangriff auf elektronisches Wahlsystem
-
Entlastung für Verbrennerfahrer: Neuauflage des Tankrabatts sorgt für Kritik
-
Medwedew fordert "militärische Abschreckung" als Reaktion auf US-Sanktionen
-
Bericht: Geheime Technik von US-Tarnkappenjet F-35 nach Hongkong umgeleitet
-
CNN: KI-Fehler hätte fast zu US-Militäreinsatz gegen chinesisches Schiff geführt
-
"O'zapft is" nach zwei Schlägen: Bürgermeister Krause eröffnet erstmals Oktoberfest
-
Straßenlauf-WM: Meilen-Gold für Farken
-
Neuer Chef der Meyer Werft sieht Kreuzfahrtschiffbauer auf gutem Kurs
-
Nach Trumps Abrissdrohung: Menschenkette um das Kennedy Center in Washington
-
Italienische Fußball-Legende Sandro Mazzola gestorben
-
Google-KI Gemini hat während eines Tests Cyberattacken ausgeführt
-
WNBA: Fiebich gewinnt erstes Spiel nach Heim-WM
-
Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft
-
Kane bescheiden: "Lasse meine Taten auf dem Platz sprechen"
-
Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen
-
Bayern in Feierlaune auf die Wiesn: "Es sollte lustig werden"
-
Grüne kritisieren Tankrabatt als "Wahnsinn"
-
Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"
-
Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich
-
Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt
-
Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt
-
Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"
-
Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands
Drohnen-Abwehr: Grüne fordern einheitliche Regeln und Gipfel im Kanzleramt
Klare Zuständigkeit für die Bundespolizei und ein bundesweites Netz zur Echtzeit-Erkennung unbemannter Fluggeräte: Die Grünen fordern weitreichende Maßnahmen zur Abwehr von Drohnen. Nach zahlreichen Vorfällen mit bewaffneten und unbewaffneten Flugkörpern in Deutschland verlangt die Grünen-Bundestagsfraktion in einem Gesetzentwurf, der der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag, zudem einen Drohnengipfel im Kanzleramt.
Immer wieder beschäftigen Vorfälle mit unbemannten Flugkörpern die Sicherheitsbehörden. Zuletzt war Anfang August auf dem Flughafen Leipzig im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. Dass sie nicht detonierte, war offenbar nur dem Zufall zu verdanken, denn der Zünder war defekt. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland.
Der jüngste Angriff zeige, dass "eine zukunftsfähige Sicherheitspolitik" Drohnen nicht allein mit Blick auf militärische Einsatzfelder, "sondern zwingend auch als real existierende Bedrohung der inneren Sicherheit in den Blick nehmen" müsse, betonen die Grünen. "Die Gefahr geht dabei sowohl von bewaffneten als auch unbewaffneten Drohnen aus."
Der untere Luftraum sei nicht an Ländergrenzen gebunden und könne "nur durch ein bundeseinheitliches Vorgehen effektiv geschützt werden", heißt es in dem Gesetzentwurf, über den zuerst der "Tagesspiegel" berichtet hatte. Die dafür notwendigen Kompetenzen sehe das Verfassungsrecht bereits vor. Durch eine Übertragung der Aufgabe auf die Bundespolizei werde sichergestellt, "dass eine starke Behörde jederzeit den Überblick hat und die Verantwortung trägt".
Für ein wirksames Schutzkonzept müssten die zuständigen Stellen "in Echtzeit" Zugriff auf ein Lagebild haben, fordern die Grünen. Dieses müsse an kritischen Standorten sämtliche Flugobjekte abbilden und erkennen können, ob ein Objekt berechtigt ist, sich innerhalb eines bestimmten Flugraums zu bewegen. In einem zweiten Schritt müssten dann "unbekannte oder unberechtigte Flugobjekte abgewehrt" werden. Die Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen oder Energie-Anlagen sollten zudem selbst Drohnen abwehren dürfen.
Bei einem Drohnengipfel im Kanzleramt solle das weitere Vorgehen koordiniert werden, fordern die Grünen. An dem Spitzentreffen sollten unter anderem Vertreter von Polizeibehörden Nachrichtendiensten, Deutscher Flugsicherung und Privatwirtschaft teilnehmen. Der Bund müsse dafür Verantwortung tragen, "dass bundesweit die notwendige Technik zur Drohnenerkennung und -abwehr beschafft wird und dass die im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen koordiniert werden".
Vor dem Hintergrund der jüngsten Drohnen-Vorfälle warfen die Grünen der Bundesregierung "Symbolpolitik" vor. Dazu zählt die Bundestagsfraktion die jüngste Einweihung des Technologiezentrums für Drohnensicherheit in Sachsen-Anhalt oder das im Dezember an den Start gegangene Drohnenabwehrzentrum, das "selbst bei den beteiligten Behörden auf Skepsis" stoße. Bei den zuletzt vorgenommenen Neuregelungen im Luftsicherheitsgesetz sowie im Bundespolizeigesetz seien zudem Zuständigkeiten nicht geklärt worden, kritisieren die Grünen.
Die Partei fordert zudem, die Verantwortlichen für Drohnen-Vorfälle und hybride Attacken klar zu benennen. Russland verfolge mit solchen Angriffen eine "perfide und gefährliche Strategie, um unsere Sicherheitsarchitektur und die Resilienz unserer Gesellschaft auszutesten". Die Bundesregierung müsse dem "mit einer klaren Benennung der Verantwortlichen und einer eindeutigen Zuordnung der Angriffe sowie konkreten Konsequenzen begegnen". Verantwortliche müssten "mit angemessenen und spürbaren Konsequenzen rechnen".
Die Fraktion hat den Gesetzentwuf nach eigenen Angaben bereits beim Bundestag eingebracht. Eine Beratung könnte im Herbst, nach der parlamentarischen Sommerpause, stattfinden.
T.Perez--AT