-
SpaceX-Aktienkurs fällt wieder unter Ausgabepreis
-
WM-Halbfinale: Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als "Piraten"
-
Frankreich erlaubt Sterbehilfe für unheilbar Kranke
-
Medien: Mann wegen Drohungen gegen britischen Rechtspopulisten Farage festgenommen
-
DFB informiert Gremien über Klopp-Fortschritte
-
Trumps Justizminister Blanche gerät im US-Senat ins Schleudern
-
Ungarn: Orbans Ex-Außenminister wechselt zu chinesischem E-Auto-Hersteller BYD
-
Musk: Marine Le Pen ist "letzte Hoffnung" für Frankreich
-
USA: Israelisch-libanesische Gespräche verliefen "produktiv und positiv"
-
Früherer US-Präsident Biden kündigt Buch über seine Amtszeit an
-
Scheidender britischer Premier Starmer sichert Nachfolger Burnham Unterstützung zu
-
Waerenskjold gewinnt Express-Etappe im Sprint
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wird immer größer - Explosionen von Altmunition
-
Beziehung zu Schülerin: Stellvertretender Schulleiter aus Kiel kein Beamter mehr
-
Litauen und Lettland warnen vor russischen Angriffen auf Infrastruktur im Baltikum
-
Vermeintliche Giftschlange in Schleswig-Holstein entpuppt sich als KI-Fake
-
Verdacht auf Sozialbetrug in Millionenhöhe: Razzien in neun Bundesländern
-
Trotz Todesschüssen: Trump beharrt auf ICE-Fahrzeugkontrollen
-
Koalition "im Rhythmus": Merz sieht Regierung bei Reformen auf Kurs
-
Nordrhein-Westfalen: 50-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung mit Skatern
-
Israelische NGO kritisiert Regierungsplan zum Ausbau von Siedlungen scharf
-
Waldbrand südlich von Paris eingedämmt - Mehrere Verdächtige in Gewahrsam
-
Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben
-
Lebensgefährtin an Weihachten zu Tode geprügelt: Lange Haftstrafe für Brandenburger
-
Gesundheitssystem soll digitaler werden - elektronische Arztüberweisung geplant
-
Stromversorgung in Kuba nach erneutem landesweiten Ausfall wiederhergestellt
-
Sanktionen für Käufer russischer Energie: China weist US-Pläne "entschieden" zurück
-
Kanzler: Wir leben weder im Krieg noch im Frieden
-
Bilanz von Waldbrand in Andalusien: Zwölf der 13 Todesopfer stammten aus dem Ausland
-
Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region
-
"Manager Magazin": Thyssenkrupp zieht Börsengang von Stahlsparte in Betracht
-
SPERRFRIST Donnerstag 10.00 Uhr: Welthungerhilfe kritisiert Kürzungen bei humanitärer Hilfe
-
KI-Firma OpenAI verliert Markenstreit vor EU-Gericht
-
Kurz nach Halbfinal-Sieg: Versuchter Einbruch im Haus von Lamine Yamal bei Barcelona
-
EU und Ukraine wollen bei Drohnenherstellung enger zusammenarbeiten
-
Mehr als 220 Euro pro Kopf: Investitionen in Schienennetz weiter gestiegen
-
Merz will AfD-Erfolge bei Landtagswahlen durch Reformpolitik verhindern
-
Eishockey: WM-Eröffnungsspiel auf Schalke gegen Schweiz
-
Dresden: Polizei schießt auf bewaffneten Mann
-
Gericht: Keine Nachzahlung für Beamte mit mehreren Kindern in Nordrhein-Westfalen
-
Spritpreise steigen zum Beginn des Sommerreiseverkehrs deutlich an
-
Wohnkosten belasten Studierende deutlich stärker als die Gesamtbevölkerung
-
Rechtsextremistin Liebich von Tschechien an Deutschland ausgeliefert
-
Bewerbungsverfahren für ESC 2027 beginnt - SWR sucht Talente "mit Persönlichkeit"
-
Markteintritt von Italo: Monopolkommission begrüßt Konkurrenz für Deutsche Bahn
-
KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen
-
Aus für Fachkundenachweis: Regierung will Regeln für Taxiunternehmen vereinfachen
-
Arztüberweisung soll digitalisiert werden
-
23-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Mann auf offener Straße erstochen haben
-
Polizei: Rechtsextremistin Liebich von Tschechien an Deutschland ausgeliefert
IAEA-Team am Atomkraftwerk Saporischschja eingetroffen
Trotz wiederholter Störfeuer ist ein Expertenteam der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Donnerstag am ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja eingetroffen. Nach mehrfachem Beschuss des Akw und seiner Umgebung will das Team unter Leitung von IAEA-Chef Rafael Grossi die Sicherheit der Anlage überprüfen. Noch am frühen Morgen waren die Anlage und die nahegelegene Stadt Enerhodar erneut unter Artilleriebeschuss geraten, ein Reaktor musste nach Angaben des ukrainischen Betreibers abgeschaltet werden.
Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte ein Video von dem Konvoi, das die Ankunft der UN-Fahrzeuge vor Ort zeigte. Ein Sprecher der IAEA bestätigte AFP die Ankunft der Experten. Grossi hatte sich zuvor entschlossen gezeigt, allen Gefahren zum Trotz wie geplant an seiner für Donnerstag geplanten Inspektion festzuhalten.
Wie gefährlich die Lage in dem von russischen Truppen seit März besetzten Atomkraftwerk ist, zeigte ein nächtlicher Granatbeschuss der Anlage: Wie die ukrainische Betreibergesellschaft Energoatom im Onlinedienst Telegram mitteilte, wurde das Notfallsystem aktiviert und der Reaktorblock Nummer 5 um 03.57 Uhr MESZ abgeschaltet. Allerdings sei die Notstromversorgung "beschädigt" worden. Energoatom macht Russland für den Angriff verantwortlich.
Zuvor hatte der aus Enerhodar geflüchtete ukrainische Bürgermeister Dmytro Orlow dem russischen Militär vorgeworfen, die Stadt im Morgengrauen erneut mit Granatwerfern und Raketen angegriffen zu haben. Er beschuldigte russische Truppen, auch die Reiseroute des IAEA-Teams anzugreifen. Orlow forderte Moskau auf, "die Provokationen zu stoppen und der IAEA Zugang zu dem Atomkraftwerk zu gewähren".
Das russische Verteidigungsministerium wies die Vorwürfe zurück. Es beschuldigte die ukrainische Armee, ihrerseits den "Treffpunkt" der IAEA-Mission in der Nähe des Kernkraftwerks mit Artillerie attackiert zu haben.
Zudem warf es dem ukrainischen Militär vor, "Saboteure" in der Nähe des Atomkraftwerks einzusetzen. Gegen 06.00 Uhr (05.00 Uhr MESZ) seien "zwei Gruppen von Saboteuren mit bis zu 60 Mitgliedern" in rund drei Kilometern Entfernung von dem Akw gelandet, teilte das Ministerium weiter mit. Russische Truppen hätten "Maßnahmen ergriffen, um den Feind zu vernichten".
Saporischschja liegt am Fluss Dnipro und damit an der Frontlinie. Das mit sechs Reaktoren größte Atomkraftwerk Europas wird seit Anfang März von russischen Kräften besetzt. Kiew spricht von hunderten russischen Soldaten, die inzwischen in der Anlage stationiert seien.
In den vergangenen Wochen war es am und um das Akw Saporischschja wiederholt zu Angriffen gekommen, wofür sich Kiew und Moskau gegenseitig verantwortlich machten. Vor einer Woche musste das Atomkraftwerk nach einem Brand erstmals für einen Tag komplett vom ukrainischen Stromnetz getrennt werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj machte auch dafür russischen Beschuss verantwortlich.
Der wiederholte Beschuss nährt Befürchtungen, dass es in Saporischschja zu einer ähnlichen Atomkatastrophe kommen könnte wie 1986 im ukrainischen, damals zur Sowjetunion gehörenden Tschernobyl.
IAEA-Chef Grossi und sein Team wollen nun die Schäden der riesigen Anlage am Dnipro begutachten. Langfristig plant der IAEA-Chef nach eigenen Angaben eine "dauerhafte Präsenz" an der Atomanlage.
Der Chef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Robert Madini, forderte unterdessen ein Ende des Beschusses der Anlage Saporischschja. "Es sei höchste Zeit, nicht mehr mit dem Feuer zu spielen", sagte Mardini in Kiew. "Die kleinste Fehleinschätzung könnte zu Verheerungen führen, die wir jahrzehntelang bedauern werden."
A.Anderson--AT