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Anstieg der Erzeugerpreise erreicht im Dezember neuen Höchststand
Der rasante Anstieg der Erzeugerpreise hat sich angesichts steigender Energiekosten auch im Dezember fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte um 24,2 Prozent höher als im Dezember 2020. Das war demnach der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung 1949.
Gegenüber dem Vormonat November 2021 legten die Erzeugerpreise um 5,0 Prozent zu - ebenfalls der stärkste bislang gemessene Anstieg, wie das Bundesamt weiter ausführte. Hauptverantwortlich dafür sei "weiterhin die Preisentwicklung bei Energie". Diese waren demnach im Dezember im Durchschnitt mit Plus 69,0 Prozent erheblich höher als ein Jahr zuvor.
Aber auch bei den Vorleistungsgütern habe es hohe Preissteigerungen gegeben, vor allem bei Metallen, Sekundärrohstoffen, Düngemitteln und Holz, erklärte das Bundesamt. Die Vorleistungsgüter legten binnen Jahresfrist um 19,3 Prozent zu. Verbrauchsgüter wie beispielsweise Nahrungsmittel waren 4,7 Prozent teurer als im Dezember 2020; Investitionsgüter wie etwa Maschinen und Fahrzeuge kosteten 3,8 Prozent mehr.
Im Jahresdurchschnitt stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte gegenüber dem Vorjahr 2020 um 10,5 Prozent. 2020 waren sie im Vergleich zu 2019 noch um 1,0 Prozent gefallen.
M.White--AT