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Aquakultur: Muschelproduktion steigt stark um 42,1 Prozent
In Aquakulturbetrieben in Deutschland sind 2025 wesentlich mehr Muscheln erzeugt worden. Die Muschelproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 42,1 Prozent oder 6700 Tonnen auf insgesamt rund 22.600 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Solche Schwankungen von Jahr zu Jahr seien bei der Muschelernte aber nicht ungewöhnlich, sie könnten "aufgrund natürlicher Bedingungen" vorkommen.
Die Fischproduktion sank unterdessen im vergangenen Jahr leicht um 1,2 Prozent oder 200 Tonnen, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Insgesamt erzeugten die Aquakulturbetriebe rund 16.200 Tonnen Fisch. Auf Fische und Muscheln entfällt 99,6 Prozent der gesamten Aquakulturproduktion, den Rest machten Rogen und Kavier, Krebstiere und Algen sowie sonstige "aquatische Organismen" aus.
Fast 60 Prozent der in Aquakultur erzeugten Fische waren der Statistik zufolge Forellen, Saiblinge und andere forellenartige Fische. "Wichtigste Vertreter" waren demnach die Regenbogenforelle, die Lachsforelle und der Elsässer Saibling. Beim Namen Lachsforelle handele es sich allerdings um eine Handelsbezeichnung, erklärte das Bundesamt: "Es handelt sich zumeist um besonders große, rotfleischige Regenbogenforellen."
Ein gutes Viertel machten den Angaben nach zudem Karpfen, Schleie und andere karpfenartige Fische aus. Mit einem Anteil von 7,1 Prozent spielt zudem der Europäische Aal eine bedeutende Rolle in der Fischproduktion.
M.Robinson--AT