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Bundesregierung korrigiert Konjunkturprognose für 2026 nach unten
Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Einschätzung der Bundesregierung weniger stark wachsen, als noch im Herbst erwartet worden war. "In der Projektion für 2026 geht die Bundesregierung von einem Wachstum von einem Prozent des realen Bruttoinlandsprodukts aus", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin. In ihrer Herbstprognose hatte das Bundeswirtschaftsministerium noch 1,3 Prozent vorhergesagt.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellte den Jahreswirtschaftsbericht mit der aktualisierten Konjunkturprognose am Mittwoch zunächst im Bundeskabinett vor, später sollte sie vor die Presse treten. In dem Bericht enthalten sein sollen auch Reformvorschläge, um das Ruder herumzureißen.
Laut Vizeregierungssprecher Meyer will sich die Bundesregierung unter anderem auf den Rückbau der "überbordenden Bürokratie" konzentrieren. "Die Vorhaben des Entlastungskabinetts, der Modernisierungsagenda und zur Beschleunigung von Planungs und Genehmigungsverfahren werden nun Schritt für Schritt umgesetzt", sagte er. Es sei "völlig klar: Wir sind wirtschaftlich noch nicht da, wo wir hinwollen".
Probleme bereiten der deutschen Wirtschaft insbesondere die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sowie die zunehmende Konkurrenz durch chinesische Unternehmen. Getragen wird das Wachstum hingegen in erster Linie von den staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Wirtschaftsverbände und Ökonomen fordern strukturelle Reformen.
W.Stewart--AT