-
Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa
-
Bayern-Frauen nach Dämpfer enttäuscht, aber "stolz"
-
Klopp-Debüt: ter Stegen zurück, Kimmich zentral - Treus Chance?
-
UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet
-
Außergewöhnliche Ehre: Trump empfängt Xi am Flughafen persönlich zum Staatsbesuch
-
Marokkaner wählen neues Parlament
-
Bundestag befragt Pistorius und Linnemann und berät Gesetz gegen K.O.-Tropfen
-
Trump gibt neue Gespräche zwischen USA und Iran bekannt - Witkoff "zuversichtlich"
-
Los Angeles: "Star Wars"-Museum von George Lucas öffnet seine Pforten
-
Selenskyj: Kiew zu Ende von Angriffen auf Energieanlagen bereit - bei Zusage aus Moskau
-
Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander
-
Israel: Rechtsextremist Ben Gvir will nach Wahlen Verteidigungsminister werden
-
Nach 2:0-Führung: Wamser ernüchtert die Bayern-Frauen
-
Hohe Spritpreise und Dürre: Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor
-
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich
-
Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus
-
Erdogan: Welt muss unverzüglich mit Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen
-
München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn
-
Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich
-
Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind "inakzeptabel"
-
"Demütig": Merz übt in Unionsfraktion Selbstkritik - und wirbt für Reformen
-
DOSB: Kommission sieht München dicht vor Köln/Rhein-Ruhr
-
Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt
-
EU verlängert Russland-Sanktionen um drei Jahre und streicht zwei Oligarchen von Liste
-
Trump unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit Dänemark und Grönland
-
Pilot bei Absturz von F-16-Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem verletzt
-
Trump ruft Mitgliedstaaten zu Abkehr von Internationalem Strafgerichtshof auf
-
EU beschließt Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen
-
Rad-WM: Deutsche Mixed-Staffel verpasst Medaille
-
Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht
-
UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an
-
Letztes Walfangunternehmen Islands kündigt Klage gegen mögliches Verbot an
-
Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn
-
Rede vor der UNO: Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich
-
Clan-Kontakte und Antisemitismus-Vorwürfe: Berliner Linke massiv in der Kritik
-
Wirbel um Merz-Äußerung zu Krankenkassen - SPD zufrieden, Union bremst
-
Landkreis: Ein Verletzter bei Flugzeugabsturz auf US-Stützpunkt Spangdahlem
-
Großer römischer Münzschatz auf Acker in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Islamistisch motivierte Messerangriffe: Neun Jahre Jugendstrafe in Düsseldorf
-
Neue Zeitrechnung: Klopp leitet erstes Teamtraining
-
Frauenleiche in brennendem Auto in Bayern: Exmann soll 45-Jährige getötet haben
-
VGH Hessen: Kein Abschiebeverbot für Afghanen trotz schwieriger Verhältnisse
-
Guterres: USA und China sollen bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten
-
Kurz vor Fristende: EU streitet über Aufhebung von Sanktionen gegen russische Oligarchen
-
Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu
-
Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern
-
Autobahn für Pferd gesperrt: Polizisten unterstützen Umladen von Tier in Hessen
-
G7-Staaten fordern Ende der Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und die Schifffahrt
-
IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber: "Realitätsfern"
-
Wadephul vor UN-Generaldebatte: Vereinte Nationen müssen "effizienter werden"
US-"Kriegsminister": Kritik an Hegseth wird lauter
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sich zunehmend scharfem Gegenwind ausgesetzt. Kongressabgeordnete der Republikaner und der Demokraten äußerten sich am Donnerstag in Washington entsetzt über die Tötung von zwei mutmaßlichen Drogenschmugglern, die einen von Hegseth angeordneten Angriff auf ihr Boot überlebt hatten. Eine Pentagon-Untersuchung ergab zudem, dass der Ressortchef mit der Weitergabe von Militärgeheimnissen im Chatdienst Signal Risiken für Soldaten in Kauf genommen habe.
Hegseth, der sich selbst "Kriegsminister" nennt, wehrt sich derzeit gegen Vorwürfe, er habe Anfang September rechtswidrig die Tötung mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik angeordnet, die einen ersten US-Angriff auf ihr Boot überlebt hatten. Im Kongress sagte dazu nun Admiral Frank Bradley aus, den Hegseth für den zweiten Angriff und damit den Tod der Männer verantwortlich gemacht hatte.
Bradley zeigte den Kongressabgeordneten Videoaufnahmen des Vorfalls vom 2. September. Der republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Don Bacon, sagte danach dem Sender CNN, die beiden mutmaßlichen Drogenkuriere hätten "versucht zu überleben - und unsere Kriegsregeln erlauben es nicht, Überlebende zu töten". Von den Schiffbrüchigen sei zudem "keine unmittelbare Bedrohung" für die USA ausgegangen. Für die Tötung sei Hegseth als Minister letztlich verantwortlich.
Der demokratische Abgeordnete Jim Himes aus dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses bezeichnete die Videoaufnahmen als "verstörend". Sie zeigten zwei Menschen "in offensichtlicher Notlage (...) mit einem zerstörten Schiff, die von den Vereinigten Staaten getötet werden".
Hegseth und das Weiße Haus hatten die Tötung als rechtmäßig bezeichnet. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump sieht sich im "Krieg" mit sogenannten "Drogen-Terroristen", die vor allem von Venezuela aus gesteuert sein sollen. Bei einer Serie von US-Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggelboote wurden seit September mehr als 80 Menschen getötet, zudem verlegte Trump Kriegsschiffe vor die Küste Venezuelas. Belege für den angeblichen Rauschgiftschmuggel legte die Trump-Regierung nicht vor.
Am Donnerstag veröffentlichte Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins zudem seinen Bericht zur sogenannten Chatgruppen-Affäre vom März. Danach nahm Hegseth durch das Versenden vertraulicher Militärinformationen "Schaden für das Personal des Verteidigungsministeriums und für die Einsatzziele" in Kauf.
Der frühere Fox-News-Moderator Hegseth hatte im Messengerdienst Signal geheime Informationen über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz im Jemen geteilt. Zu der Signal-Gruppe war irrtümlich ein Journalist der Zeitschrift "The Atlantic" eingeladen, der die Protokolle veröffentlichte.
Hegseth erklärte nun, er sei durch die Pentagon-Untersuchung "vollständig" entlastet. "Fall abgeschlossen", schrieb er im Onlinedienst X.
Die "New York Times" verklagte indessen das Verteidigungsministerium wegen des Ausschlusses Dutzender Journalisten. Die neuen Pentagon-Regeln verstießen gegen die Pressefreiheit, die im ersten Zusatz zur US-Verfassung garantiert ist, hieß es in der Klageschrift der Zeitung.
Hegseth hatte im Oktober den Vertretern fast aller namhafter Medien aus dem In- und Ausland die Zulassung zum Pentagon entziehen lassen, nachdem diese sich geweigert hatten, verschärften Auflagen zur Berichterstattung zuzustimmen. Journalisten dürfen nun keine Informationen mehr veröffentlichen, die nicht zuvor offiziell vom Pentagon freigegeben wurden.
M.Robinson--AT