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Grünes Licht aus Brüssel: Google darf Cyber-Sicherheitsfirma Wiz übernehmen
Google darf das Cyber-Sicherheitsunternehmen Wiz übernehmen. Die Europäische Kommission in Brüssel gab am Dienstag grünes Licht für die Übernahme zum Kaufpreis von 32 Milliarden Dollar (26,9 Milliarden Euro), die bis Jahresende vollzogen werden soll. Das Geschäft ist die bei weitem größte Einzelinvestition von Google oder seinem Mutterkonzern Alphabet jemals.
Alphabet stand im vergangenen Sommer bereits kurz vor der Übernahme von Wiz. Medienberichten zufolge lag das Angebot damals bei rund 23 Milliarden Dollar. In einer internen Nachricht an die Mitarbeiter hatte Wiz-Mitgründer Assaf Rappaport damals aber erklärt, das Unternehmen lieber an die Börse bringen zu wollen.
Google hat das Angebot seitdem deutlich erhöht. 32 Milliarden Euro sind zudem das Doppelte des Wertes, mit dem Wiz Ende 2024 bewertet worden war, als es einen Schwung Aktien an den Markt brachte. Die US-Behörden haben die Übernahme bereits genehmigt.
Wiz ist auf die Sicherheit von Cloud-Systemen spezialisiert. Die Nachfrage nach solchen Dienstleistern steigt mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Diensten: Das Risiko für Cyberangriffe steigt, wenn Unternehmen über die Cloud auf Infrastrukturen an verschiedenen Standorten zugreifen. Zugleich steigert die zunehmende Bedeutung von KI den Bedarf an Verarbeitungs- und Speicherkapazitäten in Rechenzentren.
Google ist nach Amazon und Microsoft der weltweit drittgrößte Anbieter von Cloud-Diensten. Die Wiz-Übernahme gefährde in der EU nicht den Wettbewerb, teilte die Kommission mit. "Unsere Prüfung hat bestätigt, dass Kunden weiterhin glaubwürdige Alternativen haben und den Anbieter wechseln können", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera.
Y.Baker--AT