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Gewerkschaften rufen für Donnerstag zu Streik bei Lufthansa auf
Im Streit um die betriebliche Altersvorsorge ruft die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit für Donnerstag zu einem Streik bei der Lufthansa auf. Der VC-Aufruf beziehe sich auf die Kernmarke Lufthansa und die Frachtsparte Cargo, bestätigte eine Sprecherin der Pilotengewerkschaft der Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) rief ihrerseits im selben Zeitraum das Kabinenpersonal der Lufthansa CityLine zu einem Warnstreik auf.
"Der Arbeitskampf betrifft alle Flüge, die im Zeitraum von 00.01 Uhr bis 23.59 Uhr Ortszeit von deutschen Flughäfen starten", erklärte die Gewerkschaft VC. Ihr Präsident Andreas Pinheiro wies der Lufthansa die Verantwortung für den Streik zu: "Wir hätten eine Eskalation sehr gerne vermieden." Die Gewerkschaft sei "jederzeit gesprächsbereit" gewesen und habe "mehrfach versucht, Bewegung in die Verhandlungen zu bringen".
Die Passagiere bat die Gewerkschaft um Verständnis: "Nach der Urabstimmung Ende September haben wir der Lufthansa bewusst mehrere Monate Zeit eingeräumt, um doch noch zu einer verhandlungsfähigen Lösung zu kommen", erklärte Pinheiro. "Dieses Zeitfenster wurde erneut von dem Arbeitgeber nicht genutzt."
Die Ufo erklärte, sie rufe "angesichts der öffentlich bekanntgegebenen Schließung des Flugbetriebs der Lufthansa CityLine und der anhaltenden Weigerung des Arbeitgebers, über einen tariflichen Sozialplan zu verhandeln", zum Warnstreik auf.
"Bestreikt werden alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover", erklärte die Flugbegleitergewerkschaft. Der Warnstreik könne jederzeit beendet werden, "sobald der Arbeitgeber ernsthaft bereit ist, über einen tariflichen Sozialplan zu verhandeln".
R.Garcia--AT