-
Triumph in Halle: Tiafoe knackt Zverev-Schreck Fritz
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Pistorius: Trump hat "Korken in die Straße von Hormus gedrückt"
-
Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien begonnen - Enges Rennen erwartet
-
"Historische" Verhandlungen über Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Neues Führungsduo und Streit über Verhältnis zur Union: Linke beendet Parteitag
-
US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Sieg auch auf letzter Etappe: Lipowitz gewinnt in Slowenien
-
Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien begonnen
-
Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Linke beschließt verbindlichen Gehaltsdeckel für Abgeordnete
-
Abschiebeflüge: Grüne fordern Dobrindt zu Offenlegung von Absprachen mit Taliban auf
-
Trump: "Vandalen" verantwortlich für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
Verhandlungen über endgültiges Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein
-
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
-
Minister: Britischer Premier Starmer denkt über "politische Realitäten" nach
-
Peseschkian: USA werden iranisches Recht auf Urananreicherung akzeptieren müssen
-
Auf nach Boston! Noch 15 mögliche DFB-Gegner
-
Streit um Weltkriegsvergangenheit belastet Verhältnis zwischen Kiew und Warschau
-
Innenministerium weitet Abschiebungen nach Afghanistan in Absprache mit Taliban aus
-
Russische Behörden: Vier Tote durch ukrainische Angriffen auf die Krim
-
77-Jähriger stirbt im Saarland nach Angriff von zwei Spendensammlerinnen
-
Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun
-
23-Jähriger in Göttingen lebensgefährlich verletzt - Täter auf der Flucht
-
19-Jähriger stirbt bei Bergunfall nahe Garmisch-Partenkirchen
-
Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde
-
Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt
-
14 Verletzte nach Feuer in Hamburger Hotel
-
Islamabad: Pakistanische Delegation für US-iranische Gespräche in der Schweiz angekommen
-
Massenproteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien reißen nicht ab
-
Top-Quote für ZDF: 18 Millionen Fans sehen nächsten DFB-Sieg
-
Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Willingmann sieht Fehler im Umgang mit AfD
-
Reichinnek: Veränderung geht in Opposition und Regierung
-
Auf nach Boston! Noch 13 mögliche DFB-Gegner
-
Waggons von Brücke gestürzt - Schwerverletzter nach Bahnunfall in München gestorben
-
Debakel beim Renard-Debüt: Tunesien gescheitert
-
Probleme mit dem Zuckerwert: Zverev gibt Wimbledon-Entwarnung
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
US-Vizepräsident Vance für Gespräche mit dem Iran in der Schweiz angekommen
-
Auch Söder fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsätzen
-
Kerber glaubt an Zverev: "Wenn er weiter so gut spielt..."
-
USA und Iran wollen in der Schweiz Friedensgespräche aufnehmen
-
Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"
-
Kolumbien bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten
-
Tag der offenen Tür: Merz stellt sich Fragen von Besuchern
-
Wilmer wird als Bischof von Münster eingeführt - Grußwort von Wüst
-
WM: DFB-Team vorzeitig Gruppensieger
Teure Schokolade: Süßigkeitenpreise teils deutlich gestiegen
Für süße Überraschungen im Adventskalender müssen Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Jahr teils deutlich tiefer in die Tasche greifen. Schokolade war im Oktober mehr als ein Fünftel (plus 21,8 Prozent) teurer als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Tafel kostete demnach gar 30,7 Prozent mehr, die Preise für Riegel oder andere Schokoladenwaren kletterten um 16,0 Prozent.
Andere Süßwaren verteuerten sich dem Bundesamt zufolge binnen eines Jahres insgesamt um fünf Prozent, wobei Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit vor allem für Pralinen deutlich mehr bezahlen müssen - hier stiegen die Preise um 22,1 Prozent. Die Preise für Kekse legten verglichen mit Oktober 2024 um 1,7 Prozent zu. Die Preise für Bonbons veränderten sich mit einem Plus von 0,4 Prozent hingegen kaum; Kaugummis, Gummibärchen und Ähnliches verbilligten sich sogar um 2,8 Prozent.
Insgesamt liegt die Teuerung bei Süßigkeiten allerdings deutlich über dem Anstieg der Verbraucherpreise insgesamt, der sich laut Bundesamt im selben Zeitraum auf 2,3 Prozent belief. Die Lebensmittelpreise legten demnach nur "unterdurchschnittlich" um 1,3 Prozent zu. Gründe für die erheblich stärkere Kostenentwicklung bei Schokolade und anderen Süßigkeiten sind dem Bundesamt zufolge unter anderem Preissteigerungen bei wichtigen Zutaten wie Kakao und Zucker.
Beim Zucker seien die Erzeugerpreise nach einem deutlichen Anstieg allerdings in diesem Jahr wieder stark gesunken, führte das Bundesamt aus. Außerdem ist die Bundesrepublik beim Zucker in der Lage, ihren Bedarf selbst zu decken: Laut Statistik liegt die heimische Zuckerproduktion rechnerisch um 55 Prozent höher als der Inlandsbedarf mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 30,4 Kilogramm Zucker im Wirtschaftsjahr 2023/24.
Anders sieht es beim Kakao aus: Hier sei Deutschland bei der Produktion von Schokolade oder Pralinen auf den Import von Kakao angewiesen, erläuterte das Bundesamt. Zwar hätten sich die Importe von Kakaobohnen zuletzt gegenüber dem Vorjahr etwas verbilligt, dennoch bewegten sich die Importpreise "nach wie vor auf einem außergewöhnlich hohen Niveau". Im Jahr 2024 lagen die Importpreise für Kakaobohnen demnach mehr als dreimal so hoch (plus 219,2 Prozent) wie im Jahr 2020 und für Kakaomasse und Kakaobutter stiegen sie um 183,0 Prozent.
Ein Grund dafür sei die Knappheit von Kakao auf dem Weltmarkt "infolge von Missernten, insbesondere in Westafrika", erklärte das Bundesamt. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) hatte bereits Ende Oktober darauf verwiesen, dass sich der Kakaopreis im langfristigen Vergleich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bewege.
Auch die Verfügbarkeit von bestimmten Kakaoqualitäten ist demnach teilweise ein Problem, unter anderem durch schlechte Ernten, Pflanzenkrankheiten und überalterte Baumbestände in den Hauptanbauländern Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) und Ghana in Westafrika. Laut BDSI-Hauptgeschäftsführer Carsten Bernoth werden zudem durch den weltweiten Klimawandel "die Abstände zwischen Extremwetterereignissen, die Ernten stark reduzieren können, immer kürzer". Dies mache auch künftige Kakao-Ernten deutlich unsicherer und weniger planbar als in der Vergangenheit.
Die Entwicklungen der Rohstoffpreise wiederum könnten Auswirkungen auf die Endverbraucherpreise einzelner Produkte haben, führte Bernoth aus. Grundsätzlich kämen diese Entwicklungen jedoch aufgrund der komplexen Lieferkette immer mit zeitlichem Versatz im Lebensmitteleinzelhandel an.
F.Ramirez--AT