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Arbeitgeber fordern von CSU Verzicht auf geplante Mütterrente
Angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche hat Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger den CSU-Vorsitzenden Markus Söder aufgefordert, auf die geplante Ausweitung der Mütterrente zu verzichten. "Die Mütterrente darf nicht weiter erhöht werden", sagte Dulger der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Der Staat muss die Mütterrente mit Steuergeld bezahlen - und dieses Geld fehlt dann für Investitionen", warnte der Arbeitgeberchef.
"Die Mütterrente ist nicht treffsicher, die tatsächlichen Probleme des Rentensystems liegen woanders", betonte Dulger. Eine Anhebung wäre ein falsches Signal an die junge Generation. Er hoffe, dass Bayerns Ministerpräsident als Parteichef das von der CSU in der Koalition durchgesetzte Projekt aussetze.
"Ich kenne Markus Söder als einen realistischen Politiker, der schnell und flexibel auf aktuelle politische Probleme reagiert", sagte Dulger. "Mein Appell an die Bundesregierung bei der Rente lautet: Denkt bitte auch an die Jüngeren - und nicht ausschließlich an die Älteren."
Bei der Ausweitung der Mütterrente geht es um Kinder, die vor 1992 geboren sind. Auch für sie soll künftig bei der Rentenberechnung die Erziehungsleistung von Müttern beziehungsweise Vätern im vollen Umfang von drei Jahren anerkannt werden. Dies führt dann zu entsprechend höheren Renten.
J.Gomez--AT