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Volkswagen fährt im dritten Quartal mehr als eine Milliarde Euro Verlust ein
Der Volkswagen-Konzern hat zum ersten Mal seit der Corona-Krise einen Quartalsverlust verbucht. Im Zeitraum von Juli bis September summierte sich das Minus auf mehr als eine Milliarden Euro, wie Volkswagen am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte. Grund dafür sind nach Unternehmensangaben vor allem höhere Zölle und Probleme bei der Sportwagentochter Porsche.
Der Quartalsverlust in Höhe von 1,07 Milliarden Euro ist für den Wolfsburger Konzern der erste seit dem zweiten Quartal 2020, als die Wirtschaft schwer von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen worden war. Aktuell leidet Volkswagen unter Belastungen "vor allem durch erhöhte Zölle, die Anpassung der Produktstrategie bei Porsche und Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von Porsche", wie Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte.
Porsche hatte zuletzt seine Elektrostrategie anpassen müssen; Volkswagen hatte wegen der geringen Nachfrage nach E-Autos seiner Sportwagentochter bereits im September seine Prognosen für 2025 deutlich nach unten korrigiert.
K.Hill--AT