-
Nvidia verzeichnet Rekordumsatz im vierten Quartal - Markterwartungen übertroffen
-
Gefecht vor der Küste: Kubas Küstenwache tötet vier Insassen eines US-registrierten Boots
-
Viní trifft: Real im Achtelfinale - auch PSG und Gala weiter
-
Medien: US-Regierung soll Epstein-Akten mit Vorwürfen gegen Trump zurückhalten
-
Vinícius trifft: Real im Achtelfinale - auch PSG weiter
-
Russischer Gesandter reist am Donnerstag zu Treffen mit US-Vertretern nach Genf
-
Neuling Dresden steht als sportlicher DEL-Absteiger fest
-
Drama in der Nachspielzeit: BVB scheitert in den Playoffs
-
Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut"
-
USA lockern Restriktionen für venezolanische Ölexporte nach Kuba
-
Hanfmann erreicht Viertelfinale
-
Epstein-Affäre: Ehemaliger US-Finanzminister Summers verlässt Harvard
-
CDU-Bundestagsabgeordnete offen für Tolerierungen durch AfD
-
Vermisste Jungen aus Niedersachsen bei Verwandtem in Luxemburg angetroffen
-
Infektion: Norwegens König Harald V. muss länger in Klinik auf Teneriffa bleiben
-
Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie
-
Kamikaze-Drohnen für Bundeswehr: Grünes Licht und Auflagen für Folgeaufträge
-
Warken zeigt sich offen für Debatte über Zuckersteuer
-
Coldcase um jahrezehntealten Sexualmord: DNA-Spur überführte mutmaßlichen Täter
-
Sanierung von Schloss Bellevue kostet 601 Millionen Euro und dauert acht Jahre
-
Gipfel in Peking: Airbus-Auftrag und Ukraine-Appell bei Treffen von Merz und Xi
-
Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr: Haushaltsausschuss gibt grünes Licht
-
ADAC: Spritpreise an den Zapfsäulen "so hoch wie zuletzt 2024"
-
Bundesregierung sagt organisiertem Verbrechen den Kampf an
-
Wadephul bekräftigt scharfe Kritik an Ungarn wegen Blockade neuer Russland-Sanktionen
-
Neuanfang nach Skandalen: Leiter von Schloss Versailles zum neuen Louvre-Chef ernannt
-
Tote Frau in Waldstück in Duisburg entdeckt - Ermittler gehen von Tötungsdelikt aus
-
Merz: China soll bei Bemühungen um Kriegsende in Ukraine Einfluss auf Russland nehmen
-
Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz
-
Merz: China will bis zu 120 Flugzeuge bei Airbus bestellen
-
Merz ruft bei Wirtschaftsgesprächen in China zu Abbau "marktverzerrende Subventionen" auf
-
Kritik an Heizungsplänen der Koalition - offene Fragen bei Mieterschutz und Förderung
-
Wohlfahrtsverbände warnen vor Einschnitten im sozialen Bereich
-
Misstrauensanträge gegen Senatorinnen von Linkspartei in Bremen gescheitert
-
Merz und Xi wollen deutsch-chinesische Beziehungen auf "neues Niveau" heben
-
Mutmaßlicher Doppelmord in Bayern: Verdächtiger soll persönliches Motiv gehabt haben
-
Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum
-
Koalition verstärkt Kampf gegen organisierte Kriminalität: Einzug von Vermögen
-
Gericht: AfD darf in Rheinland-Pfalz Gemeindehaus nicht für Wahlkampftermin nutzen
-
Gewerkschaften kritisieren Heizungsgesetz - Industrie reagiert verhalten
-
Mieterbund kritisiert Einigung beim Heizungsgesetz scharf
-
Schwarzarbeitsgeflecht in Sicherheitsbranche: Großrazzia in sieben Bundesländern
-
300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen
-
Nordrhein-Westfalen: Starker Anstieg bei linksextremistischen Straftaten
-
Leiter von Schloss Versailles soll neuer Direktor des Pariser Louvre werden
-
Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025
-
Pistorius: Kauf von Kampfdrohnen für Bundeswehr ist "sehr wichtiger Schritt"
-
Merz zu Xi: "Große Chance" zur Entwicklung der Beziehungen mit China
-
Durchhalteparolen für inhaftierte IS-Mitglieder: Deutsche Sympathisantin angeklagt
-
Arbeitskorb stürzt ab: Zwei Tote bei Arbeitsunfall an Windrad in Hessen
Institute warnen: Ohne Reformen bringen Investitionspakete nur kurzfristig Wachstum
Führende Wirtschaftsinstitute warnen vor fehlenden Strukturreformen: Die Investitionspakete der Bundesregierung werde ohne Stärkung des Standorts nur kurzfristig für Wachstum sorgen, erklärten die fünf Institute am Donnerstag. Sie prognostizieren in ihrem Herbstgutachten für 2026 und 2027 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent. "Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein", erklärte Geraldine Dany-Knedlik vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).
Für das laufende Jahr rechnen die Ökonomen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent "kaum mehr als stagniert", sagte Dany-Knedlik. Im Frühjahr waren die Institute noch von 0,1 Prozent ausgegangen. Die Änderung sei vor allem auf eine "Revision der Vorjahresdaten zurückzuführen", fuhr Dany-Knedlik fort.
Die Sondervermögen der Bundesregierung für Verteidigung und Klimaschutz würden in den kommenden Jahren trotz mehrerer Einschränkungen wie einem langsamen Abfluss der Mittel für Impulse sorgen, erklärt die Expertengruppe. Die Binnenwirtschaft komme "spürbar in Fahrt", die strukturellen Probleme allerdings würden so nur überdeckt. "Hohe Energie- und Lohnstückkosten im internationalen Vergleich, Fachkräftemangel sowie eine weiter abnehmende Wettbewerbsfähigkeit bremsen die langfristigen Wachstumsaussichten weiterhin."
Der prognostizierte Aufschwung "wird gestützt durch den schon seit dem vergangenen Jahr merklich zulegenden Konsum", sagte Dany-Knedlik weiter. Auch dürfte sich laut Prognose die Lage am Arbeitsmarkt deutlich verbessern. Die Erholung werde sich aber auf die Binnenwirtschaft konzentrieren, erklärten die Institute. Für das Produzierende Gewerbe werde der Aufschwung "wohl nur verhalten" ausfallen, vor allem schwächele die ausländische Nachfrage nach deutschen Waren.
"Das, was hier prognostiziert wird, ist ein Stimulieren der ökonomischen Aktivität, und das sind eben nicht wirklich stärkere Wachstumskräfte", sagte Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Berlin. Deswegen solle sich die Politik durch die vorhergesagten Zuwachsraten in den kommenden beiden Jahren "nicht bestätigt fühlen in ihrem bisherigen Kurs". Die Expertengruppe überschreibt ihre Gemeinschaftsdiagnose dementsprechend mit dem Titel "Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche".
Insgesamt sehen die Konjunkturexpertinnen und -experten "erhebliche Risiken" für die deutsche Wirtschaft: Der Handelsstreit mit den USA berge "großes Eskalationspotenzial", außerdem seien "die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der expansiven Finanzpolitik schwer abschätzbar".
Für den von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigten "Herbst der Reformen" raten die Institute in der Folge unter anderem, faire internationale Handelsbeziehungen zu fördern und internationale Vereinbarungen etwa zum Schutz von Umwelt "nicht bürokratischer" zu gestalten als in den Partnerländern. Zudem schlagen sie etwa vor, Arbeitsanreize und die "allgemeinen Standortbedingungen" zu verbessern, statt einzelne Wirtschaftszweige zu fördern.
Eine Verbesserung der Standortbedingungen habe "absolute Priorität", erklärte die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Helena Melnikov. "Deutschland droht ansonsten eine Abwanderungswelle der Unternehmen an attraktivere Standorte." Die Unternehmen erwarteten, dass sich die Bundesregierung "endlich zu einem klaren und langfristig angelegten wirtschaftspolitischen Kurs durchringt, der zügig spürbare Entlastungen bei Abgaben, Energiekosten und Bürokratie einleitet".
An der Gemeinschaftsdiagnose waren in diesem Jahr neben dem DIW und dem IfW die Leibniz-Institute Essen und Halle und das Münchener Ifo-Institut beteiligt.
K.Hill--AT