-
Melania Trump soll Sitzung von UN-Sicherheitsrat leiten
-
Bund und Länder einigen sich auf Ausgestaltung von Krankenhausreform
-
Dänemark wählt im März neues Parlament - Frederiksen hofft auf Wiederwahl
-
Uruguay ratifiziert als erstes Land Mercosur-Freihandelsabkommen
-
Grüne holen auf: Kopf-an-Kopf-Rennen mit CDU in Baden-Württemberg
-
Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung "unter Eid" in Epstein-Ausschuss
-
EU-Beauftragter fordert Kirgistan zu Stopp russischer Sanktionsumgehung auf
-
Bahnstrecke Dresden-Prag: Fortschritt bei Planung für Tunnel durch Erzgebirge
-
Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai
-
Brüssel: EU-Länder können Abtreibungen mit EU-Geldern unterstützen
-
Orban deutet mögliches Einlenken im Streit um blockierte Ukraine-Hilfen an
-
Zu viel Eile oder nicht: Ablauf beim Heizungsgesetz der Ampel beschäftigt Karlsruhe
-
Von Zecken übertragen: RKI weist weitere Regionen als FSME-Risikogebiete aus
-
Gefesselten Gefangenen getreten: Pensionierter Beamter verliert Ruhestandsgehalt
-
Mehr als drei Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in München
-
Regel gegen Extremisten in Landtag von Rheinland-Pfalz: AfD scheitert mit Klage
-
Trump beschimpft Schauspielstar De Niro als "krank und wahnsinnig"
-
Angriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Bundesanwaltschaft fordert lebenslange Haft
-
Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt
-
EU-Kommission lehnt Fonds für besseren Zugang zu Abtreibungen ab
-
Ermittlungen gegen AfD-Politiker Eisenhut wegen Volksverhetzung eingestellt
-
Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit
-
Vorplanung für Bau neuer Schnellbahnstrecke Dresden-Prag abgeschlossen
-
Scharfe Töne im Plenum: Bundestag debattiert über AfD-Verwandtenaffäre
-
Urteil aus Hessen: KI darf nicht bei Universitätsprüfungen eingesetzt werden
-
Ermittler finden in Hessen Leiche - Verdacht auf Tötungsdelikt
-
Bundesverfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als gesichert extremistisch einstufen
-
EZB schreibt 2025 erneut Verlust
-
Frauen zu Prostitution eingeschleust: Durchsuchungen in fünf Bundesländern
-
Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor
-
Tarifverhandlungen bei Lufthansa Cityline werden Freitag wieder aufgenommen
-
Medienbericht: Stuttgart 21 verzögert sich um weitere Jahre
-
Norwegens König Harald V. kann Klinik auf Teneriffa verlassen
-
Bundespräsidentenwahl im Januar - Forderungen nach Frau im höchsten Staatsamt
-
Nachwahl in Manchester: Labour in eigener Hochburg Kopf an Kopf mit Reform UK und Grünen
-
Noosha Aubel: Skandal in Potsdam um schwerstbehindertes Kind
-
BVB erwartet deutlichen Jahresverlust
-
Baden-Württemberg: Toter Mann in Auto entdeckt - Polizei geht von Verbrechen aus
-
Investmentbetrüger bringen Frau aus Bayern um mehrere hunderttausend Euro
-
DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück
-
Nach Deal mit Taliban: 20 Straftäter direkt nach Afghanistan abgeschoben
-
Umstrittenes Erbe der Ampel: Ablauf beim Heizungsgesetz beschäftigt Verfassungsgericht
-
Filmschaffende stellen sich hinter Berlinale-Chefin Tuttle - Vorerst keine Ablösung
-
Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot
-
Simbabwe verbietet Ausfuhr von Lithium und anderen Rohstoffen
-
Siebenjährige stirbt durch umstürzende Theke: Ermittlungen eingestellt
-
20 Straftäter direkt nach Afghanistan abgeschoben - auf Basis neuer Vereinbarung
-
Bewährungsstrafe für Frau wegen Beihilfe zu rechtsextremistischer Gruppe S.
-
Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück
-
Bei Verschrotten von Auto: 82-jähriger Insasse in München von Bagger erdrückt
Hilfsorganisationen warnen vor geplanten Kürzungen bei Entwicklungshilfe
Vor den anstehenden Beratungen des Bundestags über den Haushaltsentwurf 2026 haben die vier großen kirchlichen Werke der Entwicklungshilfe Alarm geschlagen. Die geplanten Etat-Kürzungen für Entwicklungsprojekte würden "die weltweite Not verschlimmern", und viele Hilfsprojekte stünden "vor dem Aus", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung.
Angesichts von weltweit etwa 700 Millionen hungernden Menschen, eskalierenden Krisen und mehr als 300 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, wäre "ein Rückzug Deutschlands aus der internationalen Verantwortung das falsche Signal". Unterzeichnet wurde der Appell von Brot für die Welt, Caritas international, Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor.
Der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll 2026 auf 9,9 Milliarden Euro sinken - fast 30 Prozent weniger als 2022. Die Kürzungen der Humanitären Hilfe seien "noch drastischer", hieß es in dem Aufruf. Der Etat schrumpfte seit 2022 um 60 Prozent auf nur eine Milliarde Euro für 2026.
"Die massiven Kürzungen kosten bereits heute Menschenleben", schrieben die Hilfsorganisationen. Um die Zivilgesellschaft und Partnerprojekte weltweit zu stärken, brauche es "eine verlässliche Finanzierung statt weiterer Kürzungen".
"Der aktuelle Abwärtstrend bei der Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe erschwert unsere Arbeit extrem", erklärte Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe.
Andreas Frick, der Hauptgeschäftsführer von Misereor, warnte: "Den geplanten massiven Kürzungen stehen schreckliche Realitäten gegenüber: eine Zunahme von Konflikten und Kriegen, von klimabedingten Dürren und Überschwemmungen, steigenden Zahlen von Menschen, die Hunger leiden und unterernährt sind." Dies werde "ohne Zweifel weitreichende Konsequenzen für Frieden und Sicherheit weltweit, auch für uns in Deutschland, haben".
Die Entwicklung verlaufe "in einer absolut falschen Richtung", kritisierte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. "Es war schon vor den Kürzungen kaum möglich, diese Not substanziell zu lindern." Die Bundesregierung zementiere "eine Unterfinanzierung, die den globalen Herausforderungen nicht gerecht wird", erklärte Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.
G.P.Martin--AT