-
US-Vize Vance: US-Angriff auf den Iran würde keinen langfristigen Krieg auslösen
-
Grüne und Linke werfen Regierung GEAS-Reform auf Kosten von Kindern und Jugendlichen vor
-
Venezuelas Übergangspräsidentin fordert Ende von US-Sanktionen
-
Epstein-Skandal: Ex-Präsident Bill Clinton wird befragt
-
BGH urteilt über Weiterbau von Dachgeschosswohnungen nach Pleite von Bauträger
-
Deutsche Bahn stellt Sofortprogramm für saubere Züge und Bordbistros vor
-
Tarifverhandlungen für hessische Landesangestellte beginnen in Wiesbaden
-
Bundestag stimmt über EU-Asylreform ab
-
Verdi: Bundesweite Streiks im öffentlichen Nahverkehr haben begonnen
-
Wirtschaftsweise Schnitzer warnt vor neuem Heizungsgesetz
-
Bahn und GDL melden Einigung in Tarifverhandlungen
-
Hillary Clinton: Ehemann Bill Clinton wusste nichts von Epsteins Verbrechen
-
Netflix lehnt Erhöhung von Angebot für Kauf von Warner Bros. ab
-
Bieterkampf: Warner Bros. nennt Paramount-Angebot besser und gibt Netflix Frist
-
Verdächtige Drohne nahe französischem Flugzeugträger in schwedischen Gewässern gesichtet
-
Zweite Königsklassen-Niederlage für Berlin - SCM mit Moral
-
Epstein-Ausschuss: Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid
-
Iran und Oman berichten nach jüngsten Gesprächen mit den USA von "Fortschritten"
-
Vertrauter: Von kubanischer Küstenwache erschossener Mann wollte Aufstand anzetteln
-
Uruguay und Argentinien ratifizieren als erste Länder Mercosur-Handelsabkommen mit EU
-
Trotz Niederlage: VfB im Achtelfinale
-
Melania Trump soll Sitzung von UN-Sicherheitsrat leiten
-
Bund und Länder einigen sich auf Ausgestaltung von Krankenhausreform
-
Dänemark wählt im März neues Parlament - Frederiksen hofft auf Wiederwahl
-
Uruguay ratifiziert als erstes Land Mercosur-Freihandelsabkommen
-
Grüne holen auf: Kopf-an-Kopf-Rennen mit CDU in Baden-Württemberg
-
Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung "unter Eid" in Epstein-Ausschuss
-
EU-Beauftragter fordert Kirgistan zu Stopp russischer Sanktionsumgehung auf
-
Bahnstrecke Dresden-Prag: Fortschritt bei Planung für Tunnel durch Erzgebirge
-
Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai
-
Brüssel: EU-Länder können Abtreibungen mit EU-Geldern unterstützen
-
Orban deutet mögliches Einlenken im Streit um blockierte Ukraine-Hilfen an
-
Zu viel Eile oder nicht: Ablauf beim Heizungsgesetz der Ampel beschäftigt Karlsruhe
-
Von Zecken übertragen: RKI weist weitere Regionen als FSME-Risikogebiete aus
-
Gefesselten Gefangenen getreten: Pensionierter Beamter verliert Ruhestandsgehalt
-
Mehr als drei Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in München
-
Regel gegen Extremisten in Landtag von Rheinland-Pfalz: AfD scheitert mit Klage
-
Trump beschimpft Schauspielstar De Niro als "krank und wahnsinnig"
-
Angriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Bundesanwaltschaft fordert lebenslange Haft
-
Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt
-
EU-Kommission lehnt Fonds für besseren Zugang zu Abtreibungen ab
-
Ermittlungen gegen AfD-Politiker Eisenhut wegen Volksverhetzung eingestellt
-
Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit
-
Vorplanung für Bau neuer Schnellbahnstrecke Dresden-Prag abgeschlossen
-
Scharfe Töne im Plenum: Bundestag debattiert über AfD-Verwandtenaffäre
-
Urteil aus Hessen: KI darf nicht bei Universitätsprüfungen eingesetzt werden
-
Ermittler finden in Hessen Leiche - Verdacht auf Tötungsdelikt
-
Bundesverfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als gesichert extremistisch einstufen
-
EZB schreibt 2025 erneut Verlust
-
Frauen zu Prostitution eingeschleust: Durchsuchungen in fünf Bundesländern
Untersuchung: US-Zölle belasten vor allem US-Verbraucher sowie Exporteure
Die hohen Einfuhrzölle, die US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten verhängt hat, belasten einer Untersuchung zufolge vor allem US-Verbraucher sowie ausländische Exporteure. "US-Unternehmen übernehmen lediglich für weniger als ein Viertel (23 Prozent) der Produkte höhere Kosten", erklärte der Kreditversicherer Allianz Trade am Freitag. "In 77 Prozent der Fälle müssen entweder die ausländischen Exporteure oder die US-Verbraucher die Zoll-Mehrkosten schultern."
US-Importeure zahlen demnach etwa bei Frühstückscerealien, Süßigkeiten und Milchprodukten drauf. "Dies dürfte auf den starken inländischen Wettbewerb und die preissensiblen Verbraucher in diesen Kategorien zurückzuführen sein", erklärten die Handelsexperten. Die Exporteure hingegen hätten vor allem bei Tierfutter, Zucker, Papier, Snacks, Tiefkühlkost und Nudeln ihre Verkaufspreise gesenkt "und absorbieren so die zusätzlichen Zollkosten".
Bei den meisten anderen Produkten zahlen die US-Verbraucher mehr - in vielen Fällen vermutet Allianz Trade zudem "zusätzliche opportunistische Preiserhöhungen von US-Unternehmen mit großer Preissetzungsmacht". "Insbesondere bei Kaffee, Getränken, Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Sportartikeln, Spielzeug und Schmuck sind die Endverbraucherpreise in den USA stärker gestiegen als die Importkosten", erklärte Allianz-Experte Ano Kuhanathan.
Insgesamt ist die Weitergabe der Zölle über Branchen und Produktsparten laut Allianz Trade "sehr ungleichmäßig verteilt". Grundsätzlich seien aber Großhändler im Vorteil und gäben die Preise häufig weiter: "Aufgrund der Marktstruktur dürften insbesondere US-Großhändler ihre höheren Margen länger durchsetzen können und so doppelt profitieren", erklärte Kuhanathan.
Auswirkungen auf die Nachfrage seien dabei bislang kaum zu beobachten, "aber das dürfte sich mit weiteren Preissteigerungen in der zweiten Jahreshälfte ändern", schätzt der Experte. Den Berechnungen des Kreditversicherers zufolge dürfte sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze in den USA im kommenden Jahr auf knapp unter zwei Prozent verlangsamen.
US-Präsident Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Er kündigte hohe Importaufschläge für zahlreiche Länder an, senkte diese dann aber vorerst ab, um Verhandlungen zu führen. Für EU-Waren etwa gilt seit Anfang August ein Satz von 15 Prozent auf fast alle Produkte.
F.Wilson--AT