-
Handballer feiern Doppelsieg gegen Ägypten - Sorgen um Knorr
-
"Geniales Gefühl": Nawrath Zweiter im Massenstart
-
Nawrath Zweiter im abschließenden Massenstart
-
Früherer FBI-Chef Mueller gestorben - Trump "froh" über Tod von Ex-Sonderermittler
-
Merz telefoniert mit Trump - Beratungen über Iran-Krieg
-
Zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich - Paris und andere Großstädte im Fokus
-
Haushaltsstreit: Trump kündigt Einsatz von ICE-Mitarbeitern an Flughäfen an
-
Knappes Ergebnis bei Parlamentswahl in Slowenien erwartet
-
Auch dank Doppelpacker Reese: Hertha BSC siegt in Düsseldorf
-
Zweiter landesweiter Stromausfall in Kuba binnen weniger als einer Woche
-
Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl
-
Israel: Neue "Angriffswelle" auf Hisbollah-Ziele im Südlibanon
-
In Rheinland-Pfalz wird ein neuer Landtag gewählt
-
London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an
-
Hettich-Walz zum Abschluss Zehnte
-
Gewalt im Internet: Parteiübergreifend härtere Strafen gefordert
-
"Unser Land wird niemals vergessen": Belgien gedenkt der Opfer der Anschläge vor zehn Jahren
-
Italiener stimmen in Referendum über Justizreform ab - Knappes Ergebnis erwartet
-
Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern
-
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr bei rund 50 Prozent
-
Pistorius kritisiert Lockerung von Russland-Sanktionen
-
Mindestens 64 Tote bei Angriff auf Krankenhaus im Sudan - 13 Opfer sind Kinder
-
Trump stellt Iran Ultimatum für Öffnung von Straße von Hormus - Angriffe auf Israel
-
"Einvernehmlich": Dortmund und Kehl trennen sich
-
Zug kracht nahe Kamen in Betonplatten auf Gleisen - Staatsschutz ermittelt
-
DSV-Frauen sorgen weiter für Furore
-
Skifliegen: Freitag mit deutschem Rekord bei Abbruch
-
Italiener stimmen in Referendum über Justizreform ab - knappes Rennen erwartet
-
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wahlbeteiligung bis 10.00 Uhr bei 40 Prozent
-
Parlamentswahl in Slowenien begonnen - Knappes Ergebnis erwartet
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Bündnis ruft zu Demonstration in Berlin auf
-
Wildberger erwartet dramatische Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch KI
-
Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter
-
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz begonnen - fast drei Millionen Menschen aufgerufen
-
Woidke entsetzt über ausländerfeindlichen Vorfall in Diskothek
-
Belgien gedenkt der 32 Todesopfer der Anschläge in Brüssel vor zehn Jahren
-
"Spiegel": Weimer lässt Listen von Kultur-Jurymitgliedern erstellen
-
Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten
-
Zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Großstädte im Fokus
-
SPERRFRIST 08.00 UHR: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz begonnen - fast drei Millionen Menschen aufgerufen
-
Miami: Zverev gewinnt Auftaktmatch
-
Agentur: Mehr als 100.000 Besucher bei Comeback-Konzert von BTS in Südkorea
-
Kehl lobt: "Haben Hamburg an die Wand gespielt"
-
"Etwas ganz Besonderes": Bayern vor Tor-Rekord
-
Staatlicher Ölkonzern: Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt
-
Habecks Staatssekretär Graichen kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung
-
Kuba meldet zweiten landesweiten Stromausfall binnen weniger als einer Woche
-
Trump stellt dem Iran Ultimatum von 48 Stunden für Öffnung von Straße von Hormus
-
Zweite Runde der französischen Kommunalwahlen: Großstädte im Fokus
-
Italiener stimmen in Referendum über Justizreform ab
Deutsche Exporte in die USA weiter gesunken - Auch Chinas US-Ausfuhren rückläufig
Die US-Zollpolitik beginnt sich auf die weltweiten Handelsströme auszuwirken. Deutschlands Exporte in die USA gingen im Juni den dritten Monat in Folge zurück - gleichzeitig stiegen die Ausfuhren in andere EU-Staaten und nach China. Insgesamt ergab sich ein leichtes Exportplus. Auch China führt mittlerweile sehr viel weniger Waren in die USA aus - dafür mehr in die EU und nach Südostasien.
Deutschlands Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen im Vergleich zum Mai um 2,1 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,4 Prozent. Ihr Wert lag im Juni bei 11,8 Milliarden Euro - damit gingen die meisten deutschen Exporte im Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten auch weiterhin in die USA.
An zweiter Stelle folgte China - dorthin lieferten die deutschen Exporteure Waren im Wert von 6,9 Milliarden Euro, ein Plus im Vergleich zum Mai um 1,1 Prozent. Die Ausfuhren nach Großbritannien stiegen leicht um 0,4 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.
Insgesamt lag der Wert der deutschen Exporte in Drittstaaten im Juni bei 57,5 Milliarden Euro. In die Mitgliedstaaten der EU führten deutsche Unternehmen im Juni Waren im Wert von 73,0 Milliarden Euro aus. Der Wert aller Ausfuhren erreichte so im Juni 130,5 Milliarden Euro, das waren 0,8 Prozent mehr als im Mai und 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
"Wir spüren immer deutlicher, dass unsere Unternehmen auf die aktuelle Situation reagieren. Die Suche nach neuen Märkten ist in vollem Gange", erklärte der Präsident des Außenhandelsverbands, Dirk Jandura. "Dabei fallen vor allem unsere Nachbarn in Osteuropa positiv auf." Die Märkte Europas erlebten eine Renaissance. Hier gebe es verlässliche Rahmenbedingungen und wirtschaftspolitische Stabilität. "Das müssen wir ausbauen."
Auch die Außenwirtschaftsexpertin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Melanie Vogelbach, sieht "einen Funken Zuversicht beim Handel im EU-Binnenmarkt". Sie forderte die EU auf, durch neue Handelsabkommen die internationale Handelsordnung zu stärken und klar Position für freien und fairen Handel zu beziehen. Abkommen mit den Mercosur-Staaten, Indien oder Indonesien sollten schnell umgesetzt werden.
Die Unternehmen in China haben sich auch bereits umgestellt: Die Ausfuhren in die USA sanken im Juli um 21,7 Prozent im Vergleich zum Juli 2024, wie die chinesischen Zollbehörden mitteilten. Dafür gingen mehr Waren nach Europa und Asien: Die Exporte in die EU kletterten um 9,2 Prozent im Vorjahresvergleich, in die Länder des Asean-Staatenbundes um 16,6 Prozent. Die USA werfen China allerdings vor, Länder in Südostasien als Zwischenstation für ihre Exporte in die USA zu nutzen, um so hohe Zölle zu umgehen.
Die meisten Importe in Deutschland kamen im Juni wie üblich aus China. Ihr Wert lag bei 14,6 Milliarden Euro, das waren 5,8 Prozent mehr als im Mai. Auch aus den USA wurde im Juni mehr nach Deutschland importiert als im Mai - der Wert stieg um fast 20 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.
Seit Donnerstag gelten für Exporte aus der EU in die USA Zollsätze von 15 Prozent. Das ist weniger als von US-Präsident Donald Trump angedroht, aber ein Mehrfaches des jahrelang geltenden Zollsatzes. Allerdings sind viele Einzelheiten noch unklar.
Peking und Washington verhandeln noch. Laut vorläufiger Einigung vom Juni werden aktuell auf US-Importe aus China 30 Prozent Zoll fällig, auf chinesische Importe aus den USA zehn Prozent. Die Frist läuft kommenden Dienstag aus.
Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Er kündigte hohe Importaufschläge für zahlreiche Länder an, senkte diese dann aber auf zehn Prozent, um Verhandlungen zu führen. Die Zölle sollen "Amerika wieder groß und reich machen", wie Trump schrieb. Er wirft der EU und zahlreichen anderen Handelspartnern vor, die Vereinigten Staaten mit ihren Exporten jahrzehntelang "über den Tisch gezogen" zu haben.
A.Ruiz--AT