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Infantino bestätigt: US-Präsident Trump übergibt WM-Pokal
Bislang trat Donald Trump bei der Fußball-WM kaum in Erscheinung, beim Finale wird der US-Präsident aber eine wichtige Rolle spielen. FIFA-Chef Gianni Infantino bestätigte am Dienstag den Plan, wonach er nach dem Endspiel am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford zusammen mit Trump den WM-Pokal an den Sieger übergeben wird.
"Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen", sagte Infantino in der Sendung Fox and Friends. Auf die Nachfrage des Moderators, ob der Pokal von den beiden gemeinsam übergeben werde, antwortete der Schweizer: "Natürlich, wir sind die ganze Zeit zusammen."
Im Vorjahr hatte Trump für Aufsehen gesorgt, als er beim Finale der Klub-WM in New Jersey die Trophäe an den FC Chelsea überreichte und während der Feierlichkeiten auf der Bühne blieb. Die Profis der Blues wirkten ziemlich verdutzt. Kapitän Reece James sagte später: "Ich ging davon aus, dass er die Bühne verlassen würde, aber er wollte bleiben."
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Staatsoberhaupt den WM-Pokal an das siegreiche Team übergibt. Etwa bei der WM 2022 nahm Argentiniens Kapitän Lionel Messi die Trophäe aus den Händen Infantinos und des katarischen Emirs Tamim bin Hamad Al Thani entgegen. In Russland übergab der FIFA-Chef den Pokal vier Jahre zuvor im strömenden Regen allein.
Kritiker hatten im Vorfeld des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada befürchtet, dass Trump die WM für seine Zwecke instrumentalisieren könnte. Ob der US-Präsident vor dem Finale erstmals ein Spiel besuchen wird, ist derweil offen. Laut des britischen Telegraph sei dies "unwahrscheinlich". Andrew Giuliani, Leiter der WM-Taskforce des Weißen Hauses, betonte, dass Trump Spaß an den Spekulationen darüber habe. "Er liebt doch einen guten Cliffhanger, oder?", sagte Giuliani.
O.Brown--AT