-
Teilergebnis: Liberale knapp vor Konservativen bei Wahl in Slowenien
-
Rheinland-Pfalz: Schweitzer lässt politische Zukunft nach Niederlage offen
-
Libanesischer Regierungschef: Iranische Revolutionsgarden befehligen Hisbollah
-
CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD
-
Sondierungsgespräche von Grünen und CDU in Baden-Württemberg beginnen am Dienstag
-
Teilergebnis: Liberale und Konservative bei Wahl in Slowenien fast gleichauf
-
Miami: Drittrunden-Aus für Alcaraz
-
Union kritisiert neue Riester-Rente - kurz vor Entscheidung im Bundestag
-
Schnieder gewinnt Direktmandat in Wahlkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz
-
Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg
-
Schweitzer verteidigt Direktmandat bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Kommunalwahl in Frankreich: Paris und Marseille bleiben links
-
Kommunalwahl in Frankreich: RN erobert 30 Städte, aber nicht Toulon
-
SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe gewinnt in Le Havre
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rechtspopulisten scheitern in Toulon
-
League Cup: City übertrumpft Arsenal
-
SPD-Amtsinhaber Reiter räumt Niederlage bei Oberbürgermeisterwahl in München ein
-
Prognose: Liberale Partei von Regierungschef Golob bei Wahl in Slowenien knapp vorn
-
St. Pauli verpasst Big Points - Freiburgs Helden jubeln weiter
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende protestieren in Berlin
-
Medien: Köln trennt sich von Trainer Kwasniok
-
Hochrechnungen: CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor SPD
-
Skifliegen: Zweiter Männer-Wettkampf in Vikersund abgesagt
-
Prognosen: CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor SPD
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende demonstrieren in Berlin
-
Bei Burkardts Rückkehr: Frankfurt verliert in Mainz
-
Neue israelische Angriffswelle auf Hisbollah: Libanesischer Präsident warnt vor "Bodeninvasion"
-
Handballer feiern Doppelsieg gegen Ägypten - Sorgen um Knorr
-
"Geniales Gefühl": Nawrath Zweiter im Massenstart
-
Nawrath Zweiter im abschließenden Massenstart
-
Früherer FBI-Chef Mueller gestorben - Trump "froh" über Tod von Ex-Sonderermittler
-
Merz telefoniert mit Trump - Beratungen über Iran-Krieg
-
Zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich - Paris und andere Großstädte im Fokus
-
Haushaltsstreit: Trump kündigt Einsatz von ICE-Mitarbeitern an Flughäfen an
-
Knappes Ergebnis bei Parlamentswahl in Slowenien erwartet
-
Auch dank Doppelpacker Reese: Hertha BSC siegt in Düsseldorf
-
Zweiter landesweiter Stromausfall in Kuba binnen weniger als einer Woche
-
Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl
-
Israel: Neue "Angriffswelle" auf Hisbollah-Ziele im Südlibanon
-
In Rheinland-Pfalz wird ein neuer Landtag gewählt
-
London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an
-
Hettich-Walz zum Abschluss Zehnte
-
Gewalt im Internet: Parteiübergreifend härtere Strafen gefordert
-
"Unser Land wird niemals vergessen": Belgien gedenkt der Opfer der Anschläge vor zehn Jahren
-
Italiener stimmen in Referendum über Justizreform ab - Knappes Ergebnis erwartet
-
Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern
-
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr bei rund 50 Prozent
-
Pistorius kritisiert Lockerung von Russland-Sanktionen
-
Mindestens 64 Tote bei Angriff auf Krankenhaus im Sudan - 13 Opfer sind Kinder
Lange Wartezeiten für Psychotherapie: Kassen fordern Meldepflicht für freie Termine
Angesichts der langen Wartezeiten für eine Psychotherapie fordern die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine Meldepflicht für freie Termine und eine zentrale Terminvergabe. "Wir haben keinen Mangel an Psychotherapieplätzen. Aber gerade schwer psychisch Kranke haben Probleme, einen Therapieplatz zu finden", sagte die Vize-Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag). Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung sieht die Forderungen hingegen kritisch.
"Heute ist es vielfach so, dass psychisch Erkrankte eine Praxis nach der anderen anrufen, auf den Anrufbeantworter sprechen und dann zu Hause auf den Rückruf hoffen, der selten kommt", berichtete Stoff-Ahnis. "Diesen unverantwortlichen Zustand wollen wir nicht länger hinnehmen." Der GKV-Spitzenverband fordere deshalb einen besser organisierten Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung.
Festgehalten sind die Forderungen in einem Positionspapier, dass der Verwaltungsrat des Verbands Ende Juni beschlossen hatte. Die Kassen wollen demnach die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gesetzlich dazu verpflichten, freie Behandlungskapazitäten an die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen zu melden. Konkret spricht der Verband von einer "angemessenen" Anzahl an Sprechstunden und der Hälfte der Behandlungsplätze.
Insbesondere schwer psychisch Erkrankten sei es nicht zuzumuten, "alleine einen Therapieplatz ohne direkte Hilfe und unterstützende Orientierung zu suchen", betonte Stoff-Ahnis gegenüber dem RND.
Die Terminservicestellen sind per Gesetz verpflichtet, binnen vier Wochen Termine für die sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde - in dieser wird der Behandlungsbedarf eingeschätzt - zu vermitteln. Das wird laut Positionspapier des Spitzenverbands aber nicht erreicht: 2023 wurde mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der Anfragen gar nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Frist vermittelt.
Auch die Vermittlung einer weiterführenden Behandlung ist laut Verband unbefriedigend. So seien 2023 nur 365.000 Termine angeboten worden, das seien auf die aktuell 40.000 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bezogen nur neun Termine pro Jahr.
Kritisch sieht die Forderung nach einer zentralen Terminvergabe die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). "Die Bedeutung der Terminservicestellen (TSS) wird überschätzt", sagte deren Bundesvorsitzender Gebhard Hentschel der Nachrichtenagentur AFP. "Nur fünf Prozent unserer Patientinnen und Patienten werden über die TSS vermittelt – der Großteil kontaktiert unsere Praxen direkt."
Betroffene würden dabei die psychotherapeutische Sprechstunde "in einer angemessenen und zumutbaren Zeit" erreichen. Hentschel kritisiert, dass die Terminservicestellen nicht den Schweregrad einer psychischen Erkrankung und die Dringlichkeit einer Behandlung feststellen können. Es handele sich um "eine Verteilungsstelle".
Der Verbandschef fügte hinzu: "Eine zentrale Verteilung schafft jedoch keine zusätzlichen Kapazitäten, sondern bedeutet eine neue bürokratische Hürde, gerade für schwer psychisch erkrankte Menschen."
Psychotherapie ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung: Die Kosten für eine entsprechende Behandlung und damit für bis zu 300 Therapiestunden werden vollständig übernommen. Laut Positionspapier gaben die gesetzlichen Krankenkassen 2014 noch 2,5 Milliarden Euro für Psychotherapie-Behandlungen aus. 2023 waren es bereits 4,6 Milliarden Euro - ein Anstieg um über 80 Prozent.
Die neue Bundesregierung will die psychotherapeutische Versorgung vor allem "durch niedrigschwellige Online-Beratung" und "digitale Gesundheitsanwendungen" stärken, wie es im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt.
R.Lee--AT