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Inflation in der Eurozone steigt auf neues Rekordhoch von 5,1 Prozent im Januar
Angetrieben von hohen Energiepreisen hat die Inflation in der Eurozone im Januar ein neues Rekordhoch erreicht. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch auf Grundlage einer ersten Schätzung mitteilte, legten die Verbraucherpreise im Vorjahresvergleich im Schnitt um 5,1 Prozent zu. Energie verteuerte sich demnach um 28,6 Prozent, Lebensmittel wurden um 3,6 Prozent teurer und Dienstleistungen um 2,4 Prozent.
Der Anstieg der Verbraucherpreise um 5,1 Prozent ist der höchste seit Beginn der Aufzeichnungen von Eurostat zur Inflation im Jahr 1997. Bereits im Dezember und im November hatte die Inflationsrate mit 5,0 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich einen vorläufigen Höchststand erreicht.
Für Deutschland hatte das Statistische Bundesamt am Montag einen Anstieg der Verbraucherpreise um voraussichtlich 4,9 Prozent für den Monat Januar gemeldet. Nach der Berechnungsmethode von Eurostat, einem harmonisierten Verbraucherpreisindex, lag die Rate in Deutschland im vergangenen Monat bei 5,1 Prozent.
S.Jackson--AT