-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Deutsche Autohersteller in der Krise: VW, Mercedes und BMW kämpfen mit massiven Verlusten in China
-
Parkgebühren für GP von São Paulo erreichen bis zu 500 Real pro Tag
-
Mistral stellt KI-Modell ML4 mit einer Billion Parametern vor
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Streit um Ökologie und Mieterschutz
-
DFB-Nachwuchsliga: MSV-A-Jugend trifft auf Rot-Weiss Essen
Absatz von Bier auch im zweiten Corona-Jahr gesunken
Auch im zweiten Corona-Jahr 2021 sind vielerorts Veranstaltungen ausgefallen oder Restaurants und Kneipen zeitweilig geschlossen geblieben. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben angesichts dessen erneut einen rückläufigen Absatz verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Demnach wurden im vergangenen Jahr rund 8,5 Milliarden Liter Bier abgesetzt - ein Minus von 2,2 Prozent oder 187,7 Millionen Litern gegenüber dem Vorjahr.
Dabei war der Bierabsatz bereits 2020 deutlich eingebrochen und um 5,5 Prozent im Vorjahresvergleich gesunken. Nicht enthalten sind in den Zahlen des Bundesamtes alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Staaten außerhalb der Europäischen Union eingeführtes Bier. 81,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes 2021 waren für den Inlandsverbrauch bestimmt. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zu 2020 um 3,4 Prozent auf 7,0 Milliarden Liter.
Der Deutsche Brauer-Bund erklärte, die Corona-Pandemie habe auch 2021 "zu massiven Einbußen für die deutsche Brauwirtschaft geführt". Die Hoffnung, "die Krise endlich hinter sich lassen zu können", habe sich für viele Betriebe leider nicht erfüllt. "Ein Großteil der 1500 deutschen Brauereien ist stark vom Gastronomie- und Veranstaltungsgeschäft abhängig und hat seit Beginn der Corona-Pandemie verheerende finanzielle Verluste erlitten", erklärte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele.
Für das laufende Jahr rechnet der Brauer-Bund mit einer langsamen Erholung des Marktes. Noch sei es so, dass viele Brauereien Kurzarbeit hätten anmelden müssen, "weil wegen des schleppenden Geschäftes in der Gastronomie die Fassbierabfüllung nur mit gebremstem Schaum läuft", erklärte Eichele.
Erschwerend komme hinzu, dass bei den Brauereien die Preise für Rohstoffe, Verpackungen, Energie und Logistik "regelrecht durch die Decke gehen", fügte der Hauptgeschäftsführer des Brauer-Bundes hinzu. So hätten sich die Kosten für Transportpaletten innerhalb eines Jahres verdoppelt und die Preise für Malz als wichtiger Braurohstoff um bis zu 60 Prozent erhöht. Noch extremer fielen die Preissteigerungen bei Strom und Gas aus.
Dies führe dazu, dass "der historische Absatzeinbruch auf dem Biermarkt" auf eine "nie gekannte Preisexplosion" treffe, erklärte Eichele. Für viele Betriebe werde dies "zu einer existenziellen Bedrohung", warnte er.
L.Adams--AT