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Gründer von OpenAI startet eigene Digitalwährung Worldcoin
Der Gründer des Unternehmens OpenAI, Entwickler des Ki-Textprogramms ChatGPT, Sam Altmann, hat die Digitalwährung Worldcoin gestartet. Im Zentrum steht die Identifizierung per Iris-Erkennung, die gewährleisten soll, dass die Nutzerinnen und Nutzer "reale und einzigartige Menschen sind" - und keine Künstliche Intelligenz (KI). Nach der Registrierung erhalten sie eine persönliche digitale Identität, die "World ID".
"Worldcoin ist jetzt live", hieß es am Montag auf der Seite der Worldcoin-Stiftung. Das Projekt wurde demnach von Altman sowie Alex Blania und Max Novendstern gegründet. Die per Blockchain geschaffene Währung sei nun für die mehr als zwei Millionen Menschen nutzbar, die sich in der Betaphase registriert hätten.
Der deutsche Physiker Blania sagte der "Wirtschaftswoche" am Montag: "Wir verlassen die Beta-Phase, bauen nun unsere Kapazität erheblich aus. Wir wollen in jeder Woche eine neue Stadt hinzubekommen, wo sich Nutzer anmelden können." Derzeit habe das Unternehmen 250 biometrische Erfassungsgeräte, "die wir Orb nennen". Am Jahresende sollen es laut Blania 1500 Geräte sein, "dann wollen wir in mehr als 35 Städten in über 20 Ländern vertreten sein".
Zudem habe das Unternehmen "eine neue Version unserer World App entwickelt", die Zahlungen, Käufe und Überweisungen weltweit mit digitalen Vermögenswerten ermöglichen. In einem auf Twitter veröffentlichten Brief erklärten Altman und Blania: "Wir glauben, Worldcoin kann die wirtschaftlichen Chancen erheblich steigern, eine verlässliche Lösung für die Unterscheidung von Menschen und KI online bei Wahrung der Privatsphäre anbieten, weltweit demokratische Prozesse ermöglichen und eventuell einen Weg zu einem weltweiten Grundeinkommen aufzeigen."
Altman schrieb: "Wie jedes ehrgeizige Projekt kann es klappen oder nicht. Aber nur indem man etwas ausprobiert, kann Fortschritt stattfinden."
R.Lee--AT