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Französische Bahn setzt verstärkt auf Sonnenenergie
Die französische Bahn entdeckt die Sonnenenergie für sich: Bis 2030 will der SNCF-Konzern ein Fünftel seines Strombedarfs durch selbst produzierte Solarenergie decken. Dazu sollen in den kommenden Jahren etwa 1000 Hektar Solarpanels aufgestellt werden, zunächst auf Parkplätzen und Dächern, mittelfristig auch entlang wenig genutzter Schienenstrecken, teilte das Bahnunternehmen am Donnerstag mit. Dafür kämen etwa 7000 Kilometer Schienen in Fragen.
Derzeit laufen bereits Test im Rhône-Tal mit hochkant aufgestellten, doppelseitigen Solarpanels. Die SNCF ist nach dem Staat der zweitgrößte Grundbesitzer Frankreichs. Die Investitionen werden auf eine Milliarde Euro geschätzt. Die eigene Stromproduktion solle helfen, die Fahrkartenpreise zu bremsen. Die Solarpanels sollen in allen Regionen Frankreichs aufgestellt werden.
Zuständig ist eine neue Filiale des Unternehmens, SNCF Renouvelables. Etwa 80 Prozent der Züge fahren bereits mit Strom. Das Unternehmen versprach, die Komponenten so weit wie möglich von europäischen Herstellern zu kaufen.
W.Stewart--AT